Roter Tahini-Aufstrich (raw)

Für die­sen Auf­strich aus Roter Bete, Sesam und Tahi­ni emp­fiehlt sich ein leis­tungs­star­ker Mixer, um die Zuta­ten sämig zu pürie­ren. Passt zu Fla­den- und Knä­cke­brot.

Das Rezept habe ich in Ubud/Bali ken­nen­ge­lernt im Raw Food Café der zau­ber­haf­ten Say­uri.

Roter Tahini-Aufstrich

Vor­be­rei­tung

Total

Yield 1 Glas

Zutaten

  • 1 mit­tel­gro­ße Rote Bete Knol­le
  • 70 g wei­ße Sesam­sa­men, über Nacht oder meh­re­re Stun­den ein­ge­weicht
  • 2 Knob­lauch­ze­hen, gehackt
  • 70 g Tahi­ni
  • 3 EL Zitro­nen­saft
  • 2 EL Oli­ven­öl
  • 1 TL Dijon Senf
  • 1 TL Kreuz­küm­mel­pul­ver
  • ¼ TL Kori­an­der­sa­men
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwar­zer Pfef­fer gemah­len

Anweisungen

  1. Die Rote Bete schä­len und in gro­be Stü­cke zer­klei­nern.
  2. Zusam­men mit den ande­ren Zuta­ten in den Mixer geben und pürie­ren, bis ein cre­mi­ger Auf­strich ent­steht.

Notizen

Varia­ti­on: Statt der Roten Bete kann man eine mit­tel­gro­ße Zuc­chi­ni ver­wen­den. Senf und Kori­an­der­sa­men wer­den nicht ver­wen­det, sonst bleibt alles gleich.

Rote-Bete-Salat mit Ziegenkäse

Ein far­ben­präch­ti­ger Rote-Bete-Salat, der auch mal für 2 Mahl­zei­ten rei­chen kann (in die­sem Fal­le fügt man Salat und Käse erst spä­ter hin­zu, weil Rote Bete ger­ne mal alle wei­te­ren Zuta­ten ein zu einer mono­chro­men Mix­tur win­färbt ;-). Viel­fäl­tig abwan­del­bar je nach Sai­son.

 

Rote-Bete-Salat mit Ziegenkäse

Vor­be­rei­tung

Kochen

Total

Yield 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 600 g Rote Bete
  • 150 g gepress­ter Bio-Zie­gen­kä­se (z.B. von Bio­ver­de) oder fes­ter Zie­gen­frisch­kä­se, alter­na­tiv Paneer-Wür­fel
  • 2 Hand­voll Ruco­la (alter­na­tiv Peter­si­lie, Baby­spi­nat) bzw. Min­ze­blät­ter oder Gar­ten­kräu­ter der Sai­son
  • 1 Hand­voll fri­sche oder getrock­ne­te ess­ba­re Blü­ten (Kapu­zi­ner­kres­se, Rin­gel­blu­men, Korn­blu­mern)

Für das Dres­sing

  • 6 EL Oli­ven­öl
  • 3 EL Apfel­es­sig
  • 2–3 EL frisch gepress­ter Oran­gen­saft
  • 1 EL Ahorn­si­rup
  • Salz und Pfef­fer nach Belie­ben
  • optio­nal: 1 EL Man­del­mus

Anweisungen

  • Back­opfen auf 200 Grad (Ober-/Un­ter­hit­ze) vor­hei­zen.
  • Die roten Roten Beten waschen und tro­cken­tup­fen, im Gan­zen auf ein Back­blech ver­tei­len und im Ofen ca. 35–45 Minu­ten backen, bis sie so weich gegart sind, dass man sie mit einem Mes­ser leicht ein­zu­ste­chen kann.
  • Zwi­schen­zeit­lich die Ruco­la waschen, abtrock­nen und grob zer­klei­nern.
  • Zie­gen­kä­se in Wür­fel  schnei­den.
  • Für das Dres­sing alle Zuta­ten in einem Schüt­tel­be­cher zusam­men­mi­schen.
  • Die fer­ti­ge Rote Bete aus dem Ofen neh­men und etwas abküh­len las­sen, schä­len und mit einem Gemü­se-Hobel oder Kar­tof­fel­schä­ler in dün­ne Schei­ben schnei­den.
  • Mit dem Dres­sing ca. 15–20 Minu­ten mari­nie­ren.
  • Vor dem ser­vie­ren die geschnit­te­nen Ruco­l­a­b­lät­ter unter­he­ben, die Käse­wür­fel und Blü­ten dar­über streu­en.

Rote Bete aus dem Ofen

Wer einen eige­nen Gemü­se­gar­ten hat, wird die Rote Bete (Rote Rüben / Ran­den) seit dem Spät­som­mer ern­ten und so beglei­tet uns die­ses wun­der­ba­re Gemü­se für eini­ge Monat in den Herbst/Winter hin­ein. Es gibt sooo vie­le Mög­lich­kei­ten, die­se vit­amin- und eisen­rei­che Wun­der­knol­le zu genies­sen. Man kann sie kochen, backen, pürie­ren oder als war­men Gemü­se­sa­lat zube­rei­ten.

Rote Bete braucht ein biss­chen län­ger zum gar wer­den als ande­re Wur­zel­ge­mü­se. Als Ofen­ge­mü­se ermög­licht sie aber viel freie Zeit für ande­re Vor­be­rei­tun­gen in der Küche.

Anmer­kung: Rote Bete ent­wi­ckelt einen sehr süßen Eigen­ge­schmack, vor allem beim Backen im Ofen. Zusätz­li­chen Honig oder ande­re Süß­mit­tel ver­wen­de ich nicht.

Rote Bete aus dem Ofen

Vor­be­rei­tung

Kochen

Total

Yield 2 Per­so­nen

Zutaten

  • 4 mit­tel­gro­ße Rote Bete Knol­len (oder ca. 300–400 g)
  • hoch­wer­ti­ges Oli­ven­öl
  • 2–3 Ros­ma­rin­zwei­ge
  • Cur­ry­pul­ver oder ande­re Gewürz­mi­schung, z.B. Afri­can Rub, Ras el Hanout, Seven Secrets von Babet­tes (Wien), o.ä.
  • Salz und Pfef­fer

Anweisungen

  1. Back­ofen auf 190 Grad C (Ober-/Un­ter­hit­ze) vor­hei­zen.
  2. Die Rote Bete schä­len und in Spal­ten (Wed­ges) schnei­den (ca. 6–8 pro Knol­le je nach Grö­ße).
  3. In einer Schüs­sel groß­zü­gig mit Öl und Gewür­zen mischen.
  4. Das Back­blech mit Back­pa­pier aus­le­gen und die Wed­ges und die Ros­ma­rin­zwei­ge dar­auf ver­tei­len.
  5. Im Ofen ca. 40 Minu­ten backen, bis die Bete weich ist. Mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.

Notizen

Dazu passt per­fekt Polen­ta und z.B. Cas­hew-Ing­wer-Aio­li:

Zuta­ten:

  • ca 200 g Cas­hew­ker­ne (mit hei­ßem Was­ser über­gies­sen und für 2–3 Stun­den ein­wei­chen. Bei einem Hoch­leis­tungs­mi­xer reicht 1/2 Stun­de). Wenns schnell gehen muss kann man auf Cas­hew­mus aus­wei­chen.
  • ca. 350 ml Was­ser (oder mehr je nach gewünsch­ter Kon­sis­tenz)
  • 2–3 EL Apfel­es­sig (alt. Zitro­nen­saft)
  • 50 ml flüs­si­ges Kokos­öl oder hoch­wer­ti­ges Oli­ven­öl
  • 1 dau­men­gro­ßes Stück Ing­werknol­le klein gehackt
  • 1–2 Knob­lauch­ze­hen (optio­nal)
  • Salz und Pfef­fer

Alles in einem guten Mixer für ca. 2 Minu­ten mischen und mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.

Das Rezept funk­tio­niert eben­so­gut mit Karot­ten oder Süß­kar­tof­feln.

 

Reissuppe mit Variationen

In Asi­en gibt es Reis­sup­pen in allen Varia­tio­nen, und das täg­lich. In der Ayur­ve­da­kü­che und der 5‑Ele­men­te-Küche der Tra­di­to­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin (TCM) heißt sie auch Kan­ji oder Con­gee.
Im Früh­ling eig­net sie sich pri­ma zum Ent­schla­cken und dann ganz beson­ders in der Kom­bi­na­ti­on mit Kräu­tern wie Bär­lauch, Peter­si­lie oder Blatt­ge­mü­se und vie­lem mehr.
In Sri Lan­ka ist die­se Sup­pe bekannt als „Green Soup“, noch auf dem west­lichs­ten Hotelbuf­fet ist sie zu fin­den, sie gehört ein­fach zum Früh­stück in die­sem Land.
Mit Rote Bete gekocht, ergibt sich eine farb­star­ke Sup­pe, die Gal­le und Leber beim Ent­gif­ten unter­stützt.

 

Reissuppe mit Variationen

Vor­be­rei­tung

Kochen

Total

Yield 4 Por­tio­nen

Zutaten

  • 100 g Reis (z.B. Bas­ma­ti, Rund­korn­reis, indi­scher roter Reis)
  • 1 Liter Was­ser
  • 1 TL gehack­ter Ing­wer
  • optio­nal: 1/2 TL Kreuzkümmelsamen, gemör­sert
  • 50 ml Kokos­milch
  • 1/2 TL Stein­salz
  • 1/2 TL schwar­ze Pfef­fer­kör­ner, frisch und sehr grob gemör­sert

Anweisungen

Grundrezept:

  1. Den Reis waschen, mit Ing­wer und evtl. Kreuzkümmel ca. 20–30 Minu­ten (je nach Reis­sor­te) köcheln, bis eine sämi­ge Kon­sis­tenz ent­steht. Der Reis darf sehr weich wer­den. Bei Bedarf Was­ser zufügen.
  2. Die Kokos­milch hin­zu­ge­ben und kurz wei­ter­kö­cheln las­sen.
  3. Mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.

Ohne Kokos­milch wirkt die Sup­pe leicht und rei­ni­gend z.B. für Ent­las­tungs­ta­ge und Rei­ni­gungs­ku­ren. Zum Würzen gibt man neben Kreuzkümmel noch Kur­ku­ma hin­zu.

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Variante 1: Grüné Reissuppe

  1. Den Reis mit ca. 750 ml Was­ser kochen.
  2. 1 Hand­voll grünes Blattgemüse und/oder Kräu­ter der Sai­son (z.B. Ruco­la, Peter­si­lie, Basi­li­kum, Kori­an­der­blät­ter, Cur­ry­blät­ter, Bär­lauch, Man­gold, Spi­nat, Brenn­nes­sel, Löwen­zahn, Giersch etc.) waschen und im Mixer mit ca. 500 ml Was­ser pürieren.
  3. Den grünen Kräuter-Gemüse-Saft durch ein Sieb pas­sie­ren und zur fer­ti­gen Reis­sup­pe geben. (Bei Ver­wen­dung eines Hoch­leis­tungs­mi­xers kann man den kom­plet­ten grü­nen Kräu­ter­saft ver­wen­den).
  4. Noch­mals kurz erwär­men, jedoch nicht mehr auf­ko­chen.
  5. Mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.

Variante 2: Rote Reissuppe

  1. Ca. 100 g Rote Bete (alter­na­tiv Karot­ten oder ande­res Saisongemüse) fein ras­peln und mit einer Pri­se Kur­ku­ma in der Sup­pe mit­ko­chen, bis alles weich ist. Alter­na­tiv gehen auch Rpte-Bete-Saft oder Karot­ten­saft.
  2. Mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.

Notizen

Tipp für Hung­ri­ge: Für eine beson­ders nahr­haf­te Frühstückssuppe gibt man zusätz­lich eine Hand­voll roter Lin­sen dazu.

Reis­va­ri­an­te Natur­reis: Mit die­sem Reis erhöht sich die Koch­zeit auf ca. 45–50 Minu­ten.

Rote Bete mit Kokos

Wie ein „one-size-fits-all“-T-shirt ist dies ein Rezept, das immer funk­tio­niert, zu jeder Jah­res­zeit und mit sehr vie­len Gemü­se­sor­ten. In Süd­in­di­en steht es täg­lich auf dem Spei­se­plan und nennt sich Thoran. Es ist rela­tiv schnell zube­rei­tet und kann gut vor­ge­kocht wer­den, da es auch lau­warm pri­ma schmeckt.
Man kann die­ses Rezept vari­ie­ren z.B. mit Karot­ten, Weiß­kraut, Karot­ten + Weiß­kraut (schö­ne Farb­kom­bi­na­ti­on), grü­nem Spar­gel oder Boh­nen. Beson­ders schmack­haft sind Kom­bi­na­tio­nen mit Roter Bete, nicht nur weil der erdi­ge Geschmack der Bete durch die Kokos­ras­pel einen fei­nen Aus­gleich erfährt.

 

Rote Bete mit Kokos

Vor­be­rei­tung

Kochen

Total

Yield 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 600–700 g Rote Bee­te
  • 2 El Kokos­öl oder Ghee
  • 1 mit­tel­gro­ße Zwie­bel
  • 1 fri­sche grü­ne Chi­li (optio­nal)
  • ca 8–10 Cur­ry­blät­ter (falls vor­han­den)
  • 2 TL Panch Puren Gewürz frisch gemör­sert (alter­na­tiv: 1 TL brau­ne Senf­sa­men und 1 TL Kreuz­küm­mel)
  • ca. 100 gr Kokos­flo­cken
  • Salz und Pfef­fer zum Abschme­cken

Anweisungen

Vor­be­rei­tung

  1. Rote Bete schä­len und ras­peln.
  2. Zwie­beln und Chi­li klein hacken.
  3. Cur­ry­blät­ter waschen und grob hacken.

Zube­rei­tung

  1. Kokos­öl (oder Ghee) erhit­zen, Panch Puren zufü­gen und ca 30 Sekun­den anrös­ten.
  2. 
Zwie­beln, Cur­ry­blät­ter und grü­ne Chi­li zufü­gen und leicht anbra­ten, dann Rote Bete zuge­ben.
  3. Ca 20 Minu­ten auf mitt­le­rer Flam­me schmo­ren, bis das Gemü­se weich ist
  4. Die Kokos­flo­cken unte­rüh­ren und sal­zen, noch ca. wei­te­re 10 Minu­ten schmo­ren.
  5. Mit Salz und Pfef­fer abschme­cken. Vom Herd neh­men und abge­deckt nach­zie­hen las­sen.

Notizen

Man kann die­ses Rezept vari­ie­ren z.B. mit Karot­ten, Weiß­kraut, Karot­ten + Weiß­kraut (schö­ne Farb­kom­bi), grü­nem Spar­gel, Pas­ti­na­ken oder Boh­nen.

Panch Puren ist eine ben­ga­li­sche Würz­mi­schung, die sich über­setzt „die kom­plet­ten Fünf” nennt. Die Kom­bi­na­ti­on ist sehr för­der­lich für das Ver­dau­ungs­sys­tem und man kann sie leicht sel­ber her­stel­len: 2 Tei­le Kreuz­küm­mel­sa­men, 2 Tei­le Senf­sa­men, 2 Tei­le Fen­chel­sa­men, 2 Tei­le Schwarz­küm­mel­sa­men, 1 Teil Bocks­horn­klee­sa­men. Alle Samen zusam­men­mi­schen und in einer Gewürz­do­se auf­be­wah­ren. Jeweils kurz vor der Ver­wen­dung grob mör­sern.