Bunte Ofenkarotten

Im Herbst sind die Karot­ten beson­ders bunt. Die farb­in­ten­si­ven lila Karot­ten (pur­p­le haze) eig­nen sich eher im Ofen geba­cken, da beim Kochen die Far­be ins Koch­was­ser über­geht und alles eher unan­sehn­lich dun­kel färbt.

 

Bunte Ofenkarotten

Vor­be­rei­tung

Kochen

Total

Yield 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 1 kg bun­te Karotten
  • Oli­ven­öl
  • 1 TL Kori­an­der­sa­men, im Mör­ser zerkleinert
  • 2 TL schwar­ze Sesamsamen
  • 2 Zwei­ge Ros­ma­rin (optio­nal)
  • Salz
  • Pfef­fer

Anweisungen

  1. Den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Un­ter­hit­ze) vor­hei­zen. Ein Back­blech mit Back­pa­pier auslegen.
  2. Die Karot­ten waschen, bei Bedarf schä­len und der Län­ge nach hal­bie­ren bzw. vier­teln, falls sie dicker sind.
  3. In einer Schüs­sel das Öl mit den Gewür­zen mischen, die Karot­ten dazu­ge­ben und durch­mi­schen, bis alle Karot­ten mit der Öl-Gewürz­mi­schung benetzt sind. Die Karot­ten auf dem Back­blech in einer Lage ver­tei­len, den Ros­ma­rin dazu­ge­ben und ca. 25 Minu­ten backen.
  4. Mit einem Dip oder Pes­to servieren.

Notizen

Alter­na­ti­ve Würz­mi­schun­gen (statt Kori­an­der und Sesam): ca. 1–2 EL Panch Puren, Ras el Hanout, Cur­ry­mi­schung, Kräutermischungen

Süßkartoffelmus zum Frühstück

Eine thai­län­di­sche Küchen­hil­fe hat mir vor eini­gen Jah­ren ein Rezept für ein Süß­kar­tof­fel­d­essert ver­ra­ten. Da es im Herbst und Win­ter aus­rei­chend Süß­kar­tof­feln gibt, habe ich es zu einem Früh­stücks­ge­richt konvertiert.
Es schmeckt super, wenn es noch warm ist. Als Des­sert funk­tio­niert es aber ebenfalls.

suesskartoffelmus
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Süßkartoffelmus fürs Frühstück

Vor­be­rei­tung5 Min.
Zube­rei­tung20 Min.
Arbeits­zeit25 Min.
Por­tio­nen: 2 Por­tio­nen

Zutaten

  • 2 mit­tel­gro­ße Süß­kar­tof­feln (ca. 500 g)
  • 200 ml Pflan­zen­milch (Hafer, Din­kel oder Mandel)
  • 1 EL Man­del­musalter­na­tiv Cashewmus
  • 2–3 Med­joul-Dat­telnalter­na­tiv 1–2 EL Ahornsirup
  • 1 dau­men­gro­ßes Stk Ing­wer (ca. 15 g)
  • 1 TL Kar­da­mo­n­pul­veralter­na­tiv Zimt­pul­ver oder beides
  • 1/2 TL Vanil­le­pul­ver
  • Saft einer hal­ben Zitrone
  • 1 EL Kakao­nibs oder gehack­te Man­deln (alter­na­tiv ande­re Nüs­se), Hanf­sa­men etc. zum Garnieren.

Anleitung

  • 1. Die Süß­kar­tof­feln schä­len und in Schei­ben oder Stü­cke schnei­den. In einem Topf mit wenig Was­ser ca. 15 Minu­ten dämp­fen bis sie weich sind. 
  • 2. Wäh­rend­des­sen Dat­teln ent­stei­nen und vier­teln. Ing­wer hacken. 1/2 Zitro­ne auspressen.
  • 3. Süß­kar­tof­feln in einem Stand­mi­xer­glas oder hohen Gefäß eini­ge Minu­ten aus­küh­len las­sen. Alle ande­ren Zuta­ten zufü­gen und im Mixer oder mit einem Pürier­stab zu einem cre­mi­gen Mus ver­ar­bei­ten. Nach Belie­ben nach­wür­zen oder süßen.
  • 4. In eine Scha­le fül­len und mit Kakao­nibs und/oder gehack­ten Mandeln/Haselnüssen oder Hanf­sa­men gar­nie­ren. Warm genießen.

 

Pastinaken-Linsen-Püree

Die­ses hoch aro­ma­ti­sche Püree kommt mit weni­gen Zuta­ten aus und gehört in die Kate­go­rie supere­a­sy. Es ist eine sehr belieb­te Bei­la­ge bei den Retre­at­teil­neh­mern und stammt aus dem Buch „Grün­kohl trifft Kokos” von Anne-Kath­rin Weber. Ich hab es nur wenig ver­än­dert, um es noch einen Tick ayur­ve­di­scher zu machen.

 

Pastinaken-Linsen-Pürree

Vor­be­rei­tung10 Min.
Zube­rei­tung20 Min.
Arbeits­zeit30 Min.
Por­tio­nen: 4 Por­tio­nen

Zutaten

  • 250 g gel­be Lin­senalter­na­tiv rote Linsen
  • 500 g Pas­ti­na­ken oder Petersilienwurzeln
  • 1 mit­tel­gro­ße Zwiebel
  • 2 Knob­lauch­ze­hen (optio­nal)
  • 3 EL Ghee
  • 750 ml Was­ser oder Gemüsebrühe
  • 1 Lor­beer­blatt
  • ¼ TL Asafö­ti­da
  • Saft einer hal­ben Zitrone
  • frisch gerie­be­ne Mus­kat­nuss (optio­nal)
  • Salz und Pfef­fer zum Abschmecken

Anleitung

Vorbereitung

  • 1. Die Lin­sen waschen und ca. 30 Minu­ten in Was­ser ein­wei­chen. Bei roten Lin­sen ist die­ser Schritt nicht nötig.
  • 2. Das Wur­zel­ge­mü­se schä­len und in klei­ne­re Stü­cke schnei­den. Zwie­bel und Knob­lauch schä­len und kleinhacken.

Zubereitung

  • 1. Die Hälf­te des Ghee in einem Topf erhit­zen. Zwie­beln zuge­ben und eini­ge Minu­ten anbra­ten. Knob­lauch zuge­ben und kurz anbra­ten, dann Gemü­se und Lin­sen in den Topf geben. Alles gut durchmischen.
  • 2. Was­ser (oder Gemü­se­brü­he) und das Lor­beer­blatt zufü­gen, die Gemü­se-Lin­sen-Mischung kurz auf­ko­chen und bei klei­ner Hit­ze bei geschlos­se­nem Deckel köcheln las­sen. Nach ca. 10 Minu­ten das Asafö­ti­da (falls vor­han­den) zugeben.
  • 3. Wenn die Gemü­se-Lin­sen-Mischung sehr weich ist, das Lor­beer­blatt ent­fer­nen und alles mit einem Stab­mi­xer cre­mig pürie­ren.
    Das rest­li­che Ghee unter­mi­schen, mit Mus­kat­nuss, Salz, Pfef­fer und Zitro­nen­saft abschmecken.

Anmerkungen / Variationen

Die cre­mi­ge Kon­sis­tenz passt sehr gut zu knusp­ri­gem Ofen­ge­mü­se, z.B. Kür­bis, Lila Karot­ten oder Rosen­kohl.
Als Getrei­de kom­bi­niert sich sehr gut schwar­zer oder roter Quinoa.

Apfelmus für Herbst und Winter

Im Spät­som­mer und Herbst wird man oft „über­schüt­tet“ mit Äpfeln. Vom Nach­barn, der Fami­lie oder Freun­den mit Apfel­bäu­men im Gar­ten… :-). Ein idea­les Gericht für Äpfel, die kei­nen Schön­heits­preis gewin­nen wür­den und trotz­dem sehr gesund­heits­för­dernd wirkt, ist die­ses schnel­le Apfel­mus. Äpfel ent­hal­ten prä­bio­ti­ki­sches Pek­tin, das sind Fasern, die die „guten” Bak­te­ri­en im Darm füt­tern. Pek­tin hat dadurch einen schüt­zen­den Effekt z.B. gegen Über­ge­wicht, Dia­be­tes und Herz­krank­hei­ten. An apple a day… man kennt das aus Kindertagen.
Den herbst­li­chen Touch erhält das Mus durch die Zuga­be von Ghee, das die tro­cke­ne Jah­res­zeit aus­gleicht und den Gewür­zen, die wärmen.
Das Mus dient als gesun­der Snack ohne Bei­ga­be von Zucker. Zum Früh­stück, als Zwi­schen­mahl­zeit, als Des­sert, wann immer es passt.
Gut für alle Konstitutionen.

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Apfelmus für Herbst und Winter

Vor­be­rei­tung5 Min.
Zube­rei­tung20 Min.
Arbeits­zeit25 Min.
Por­tio­nen: 2 Glä­ser

Zutaten

  • 6 mit­tel­gro­ße Äpfel
  • 60 ml natur­trü­ber Apfel­saft oder Wasser
  • 1 EL Ghee
  • 1 dau­men­gro­ßes Stück Ing­wer (alter­na­tiv 1/2 TL Ingwerpulver)
  • 1 Hand­voll Cran­ber­ries (oder ande­re Trockenfrüchte)
  • TL Gewür­ze nach Belie­ben, z.B.: gemah­le­ner Zimt, Kar­da­mon, Nel­ken, Stern­anis, Vanille
  • 1–2 EL Man­del­mus (alter­na­tiv Hasel­nuss­mus oder Tahini)

Anleitung

  • Vor­be­rei­tung
    Äpfel waschen und vier­teln, das Kern­ge­häu­se ent­fer­nen, die Apfel­vier­tel in Wür­fel schnei­den. Ing­wer schä­len und rei­ben.
  • Zube­rei­tung
    1. Äpfel mit Saft oder Was­ser, Ghee und den Gewür­zen auf­ko­chen.
    2. Im geschlos­se­nen Topf ca. 15 Minu­ten köcheln, bis die Äpfel weich sind. Vom Herd neh­men und offen abküh­len las­sen.
    3. Die Apfel­mas­se Im Mixer pürie­ren. Optio­nal gibt man in die­sem Schritt das Man­del-/Nuss-/Se­sam­mus hin­zu, dies ergibt ein cre­mi­geress Des­sert oder einen Brot­auf­strich.
    4. Gleich ser­vie­ren oder in einem geschlos­se­nen Glas für eini­ge Tage in den Kühl­schrank geben. 

Anmerkungen / Variationen

apfelmus haselnussmus

Kokos-Schmorkartoffeln

Die Kokos-Schmor­kar­tof­feln sind ange­lehnt an ein Rezept der eng­li­schen Autorin Maria Elia aus ihrem Koch­buch: Mei­ne neue vege­ta­ri­sche Küche. Dies war vor vie­len Jah­ren eines mei­ner ers­ten vege­ta­ri­schen Koch­bü­cher, ver­mut­lich eher, weil mir das Design so gut gefiel. Der Inhalt hat sich aller­dings eben­falls als äußerst ange­nehm erwie­sen und die­ses Rezept ist bei den Yoga­retre­ats jedes Mal ein gro­ßer Hit.

Ich koche nicht oft mit Kar­tof­feln (Nacht­schat­ten­ge­wächs), aber wenn sie Sai­son haben und frisch und regio­nal geern­tet wer­den, gibt es ab und zu auch die­ses Gemüse.

 

Kokos-Schmorkartoffeln

Vor­be­rei­tung

Kochen

Total

Yield 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 2 Scha­lot­ten
  • 1 Knob­lauch­ze­he
  • 1 fri­sche grü­ne Chili
  • 1,5 cm Stk Ingwerwurzel
  • 1 Bund fri­scher Kori­an­der mit Wur­zeln, wenn möglich
  • 2 EL Kokos­öl (vega­ne Vari­an­te) oder Ghee
  • 500 g Babykartoffeln
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 600 ml Kokosmilch
  • 2 EL thai­län­di­sche süße Chilisauce
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 EL frisch gehack­tes Thai­ba­si­li­kum (optio­nal)
  • Salz

Anweisungen

  1. Den Back­ofen auf 180 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen.
  2. Scha­lot­ten, Knob­lauch und Ing­wer klein­ha­cken, grü­ne Chi­li ent­ker­nen und klein hacken.
  3. Die Wur­zeln von den Kori­an­der­blät­tern (falls vor­han­den) abtren­nen, waschen und klein hacken. Blät­ter eben­falls waschen und zur Sei­te legen.
  4. Kar­tof­feln der Län­ge nach hal­bie­ren, bei grö­ße­ren vierteln
  5. Das Öl erhit­zen. Scha­lot­ten, Knob­lauch, Inwer und Chi­li zufü­gen und 1 Minu­te unter Rüh­ren anbra­ten. Die Wur­zeln des Kori­an­ders zuge­ben und eben­falls kurz anbra­ten, danach die Kar­tof­feln zugeben.
  6. Mit Gemü­se­brü­he und Kokos­milch über­gies­sen. Chi­li­s­auce und Soja­su­ace ein­rüh­ren und auf­ko­chen lassen.
  7. Alles in eine Auf­lauf­form fül­len (die Kar­tof­feln sind weit­ge­hend von der Flüs­sig­keit bedeckt) und im Ofen ca. 50 Minu­ten backen.
  8. Aus dem Ofen neh­men und mit Salz abschmecken.
  9. Mit den Kori­an­der­blät­tern und Thai­ba­si­likum­blät­tern garnieren.