Pastinaken-Linsen-Püree

Dieses hoch aromatische Püree kommt mit wenigen Zutaten aus und gehört in die Kategorie supereasy. Es ist eine sehr beliebte Beilage bei den Retreatteilnehmern und stammt aus dem Buch „Grünkohl trifft Kokos“ von Anne-Kathrin Weber. Ich hab es nur wenig verändert, um es noch einen Tick ayurvedischer zu machen.

 

Pastinaken-Linsen-Pürree

Vorbereitung10 Min.
Zubereitung20 Min.
Arbeitszeit30 Min.
Portionen: 4 Portionen

Zutaten

  • 250 g gelbe Linsen - alternativ rote Linsen
  • 500 g Pastinaken oder Petersilienwurzeln
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen (optional)
  • 3 EL Ghee
  • 750 ml Wasser oder Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • ¼ TL Asafötida
  • Saft einer halben Zitrone
  • frisch geriebene Muskatnuss (optional)
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Anleitung

Vorbereitung

  • 1. Die Linsen waschen und ca. 30 Minuten in Wasser einweichen. Bei roten Linsen ist dieser Schritt nicht nötig.
  • 2. Das Wurzelgemüse schälen und in kleinere Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und kleinhacken.

Zubereitung

  • 1. Die Hälfte des Ghee in einem Topf erhitzen. Zwiebeln zugeben und einige Minuten anbraten. Knoblauch zugeben und kurz anbraten, dann Gemüse und Linsen in den Topf geben. Alles gut durchmischen.
  • 2. Wasser (oder Gemüsebrühe) und das Lorbeerblatt zufügen, die Gemüse-Linsen-Mischung kurz aufkochen und bei kleiner Hitze bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Nach ca. 10 Minuten das Asafötida (falls vorhanden) zugeben.
  • 3. Wenn die Gemüse-Linsen-Mischung sehr weich ist, das Lorbeerblatt entfernen und alles mit einem Stabmixer cremig pürieren.
    Das restliche Ghee untermischen, mit Muskatnuss, Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Anmerkungen / Variationen

Die cremige Konsistenz passt sehr gut zu knusprigem Ofengemüse, z.B. Kürbis, Lila Karotten oder Rosenkohl.
Als Getreide kombiniert sich sehr gut schwarzer oder roter Quinoa.

Cremige Vanille Polenta

Eine sehr cremige Polenta mit feinem Vanillearoma. Inspiriert wurde ich durch ein Rezept aus einem meiner Lieblingskochbücher „Grünkohl trifft Kokos“ von Anne-Katrin Weber. Die Rezepte erfreuen mit spannenden Aromenkombinationen und die meisten passen sehr gut zu den ayurvedischen Prinzipien.

Cremige Vanillepolenta

Zubereitung20 Min.
Arbeitszeit20 Min.
Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • 1 l Wasser
  • 250 ml Reismilch - alternativ Hafermilch
  • 1 TL Salz
  • 2 Lorbeerblätter - optional
  • 1/4 TL Kurkumapulver
  • 1 EL Rosmarin
  • 1 Vanilleschote
  • 3 Stk Sternanis - optional
  • 250 g Maisgries
  • 2 EL Ghee
  • Salz, frisch gemörserter Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss

Anleitung

  • 1. Das Wasser und die Reismilch mit Salz, Kurkuma und Lorbeerblättern zum Kochen bringen.
  • 2. Rosmarinnadeln grob hacken, Vanillemark auskratzen, zusammen mit der Schote in die Flüssigkeit geben.
  • 3. Polenta langsam in das kochende Wasser einrühren und ca. 10 min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Immer wieder umrühren.
  • 4. Den Herd abstellen, Ghee zugeben und die Polenta bei geschlossenem Deckel weitere 5 Minuten ausquellen lassen. Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken.

Roter Tahini-Aufstrich (raw)

Für diesen Aufstrich aus Roter Bete, Sesam und Tahini empfiehlt sich ein leistungsstarker Mixer, um die Zutaten sämig zu pürieren. Passt zu Fladen- und Knäckebrot.

Das Rezept habe ich in Ubud/Bali kennengelernt im Raw Food Cafe der zauberhaften Sayuri.

Roter Tahini-Aufstrich

Vorbereitung

Total

Yield 1 Glas

Zutaten

  • 1 mittelgroße Rote Bete Knolle
  • 70 g weiße Sesamsamen, über Nacht oder mehrere Stunden eingeweicht
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 70 g Tahini
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Dijon Senf
  • 1 TL Kreuzkümmelpulver
  • ¼ TL Koriandersamen
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer gemahlen

Anweisungen

  1. Die Rote Bete schälen und in grobe Stücke zerkleinern.
  2. Zusammen mit den anderen Zutaten in den Mixer geben und pürieren, bis ein cremiger Aufstrich entsteht.

Notizen

Variation: Statt der Roten Bete kann man eine mittelgroße Zucchini verwenden. Senf und Koriandersamen werden nicht verwendet, sonst bleibt alles gleich.

Kurkuma-Brokkoli

Brokkoli zählt in der Ernährungsmedizin zu den Superfoods. So oft es geht und das Gemüse verfügbar ist, versuche ich es in den Menüplan einzubauen. Zusammen mit dem Heilgewürz Kurkuma potenziert sich seine metabolische Kraft. In diesem Rezept werden weitere Gewürze verwendet, die die Verdauung unterstützen sowie die Absorption fördern.

Dieses Rezept ist eine perfekte Beilage und sehr easy in der Zubereitung.

 

Kurkuma Brokkoli

Vorbereitung5 Min.
Zubereitung15 Min.
Arbeitszeit20 Min.
Portionen: 2 Personen

Zutaten

  • 1 Brokkoli
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Senfsamen
  • 2 EL Ghee - oder Olivenöl
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • Sesamsamen zum Garnieren (oder Mandelblättchen) - optional

Anleitung

  • 1. Brokkoli Röschen grob vom Strunk abschneiden und ca. 8 Minuten dämpfen (alternativ in heißem Wasser blanchieren). Währendessen Sesamsamen oder Mandelblättchen in einer Pfanne trocken anrösten.
    2. Brokkoli mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Grob hacken.
    3. In einem Topf Öl erhitzen, die Senfsamen dazugeben und ca 30 Sek. erhitzen. Dann den gehackten Brokkoli dazugeben, kurz anbraten, Kurkuma und Zimt unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Nach Belieben mit Sesamsamen oder Mandelblättchen garnieren.

Joghurt

Hat man einmal einen selbstgemachten Joghurt probiert, wundert man sich etwas über die industrielle Variante. Joghurt muss leicht säuerlich schmecken und seine Konsistenz ändert sich in den Tagen nach der Herstellung, manchmal setzt sich etwas Wasser (Molke) ab. Der industrielle Joghurt ist kaum säuerlich, die Konsistenz ist unnatürlich cremig und es sind manchmal Zusätze wie Magermilchpulver oder Pektine enthalten, um ihn dicker und cremiger zu machen.

Für Joghurt verwende ich nur allerbester Milch, d.h. Rohmilch vom Biobauern oder Demetermilch, die nicht homogenisiert ist. Jeder Joghurt wird anders, manchmal ist er fester, manchmal flüssiger, ein bisschen experimentieren ist am Anfang schon dabei, aber daran kann man sich gewöhnen ;-). Und natürlich wird Joghurt nicht mit Obst oder anderen sauren Substanzen gemischt, das zählt als inkompatible Kombination, die den Geweben gar nicht „schmeckt“.

 

Joghurt

Yield 2 Gläser a 500 ml

Zutaten

  • 1 Liter Rohmilch (Kuh oder Ziege) oder Demetermilch
  • 200 g Joghurt (aus der vorigen Produktion oder beste Bioqualität)
  • oder 1 g Joghurtfermentpulver (Herstellerangaben können differieren)

Benötigt werden außerdem: Topf, Joghurtbereiter oder Backofen, Koch-Thermometer (empfehlenswert)

Anweisungen

  1. Backofen auf 50 Grad vorheizen.
  2. Rohmilch in einem Topf zum kochen bringen und ca. 10-15 Minuten simmern lassen. Alternativ: pasteurisierte Milch auf 80 Grad erhitzen, das ist kurz vor dem Kochpunkt. Öfter umrühren, um die Haut zu entfernen.
  3. Die Milch im Topf auf ca 45 Grad C abkühlen lassen. (Falls man keinen Thermometer hat, ist der kleine Finger ein Gradmesser, die Milch sollte noch heiß sein aber den Finger nicht verbrennen)
  4. Die Haut entfernen und den zimmerwarmen Joghurt oder das Fermentpulver mit einem Schneebesen einrühren und gut mischen.
  5. Den Topf mit Deckel in den warmen Backofen stellen. Dieser kann nach 30 Minuten abgestellt werden. Bei sehr warmem Klima kann man den Topf auch an einem warmen Platz in der Küche platzieren, eingehüllt in eine Decke. Der Behälter sollte nicht bewegt werden in dieser Zeit.
  6. Der Joghurt im Topf reift nun ca. 8-12 Stunden im Backofen, anschliessend gibt man ihn in saubere Schraubgläser. Diese werden im Kühlschrank für weitere 12 Stunden nachgereift und anschliessend bis zu 1 Woche aufbewahrt.

Verwendet man einen Joghurtbereiter, geht man nach den Angaben des Herstellers vor.

Es gibt eine größere Auwahl an elektrischen Joghurtbereitern auf dem Markt.
Dieser Joghurtmacher von Denk funktioniert ohne Strom.

 

Die Ayurvedische Sicht auf Joghurt

Es ist nicht so einfach, wie man es sich erhofft, mit dem Joghurt. Vor allem ist er nicht so magisch gesund, wie ihn die Medien hinstellen. Er gilt als sehr schwer verdaulich und kann die Körperkanäle blockieren. Da sind sich Ayurveda und TCM (Taditionelle Chinesische Medizin) einig. Zudem wirkt er NACH der Verdauung erhitzend, was sich oft in Hautausschlägen oder Akne zeigt. Und die Milch, aus der der klassische Supermarkt-Joghurt im hergestellt wird, ist ethisch wie toxisch so stark belastet, dass man darauf verzichten sollte.
Ein selbstgemachter Joghurt aus qualitativ hochwertiger Milch gilt aber unter bestimmten Umständen als Heilmittel. Z.B. wird er verabreicht, wenn jemand sehr ausgezehrt ist oder unter Appetitlosigkeit leidet. Joghurt verfeinert jedes Gericht, somit isst man etwas mehr, was bei der Gewichtszunahme hilft. Außerdem ist er eine gute Quelle von Proteinen und Probiotika.
Äußerlich aufgetragen wirkt er sehr schnell lindernd bei Sonnenbränden.

Die beste Möglichkeit, von Joghurt zu profitieren, ist der Verzehr mit folgenden Einschränkungen: nicht jeden Tag, nicht am Abend, nicht an sehr heißen Tagen. Generell in kleinen Mengen, sprich die Minibecher mit 125g wären ausreichend. Die Kombination mit Früchten produziert unerwünschte Nebenwirkungen im Körper. Die Kombination mit Mungbohnen dagegen gilt als förderlich ebenso wie die Zugabe von Honig.