Radicchio mit Nüssen, Avocado, Ziegenkäse

Die bit­te­re Geschmacks­rich­tung unter­stützt die Rei­ni­gung des Kör­pers. Wir ver­wen­den sie zu sel­ten, des­halb hier ein Rezept für ein Radic­chio-Gericht.

 

Radicchio mit Nüssen, Avocado und Ziegenkäse

Vor­be­rei­tung10 Min.
Zube­rei­tung10 Min.
Arbeits­zeit20 Min.
Por­tio­nen: 4 Por­tio­nen

Zutaten

  • 2 klei­ne Radic­chio (oder 1 gro­ßer)
  • 8–10 Früh­lings­zwie­belnje nach Grö­ße
  • 5 EL Oli­ven­öl
  • 2 Knob­lauch­ze­hen
  • 5 EL Oran­gen­saft
  • 5 EL Bal­sa­mi­coalter­na­tiv Zitro­nen­saft
  • 100 g Man­del­stif­tealter­na­tiv Wal­nüs­se oder Hasel­nüs­se
  • 2 Avo­ca­dos
  • 50 g Zie­gen­kä­se im Block
  • 1 Hand­voll Basi­likum­blät­teralter­na­tiv Ruco­la, Peter­si­lie
  • Salz und Pfef­fer

Anleitung

Vorbereitung

  • 1. In einer Pfan­ne Man­del­stif­te tro­cken anrös­ten. Bei Ver­wen­dung von Hasel- oder Wal­nüs­sen die­se danach grob hacken.
    2. Die äuße­ren Blät­ter des Radic­chio ent­fer­nen, vier­teln, den Strunk her­aus­schnei­den und den Radic­chio in dün­ne­re Strei­fen schnei­den.
    3. Die Früh­lings­zwie­beln waschen und die unschö­nen Stän­gel ent­fer­nen. In schrä­ge Rin­ge (asia cut) schnei­den bis weit in die grü­nen Stän­gel. Knob­lauch klein­ha­cken. Basi­likum­blät­ter vor­be­rei­ten.
    4. Avo­ca­do (falls ver­wen­det) schä­len und das Frucht­fleisch in Wür­fel schnei­den. Den Zie­gen­kä­se in Wür­fel schnei­den.

Zubereitung

  • 1. In einem brei­ten Topf das Oli­ven­öl erhit­zen. Die Früh­lings­zwie­beln zufü­gen und ca. 5 Minu­ten anbra­ten.
    2. Den Knob­lauch zuge­ben und kurz anbra­ten, dann die Radic­chi­o­blät­ter zuge­ben und alles gut ver­mi­schen. Nur weni­ge Minu­ten anbra­ten, damit der Radic­chio nicht zu weich wird und sei­ne Far­be behält. Mit Oran­gen­saft ablö­schen und sal­zen.
    3. Den Topf vom Herd neh­men und Bal­sa­mi­co (oder Zitro­nen­saft) über den Radic­chio träu­feln.
    4. Auf einer Plat­te anrich­ten und mit den gerös­te­ten Man­deln, Avo­ca­dos, Zie­gen­kä­se und Basi­likum­blät­tern (lau)warm ser­vie­ren.

Anmerkungen / Variationen

Es gibt kaum noch kli­ma­freund­li­che Avo­ca­dos im Han­del. Ich bevor­zu­ge die süd­eu­ro­päi­schen, nicht jedoch Avo­ca­dos aus fer­nen Kon­ti­nen­ten. Sind Avo­ca­dos ver­füg­bar, ver­zich­te ich auf den Käse, sind sie nicht ver­füg­bar, kommt der Zie­gen­kä­se zum Ein­satz.

Rote-Bete-Püree

Die­ses Rote-Bete-Püree ist die Fusi­on eines indi­schen Rote-Bete-Chut­neys mit ori­en­ta­li­schen Gewür­zen à la Otto­lenghi. Sehr tol­le Bei­la­ge, auch farb­lich. Vegan mög­lich

 

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Rote Bete Püree

Vor­be­rei­tung5 Min.
Zube­rei­tung30 Min.
Por­tio­nen: 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 800 g Rote-Bete-Knol­len
  • 3 EL Kokos­ölalter­na­tiv Oli­ven­öl
  • 2 Knob­lauch­ze­hen
  • 1 klei­ne rote Chi­li­scho­te
  • 250 g grie­chi­scher Joghurt oder Zie­gen­jo­ghurtalter­na­tiv Kokos­jo­ghurt (vegan)
  • 1–2 EL Dat­tel­si­rupalter­na­tiv Reis­si­rup, Honig
  • 1 EL Za’atar Gewürz­mi­schungalter­na­tiv jede medi­ter­ra­ne Kräu­ter­mi­schung
  • Salz

Anleitung

  • 1. Die rote Bete waschen, schä­len und in Wür­fel schnei­den. Knob­lauch klein­schnei­den, Chi­li­scho­te ent­ker­nen und klein­schnei­den.
  • 2. In einem Topf das Öl erhit­zen, die rote Bete zufü­gen und kurz anbra­ten. Klein­ge­schnit­te­nen Knob­lauch zufü­gen.
  • 3. Deckel auf den Topf geben und die rote Bete auf klei­ner Flam­me ca. 25 Minu­ten weich düns­ten. Bei Bedarf etwas Was­ser hin­zu­fü­gen. Danach abküh­len las­sen.
  • 4. Rote Bete mit Chi­li und der Hälf­te des Joghurts in der Küchen­ma­schi­ne (oder mit dem Pürier­stab) zu einem glat­ten Püree ver­ar­bei­ten. Dat­tel­si­rup, Öl, Za’atar sowie 1 Tee­löf­fel Salz unter­rüh­ren und das Püree noch ein­mal abschme­cken.
  • 5. Das Püree in eine Ser­vier­scha­le fül­len und den rest­li­chen Joghurt so unter­rüh­ren, dass man eine Mar­mo­rie­rung erkennt.
  • 6. Optio­nal und nach Belie­ben mit gerös­te­ten Hasel­nüs­sen, kurz gebra­te­nen Früh­lings­zwie­bel-Rin­gen, oder etwas Zie­gen­frisch­kä­se bestreu­en, mit etwas Oli­ven­öl beträu­feln und zim­mer­warm ser­vie­ren.

Anmerkungen / Variationen

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Knusperbrösel

Vie­le Gerich­te leben vom Kon­trast der Tex­tu­ren. Wei­che Sugos, Sau­cen aber auch Gemü­se­pfan­nen wer­den durch knusp­ri­ge Top­pings „span­nen­der”. Es gibt unend­lich vie­le Varia­tio­nen. Die­se hier ver­wen­det ver­schie­de­ne Ker­ne und glu­ten­freie 4‑Korn-Brö­sel.

 

Knusperbrösel

Arbeits­zeit30 Min.
Por­tio­nen: 1 gro­ßes Glas

Zutaten

  • 75–100 g Pini­en­ker­ne, Kür­bis­ker­ne, Son­nen­blu­men­ker­negemixt in belie­bi­ger Rela­ti­on
  • 150 g 4‑Korn-Brö­sel (glu­ten­frei von Werz)alter­na­tiv Din­kel­brö­sel
  • 1 Hand­voll Ros­ma­rin und Peter­si­lieoptio­nal
  • 5–6 EL Oli­ven­öl
  • 1 EL pikan­te Gewürz­mi­schung (medi­ter­ran, afri­ka­nisch, indisch je nach Belie­ben)
  • Salz und Pef­fer zum Abschme­cken

Anleitung

  • 1. Ros­ma­rin klein hacken, Peter­si­lie waschen und klein­schnei­den.
    2. In einem klei­nen Topf das Öl erhit­zen. Die Ker­ne zuge­ben und leicht anbräu­nen, danach die Brö­sel und Kräu­ter unter­rüh­ren. Auf mitt­le­rer Flam­me unter stän­di­gem Rüh­ren ca. 20–25 Minu­ten anbräu­nen. Die Far­be wird immer dunk­ler wäh­rend des Rös­tens.
    3. Die Gewür­ze, ca. 1/2–1 TL Salz und Pfef­fer aus der Müh­le zuge­ben und wei­te­re 5 Minu­ten rös­ten. Abküh­len las­sen und ser­vie­ren bzw. in einem Schraub­glas lagern.

Anmerkungen / Variationen

Die Knus­per­brö­sel ent­fal­ten ihren Cha­rak­ter wenn sie gut wür­zig sind. Als Würz­mi­schung hat sich Scharf­ma­cher von Son­nen­tor für die­ses Top­ping sehr bewährt. Auch mit Salz und Pfef­fer muss man nicht spa­ren.
Die Brö­sel hal­ten im Glas ca. 8–10 Tage.

Rote-Bete-Reis

Ein Recy­cling-Gericht. Reis koche ich manch­mal mehr als benö­tigt für die fol­gen­de Mahl­zeit. In die­ser Vari­an­te bringt er eine schö­ne Far­be auf den Tel­ler. Passt ide­al zu Kür­bis, Süß­kar­tof­feln, Karot­ten, Spi­nat, Grün­kohl, Blu­men­kohl, Spar­gel…

 

Rote-Bete-Reis

Zube­rei­tung20 Min.
Por­tio­nen: 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 250 g Bas­ma­ti­reis oder Lang­korn­reis
  • 1 klei­ne Rote Bete Knol­le oder 50–100 ml Rote Bete Saft (je nach gewünsch­ter Fär­bung)
  • 1 EL Ghee oder Kokos­öl
  • 1 Pri­se Salz

Anleitung

  • Vari­an­te 1:
    Den Reis waschen, mit der dop­pel­ten Men­ge Was­ser und einer Pri­se Salz in einen Topf geben und zum Kochen brin­gen. Rote Bete fein ras­peln, dazu­ge­ben und den Reis ca. 20 Minu­ten weich kochen. Ver­wen­det man Rote Bete Saft, kommt die­ser erst zum Schluss in den fer­ti­gen Reis.
    .
    Vari­an­te 2:
    Ghee in einer Pfan­ne erhit­zen, Reis vom Vor­tag mit fein geras­pel­ter Roter Bete dazu­ge­ben und ca. 5–8 Minu­ten anbra­ten. Ver­wen­det man Rote Bete Saft, löscht man den Reis zum Schluss damit ab. Mit Salz abschme­cken.

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Kurkuma-Brokkoli

Brok­ko­li zählt in der Ernäh­rungs­me­di­zin zu den Super­foods. So oft es geht und das Gemü­se ver­füg­bar ist, ver­su­che ich es in den Menü­plan ein­zu­bau­en. Zusam­men mit dem Heil­ge­würz Kur­ku­ma poten­ziert sich sei­ne meta­bo­li­sche Kraft. In die­sem Rezept wer­den wei­te­re Gewür­ze ver­wen­det, die die Ver­dau­ung unter­stüt­zen sowie die Absorp­ti­on för­dern.

Die­ses Rezept ist eine per­fek­te Bei­la­ge und sehr easy in der Zube­rei­tung.

 

Kurkuma Brokkoli

Vor­be­rei­tung5 Min.
Zube­rei­tung15 Min.
Arbeits­zeit20 Min.
Por­tio­nen: 2 Per­so­nen

Zutaten

  • 1 Brok­ko­li
  • 1/2 TL Kur­ku­ma
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Senf­sa­men
  • 2 EL Gheeoder Oli­ven­öl
  • Salz und Pfef­fer zum Abschme­cken
  • Sesam­sa­men zum Gar­nie­ren (oder Man­del­blätt­chen)optio­nal

Anleitung

  • 1. Brok­ko­li Rös­chen grob vom Strunk abschnei­den und ca. 8 Minu­ten dämp­fen (alter­na­tiv in hei­ßem Was­ser blan­chie­ren). Wäh­rend­essen Sesam­sa­men oder Man­del­blätt­chen in einer Pfan­ne tro­cken anrös­ten.
    2. Brok­ko­li mit kal­tem Was­ser abschre­cken und abtrop­fen las­sen. Grob hacken.
    3. In einem Topf Öl erhit­zen, die Senf­sa­men dazu­ge­ben und ca 30 Sek. erhit­zen. Dann den gehack­ten Brok­ko­li dazu­ge­ben, kurz anbra­ten, Kur­ku­ma und Zimt unter­rüh­ren. Mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.
    Nach Belie­ben mit Sesam­sa­men oder Man­del­blätt­chen gar­nie­ren.