Mairüben aus dem Ofen

Mai­rü­ben sind ein nicht ganz so geläu­fi­ges Gemü­se, was sehr scha­de ist. Die wei­ßen Kugeln sind im Geschmack sub­ti­ler als Kohl­ra­bi und Ret­tich und las­sen sich sehr viel­sei­tig wür­zen. Ob medi­ter­ra­ne Kräu­ter, asia­ti­sches Cur­ry, japa­ni­sches Tama­ri, das alles lässt die Mai­rü­be anstands­los mit sich machen. Als Ofen­ge­mü­se mag ich sie am liebs­ten, weil sie bereits bei nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren (120 Grad) gar wird.
Mai­rü­ben wer­den ger­ne auch als Navet­ten oder Tel­tower Rüben bezeich­net. Sie sind reich an ver­schie­de­nen Vit­ami­nen, Mine­ral­stof­fen (z.B. Zink) und Eiweiß. Die Blät­ter las­sen sich ähn­lich wie Spi­nat ver­ar­bei­ten.

Mairüben aus dem Ofen

Vor­be­rei­tungs­zeit10 Min.
Zube­rei­tungs­zeit25 Min.
Arbeits­zeit35 Min.
Por­tio­nen: 2 Per­so­nen

Zutaten

  • ca. 650 g Mai­rü­ben (ohne Grün)
  • 4 EL gutes Oli­ven­öl kalt­ge­presst
  • 1 EL Gewürz­mi­schung nach Wahl (medi­ter­ran, mil­des Cur­ry o.ä. nach Belie­ben)
  • Salz
  • Pfef­fer
  • 1 Hand­voll Ruco­la, Basi­li­kum oder ande­re Kräu­ter

Anleitung

Vorbereitung

  • Ofen auf 120°C Ober-Unter­hit­ze auf­hei­zen.
  • Mai­rü­ben dünn schä­len und in fei­ne Schei­ben schnei­den.

Zubereitung

  • 1. Die Mai­rü­ben­schei­ben auf ein mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Blech legen.
  • 2. Mit Oli­ven­öl beträu­feln, sal­zen (evtl. Kräu­ter­salz oder gewürz­tes Meer­salz ver­wen­den) und pfef­fern, nach Belie­ben eine klei­ne Men­ge Gewürz­mi­schung über den Mai­rü­ben ver­tei­len.
  • 3. Für 25 Minu­ten in den Ofen geben und garen, bis die Mai­rü­ben weich sind.
  • 4. Vor dem Ser­vie­ren gehack­ter Ruco­la, Basi­li­kum oder ande­re Kräu­ter nach Belie­ben dar­über geben.

Anmerkungen / Variationen

Optio­nal pas­sen gerös­te­te Pini­en­ker­ne und etwas Zitro­nen­zes­ten dazu.
 
mairueben ofen

Kurkuma-Brokkoli

Brok­ko­li zählt in der Ernäh­rungs­me­di­zin zu den Super­foods. So oft es geht und das Gemü­se ver­füg­bar ist, ver­su­che ich es in den Menü­plan ein­zu­bau­en. Zusam­men mit dem Heil­ge­würz Kur­ku­ma poten­ziert sich sei­ne meta­bo­li­sche Kraft. In die­sem Rezept wer­den wei­te­re Gewür­ze ver­wen­det, die die Ver­dau­ung unter­stüt­zen sowie die Absorp­ti­on för­dern.

Die­ses Rezept ist eine per­fek­te Bei­la­ge und sehr easy in der Zube­rei­tung.

 

Kurkuma Brokkoli

Vor­be­rei­tungs­zeit5 Min.
Zube­rei­tungs­zeit15 Min.
Arbeits­zeit20 Min.
Por­tio­nen: 2 Per­so­nen

Zutaten

  • 1 Brok­ko­li
  • 1/2 TL Kur­ku­ma
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Senf­sa­men
  • 2 EL Ghee oder Oli­ven­öl
  • Salz und Pfef­fer zum Abschme­cken
  • Sesam­sa­men zum Gar­nie­ren (oder Man­del­blätt­chen) optio­nal

Anleitung

  • 1. Brok­ko­li Rös­chen grob vom Strunk abschnei­den und ca. 8 Minu­ten dämp­fen (alter­na­tiv in hei­ßem Was­ser blan­chie­ren). Wäh­rend­essen Sesam­sa­men oder Man­del­blätt­chen in einer Pfan­ne tro­cken anrös­ten.
    2. Brok­ko­li mit kal­tem Was­ser abschre­cken und abtrop­fen las­sen. Grob hacken.
    3. In einem Topf Öl erhit­zen, die Senf­sa­men dazu­ge­ben und ca 30 Sek. erhit­zen. Dann den gehack­ten Brok­ko­li dazu­ge­ben, kurz anbra­ten, Kur­ku­ma und Zimt unter­rüh­ren. Mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.
    Nach Belie­ben mit Sesam­sa­men oder Man­del­blätt­chen gar­nie­ren.

Asiatische Gemüsenudeln

Bei einer korea­nisch-öster­rei­chi­schen Fami­lie in Sin­ga­pur habe ich ein fei­nes Nudel­ge­richt (Jap­chae) gekos­tet. Die korea­ni­sche Groß­ma­ma hat ihr Rezept mit mir geteilt und das Gericht Schritt für Schritt nach­ge­kocht. Es wird als Vor­spei­se oder Bei­la­ge ser­viert.

Die­ses Rezept ist eine Vari­an­te mit den Nudeln, die bei uns erhält­lich sind. In Korea ver­wen­det man Ver­mic­el­li (Glas­nu­deln) aus Süß­kar­tof­fel­stär­ke. Bei uns ist das nur schwer erhält­lich, des­halb habe ich es mit dün­ne­ren Reis­nu­deln ersetzt, die es in Asi­en­shops und Super­märk­ten gibt.

 

Asiatische Gemüsenudeln

Vor­be­rei­tungs­zeit15 Min.
Zube­rei­tungs­zeit15 Min.
Arbeits­zeit30 Min.
Por­tio­nen: 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 350 g dün­ne­re Reis­nu­deln oder korea­ni­sche Dang­mye­on-Nudeln (Asi­en­shop)
  • 1 Knob­lauch­ze­he optio­nal
  • 4–5 EL Tama­ri­sauce
  • 1 Pri­se Zucker
  • 2–3 mit­tel­gro­ße Karot­ten
  • 250 g Blatt­spi­nat
  • 10–12 Shii­ta­ke-Pil­ze je nach Grö­ße
  • 3 Früh­lings­zwie­beln oder 1 mit­tel­gro­ße Zwie­bel
  • 4 EL Son­nen­blu­men­öl altern. Sesam­öl
  • 2–3 EL gerös­te­tes Sesam­öl
  • Salz und Pfef­fer
  • 2 TL wei­ße Sesam­sa­men
  • 1 Bund Kori­an­der­blät­ter

Anleitung

  • Vor­be­rei­tung
  • 1. Die Sti­le der Shii­ta­ke-Pil­ze abschnei­den und die Shi­ta­ke in Schei­ben schnei­den.
  • 2. Die Karot­ten waschen, evtl. schä­len und in Strei­fen schnei­den. Alter­na­tiv mit dem Spar­schä­ler die Karot­ten in Strei­fen schä­len.
  • 3. Den Blatt­spi­nat waschen.
  • 4. Früh­lings­zwie­beln waschen und in fei­ne Rin­ge schnei­den.
  • 5. Die Sesam­sa­men in einer Pfan­ne tro­cken anrös­ten, bis sie duf­ten. Her­aus­neh­men und zur Sei­te stel­len.
    .
  • Zube­rei­tung
  • 1. In einem Topf ca 2,5–3 Liter Was­ser erhit­zen. Die Knob­lauch­ze­he (optio­nal) grob schnei­den und hin­ein­ge­ben, eben­so 4 EL Tama­ri­sauce. Wenn das Was­ser kocht, die Nudeln zufü­gen und ca. 5–10 Minu­ten weich kochen. Die Nudeln in eine Schüs­sel abgies­sen, mit kal­tem Was­ser abschre­cken und mit einer Küchen­sche­re kür­zer schnei­den. Mit eini­gen Trop­fen Sesam­öl ver­mi­schen, damit sie nicht zusam­men­kle­ben.
  • 2. Wäh­rend­des­sen in einem wei­te­ren Topf Was­ser zum Kochen brin­gen. Den Spi­nat zuge­ben und ca. 2–3 Minu­ten blan­chie­ren. Den Spi­nat in einem Sieb abtrop­fen las­sen und gut aus­drü­cken.
  • 3. In einer Wok­pfan­ne 1–2 EL Son­nen­blu­men­öl erhit­zen. Karot­ten und Früh­lings­zwie­beln zufü­gen und heiß anbra­ten. Aus dem Wok neh­men und zur Sei­te stel­len.
  • 4. Noch­mals 1–2 EL Son­nen­blu­men­öl erhit­zen. Pil­ze zufü­gen und heiß anbra­ten. Aus dem Wok neh­men und zum Gemü­se geben.
    glasnudel gemüse
  • 5. Einen wei­te­ren EL Son­nen­blu­men­öl erhit­zen. Spi­nat zufü­gen und heiß anbra­ten. Aus dem Wok neh­men und zur Sei­te stel­len.
  • 6. Die Nudeln und das Gemü­se in die Wok­pfan­ne zurück­ge­ben und gut durch­mi­schen. Mit dem gerös­te­ten Sesam­öl wür­zen und mit Salz und Pfef­fer und evtl. Tama­ri­sauce abschme­cken.
  • 7. In Schüs­seln fül­len und mit Sesam und fri­schem Kori­an­der bestreu­en.

Zucchini-Aufstrich (raw)

Im Som­mer haben vie­le Hob­by­gärt­ner einen Über­schuss an Zuc­chi­ni. Hier ein Rezept, das sich fürs Pick­nick und als Geschenk sehr gut macht. Es emp­fiehlt sich ein leis­tungs­star­ker Mixer, um die Zuta­ten sämig zu pürie­ren. Super aufs Brot.

Das Rezept habe ich in Ubud/Bali ken­nen­ge­lernt im Raw Food Café der zau­ber­haf­ten Say­uri.

Zucchini-Aufstrich (raw)

Vor­be­rei­tung

Total

Yield 1 Glas

Zutaten

  • 1 klei­ne bzw. ca. 125 g Zuc­chi­ni
  • 70 g wei­ße Sesam­sa­men, über Nacht oder meh­re­re Stun­den ein­ge­weicht
  • 2 Knob­lauch­ze­hen, gehackt
  • 70 g Tahi­ni
  • 3 EL Zitro­nen­saft
  • 2 EL Oli­ven­öl
  • 1 TL Kreuz­küm­mel, fein gemör­sert
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwar­zer Pfef­fer gemah­len

Anweisungen

  1. Die Zuc­chi­ni grob zer­klei­nern.
  2. Zusam­men mit den ande­ren Zuta­ten in den Mixer geben und pürie­ren, bis ein cre­mi­ger Auf­strich ent­steht.
  3. Mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.

Notizen

Ver­wen­det man unge­schäl­te Sesam­sa­men, die voll­wer­ti­ger sind als die wei­ßen (geschäl­ten), muss man sie etwas län­ger ein­wei­chen.

Roter Tahini-Aufstrich (raw)

Für die­sen Auf­strich aus Roter Bete, Sesam und Tahi­ni emp­fiehlt sich ein leis­tungs­star­ker Mixer, um die Zuta­ten sämig zu pürie­ren. Passt zu Fla­den- und Knä­cke­brot.

Das Rezept habe ich in Ubud/Bali ken­nen­ge­lernt im Raw Food Café der zau­ber­haf­ten Say­uri.

Roter Tahini-Aufstrich

Vor­be­rei­tung

Total

Yield 1 Glas

Zutaten

  • 1 mit­tel­gro­ße Rote Bete Knol­le
  • 70 g wei­ße Sesam­sa­men, über Nacht oder meh­re­re Stun­den ein­ge­weicht
  • 2 Knob­lauch­ze­hen, gehackt
  • 70 g Tahi­ni
  • 3 EL Zitro­nen­saft
  • 2 EL Oli­ven­öl
  • 1 TL Dijon Senf
  • 1 TL Kreuz­küm­mel­pul­ver
  • ¼ TL Kori­an­der­sa­men
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwar­zer Pfef­fer gemah­len

Anweisungen

  1. Die Rote Bete schä­len und in gro­be Stü­cke zer­klei­nern.
  2. Zusam­men mit den ande­ren Zuta­ten in den Mixer geben und pürie­ren, bis ein cre­mi­ger Auf­strich ent­steht.

Notizen

Varia­ti­on: Statt der Roten Bete kann man eine mit­tel­gro­ße Zuc­chi­ni ver­wen­den. Senf und Kori­an­der­sa­men wer­den nicht ver­wen­det, sonst bleibt alles gleich.