Kakaopolenta mit Früchten

Manch­mal ist man der übli­chen Hafer‑, Dinkel‑, Reis­flo­cken­früh­stü­cke müde und sucht nach Alter­na­ti­ven. Die­se Kakao­po­len­ta ist eine fei­ne Abwechs­lung und zudem gut geeig­net für alle, die lie­ber glu­ten­frei früh­stü­cken. Er kann mit den jeweils sai­so­na­len Früch­ten immer wie­der neu kom­bi­niert wer­den.

 

Kakaopolenta mit Früchten

Vor­be­rei­tungs­zeit5 Min.
Zube­rei­tungs­zeit15 Min.
Arbeits­zeit20 Min.
Por­tio­nen: 2 Per­so­nen

Zutaten

  • 200 ml Man­del­milch (alter­na­tiv jede ande­re glu­ten­freie Getrei­de­milch)
  • 50 g Polen­ta
  • 1 EL Kakao­pul­ver
  • 2 EL Man­del­stif­te optio­nal
  • 1/4 TL Zimt­pul­ver
  • 1/2 TL Kar­da­mon­pul­ver (alter­na­tiv süße Gewürz­mi­schun­gen für Por­ridge o.ä.)
  • 1 Pri­se Salz
  • 10–15 Kir­schen
  • 2–3 Apri­ko­sen / Maril­len
  • 6–8 Min­ze- oder Melis­sen­blätt­chen
  • 1–2 EL Reis­si­rup, Ahorn­si­rup o.ä.

Anleitung

  • 1. Die Man­del­milch in einem Topf erhit­zen, Polen­ta, Kakao­pul­ver, optio­nal Man­del­stif­te, 1 Pri­se Salz und Gewür­ze ein­rüh­ren und kurz auf­ko­chen. Auf sehr klei­ner Flam­me abge­deckt unter gele­gent­li­chem Rüh­ren ca. 8–10 Minu­ten köcheln. Evtl. wei­te­re Man­del­milch zuge­ben. Vom Herd neh­men und nach­zie­hen las­sen.
    2. Die Apri­ko­sen ent­stei­nen und mit­tel­groß wür­feln. Die Kir­schen ent­stei­nen und hal­bie­ren.
    3. Die Polen­ta in Scha­len geben, mit den Früch­ten, Min­ze-/Me­lis­sen­blät­tern und nach Belie­ben Sesam- oder Hanf­sa­men gar­nie­ren und warm ser­vie­ren. Bei Bedarf mit Honig, Reis- oder Ahorn­si­rup süßen.

Anmerkungen / Variationen

Man kann jedes Obst der Sai­son ver­wen­den, auch gekocht, z.B. gedüns­te­ter Apfel, Pflau­men etc.
Den Kakao kann man auch weg­las­sen. Mit etwas Safran und einer Pri­se Vanil­le kann man einen sehr son­nen­gel­ben und aro­ma­ti­schen Polentab­rei zau­bern.

Pho­to: Tina Mann­hardt

 

Ein Bananencreme-Traum

Die­se Bana­nen­creme ent­stand aus einem indi­schen Rezept. Ich habe die Ori­gi­nal­creme in einer Ayur­ve­dakli­nik ken­nen­ge­lernt, sie wird dort zu bestimm­ten Anläs­sen als Pra­sad (Opfer­ga­be) nach Zere­mo­ni­en gege­ben. Vie­le der Pati­en­ten neh­men vor allem wegen die­sem lecke­ren Abschluss an dem dazu­ge­hö­ri­gen Ritu­al (Puja) teil. Es gibt da ja sonst nie Süßes :-)).

Wie in Indi­en üblich, wird in die­sem Des­sert auch Ghee ver­wen­det. Die Men­ge aus dem Ori­gi­nal­re­zept habe ich redu­ziert, man kann das aber indi­vi­du­ell nach­jus­tie­ren. Fühlt man sich tro­cken, z.B. im Herbst, nimmt man etwas mehr, fühlt man sich schwer, z.B. im Früh­jahr, nimmt man etwas weni­ger.

Die kon­sis­tenz kann man cre­mi­ger oder kör­ni­ger mixen, ganz nach Belie­ben.

Bana­nen, Ghee und Cas­hews sind kei­ne leicht ver­dau­li­chen Zuta­ten. Des­halb ist eine sehr klei­ne Men­ge der Crè­me als Des­sert aus­rei­chend. Als Früh­stück kann man sich ein grö­ße­res Schäl­chen gön­nen.

Bananencreme

Zube­rei­tungs­zeit10 Min.

Zutaten

  • 4 Bana­nen ca. 650 g
  • 50 g Kokos­flo­cken
  • 25 g Rosi­nen
  • 25 g Cas­hews alter­na­tiv Man­deln, Hasel­nüs­se, Wal­nüs­se
  • 15–20 g Ghee

Anleitung

  • Alle Zuta­ten in einen leis­tungs­fä­hi­gen Mixer geben und grob oder fei­ner mixen je nach gewünsch­ter Tex­tur.
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Anmerkungen / Variationen

Die Crè­me wird je nach Rosi­nen­sor­te und Men­ge der Cas­he­ker­ne hel­ler oder dunk­ler wer­den.
 

 

Schokoballs

Die­se Balls sind beson­ders ein­fach zube­rei­tet und schme­cken sehr sehr lecker. Die Süße wird von den Dat­teln gelie­fert, es ist kein zusätz­li­cher Zucker nötig.

 

Schokoballs

Kochen

Total

Yield 20–25 Kugeln

Zutaten

  • 200 g (glu­ten­freie) Hafer­flo­cken
  • 50 g gemah­le­ne Man­deln (alter­na­tiv Wal­nüs­se, Hasel­nüs­se, Kokos­flo­cken)
  • 10 Med­joul Dat­teln (oder 14 nor­ma­le Dat­teln)
  • 4–5 EL Kokos­öl
  • 25 g Kakao­pul­ver
  • 2 EL Roh­ka­kao­nibs (optio­nal)
  • 1 TL Kar­da­mon­pul­ver (alter­na­tiv Zimt­pul­ver)
  • ca. 100 ml Was­ser oder Getrei­de­kaf­fee, Matcha­tee o.ä.
  • 1 Pri­se Salz
  • Kokos­flo­cken zum Rol­len (alter­na­tiv Hanf­sa­men, Sesam­sa­men)

Anweisungen

  1. Dat­teln ent­stei­nen und grob hacken. Kokos­öl in einem But­ter­pfänn­chen schmel­zen.
  2. Alle Zuta­ten in einer Küchen­ma­schi­ne oder einem Mixer zusam­men­mi­xen, dabei soviel Flüs­sig­keit (Kaf­fe, Tee) dazu­ge­ben, dass ein kleb­ri­ger Teig ent­steht.
  3. Kugeln for­men und in Kokos­flo­cken (oder Alter­na­ti­ven) wen­den. Im Kühl­schrank fest wer­den las­sen.

Notizen

Wenn es aus­rei­chend ess­ba­re Blü­ten auf der Wie­se gibt, sieht das gan­ze so aus :-).

schokoballs energiekugeln

Roter Tahini-Aufstrich (raw)

Für die­sen Auf­strich aus Roter Bete, Sesam und Tahi­ni emp­fiehlt sich ein leis­tungs­star­ker Mixer, um die Zuta­ten sämig zu pürie­ren. Passt zu Fla­den- und Knä­cke­brot.

Das Rezept habe ich in Ubud/Bali ken­nen­ge­lernt im Raw Food Café der zau­ber­haf­ten Say­uri.

Roter Tahini-Aufstrich

Vor­be­rei­tung

Total

Yield 1 Glas

Zutaten

  • 1 mit­tel­gro­ße Rote Bete Knol­le
  • 70 g wei­ße Sesam­sa­men, über Nacht oder meh­re­re Stun­den ein­ge­weicht
  • 2 Knob­lauch­ze­hen, gehackt
  • 70 g Tahi­ni
  • 3 EL Zitro­nen­saft
  • 2 EL Oli­ven­öl
  • 1 TL Dijon Senf
  • 1 TL Kreuz­küm­mel­pul­ver
  • ¼ TL Kori­an­der­sa­men
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwar­zer Pfef­fer gemah­len

Anweisungen

  1. Die Rote Bete schä­len und in gro­be Stü­cke zer­klei­nern.
  2. Zusam­men mit den ande­ren Zuta­ten in den Mixer geben und pürie­ren, bis ein cre­mi­ger Auf­strich ent­steht.

Notizen

Varia­ti­on: Statt der Roten Bete kann man eine mit­tel­gro­ße Zuc­chi­ni ver­wen­den. Senf und Kori­an­der­sa­men wer­den nicht ver­wen­det, sonst bleibt alles gleich.

Mandel-Hafer-Balls

Eine süße Ver­füh­rung, die man nicht backen muss. Man­deln und Hafer lie­fern voll­wer­ti­ge Zuta­ten und Bal­last­stof­fe, Kokos­öl und Man­del­mus näh­ren die Gewe­be. Bes­ser als jede süße Nasche­rei aus wei­ßem Mehl und wei­ßem Zucker.

Das Rezept habe ich aus dem tol­len Buch von Kate O’Don­nell: Ever­y­day coo­king for a calm, clear mind.

Mandel-Hafer-Balls

Yield 25–30 Kugeln

Zutaten

  • 4 EL flüs­si­ges Kokos­öl
  • 4 EL Man­del­mus (nicht zu fest)
  • 120 ml Reis- oder Ahorn­si­rup
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL Vanil­le­pul­ver
  • optio­nal: Zimt- und/oder Kar­da­mon­pul­ver nach Belie­ben
  • 125 g gerie­be­ne Man­deln
  • 275 g glu­ten­frei­es Hafer­mehl (glu­ten­freie Hafer­flo­cken in einem Mixer zu mittlel­fei­nem Mehl zer­klei­nern)
  • 2 EL Kakao­nibs
  • 4 EL Kokos­ras­pel

Anweisungen

  1. In einer gro­ßen Schüs­sel das Öl, Man­del­mus, Sirup und Gewür­ze zusam­men­rüh­ren.
  2. Man­deln und Hafer­mehl dazu­rüh­ren und mit den Fin­gern kne­ten, bis alles eine homo­ge­ne Mas­se ergibt.
  3. Die Kakao­nibs vor­sich­tig dazu­kne­ten und den Teig für 30 Minu­ten in den Kühl­schrank geben zum fest wer­den.
  4. Auf einem wei­ten Tel­ler die Kokos­ras­pel ver­tei­len.
  5. Aus dem Teig Bäll­chen for­men und in den Kokos­ras­peln wäl­zen.

Bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur essen.

Die Bäll­chen hal­ten im Kühl­schrank ca. 1 Woche.

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Notizen

Hat man kei­ne Zeit und Lust zum Bäll­chen for­men, kann man die Mas­se in eine wei­te Back­form oder eine Auf­lauf­form pres­sen und mit etwas Kokos­flo­cken bestreu­en. Für 1 Stun­de in den Kühl­schrank geben, dann in Wür­fel schnei­den und ser­vie­ren.

kakao mandel cookies

Bei die­ser Vari­an­te sind zusätz­lich noch 60 g Kakao und etwas mehr Sirup in der Mas­se.