Bunte Ofenkarotten

Im Herbst sind die Karot­ten beson­ders bunt. Die farb­in­ten­si­ven lila Karot­ten (pur­p­le haze) eig­nen sich eher im Ofen geba­cken, da beim Kochen die Far­be ins Koch­was­ser über­geht und alles eher unan­sehn­lich dun­kel färbt.

 

Bunte Ofenkarotten

Vor­be­rei­tung

Kochen

Total

Yield 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 1 kg bun­te Karot­ten
  • Oli­ven­öl
  • 1 TL Kori­an­der­sa­men, im Mör­ser zer­klei­nert
  • 2 TL schwar­ze Sesam­sa­men
  • 2 Zwei­ge Ros­ma­rin (optio­nal)
  • Salz
  • Pfef­fer

Anweisungen

  1. Den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Un­ter­hit­ze) vor­hei­zen. Ein Back­blech mit Back­pa­pier aus­le­gen.
  2. Die Karot­ten waschen, bei Bedarf schä­len und der Län­ge nach hal­bie­ren bzw. vier­teln, falls sie dicker sind.
  3. In einer Schüs­sel das Öl mit den Gewür­zen mischen, die Karot­ten dazu­ge­ben und durch­mi­schen, bis alle Karot­ten mit der Öl-Gewürz­mi­schung benetzt sind. Die Karot­ten auf dem Back­blech in einer Lage ver­tei­len, den Ros­ma­rin dazu­ge­ben und ca. 25 Minu­ten backen.
  4. Mit einem Dip oder Pes­to ser­vie­ren.

Notizen

Alter­na­ti­ve Würz­mi­schun­gen (statt Kori­an­der und Sesam): ca. 1–2 EL Panch Puren, Ras el Hanout, Cur­ry­mi­schung, Kräu­ter­mi­schun­gen

Grünkohl-Chips

Grün­kohl-Chips sind eine herr­li­che und süch­tig­ma­chen­de Win­ter­freu­de. Und lie­fern neben­bei eine ordent­li­che Por­ti­on Vit­ami­ne in der kal­ten Jah­res­zeit. Sie sind schnell zube­rei­tet und ermög­li­chen auf bowls den „Crunch”-Anteil.

Grünkohl-Chips

Vor­be­rei­tung5 Min.
Zube­rei­tung10 Min.

Zutaten

  • 200–250 g Grün­kohl­blät­ter
  • 2 EL Oli­ven­ölkalt­ge­presst
  • ¼ TL Salz (oder Kräu­ter­salz)
  • ¼ TL gemah­le­ner Pfef­fer
  • 1 Pri­se Chili­pul­ver/-flo­cken (oder Cayenne­pfef­fer)
  • 1 EL Sesam­sa­men

Anleitung

  • 1. Den Back­ofen auf 170 Grad (Umluft) vor­hei­zen. Ein Back­blech mit Back­pa­pier aus­le­gen.
    2. Die Grün­kohl­blät­ter waschen, tro­cken­tup­fen und in chip­s­gro­ße Stü­cke zup­fen. Die har­ten Strün­ke wer­den ent­fernt.
    3. Alle Zuta­ten in eine Schüs­sel geben und die Blät­ter ein paar Minu­ten durch­kne­ten, bis alles gut mari­niert ist.
    4. Die Blät­ter so auf dem Back­blech ver­tei­len, dass sie nicht über­ein­an­der lie­gen. Ca. 10–15 Minu­ten backen bis sie ihre Far­be ändern und knusp­rig wer­den.
    Schme­cken frisch aus dem Ofen köst­lich und kön­nen über ein Gemü­se­ge­richt gestreut wer­den. Die Chips hal­ten sich in der Dose ca. 1–2 Tage.

Wintergemüse-Gulasch mit Knuspertofu

Com­fort Food für graue Tage. Gemü­se­gu­lasch gepaart mit knusp­ri­gem Tofu wärmt und schmeckt win­ter­lich-wür­zig.

Bit­te beach­ten: Der Tofu benö­tigt eini­ge Zeit zum Rös­ten, des­halb dau­ert die­ses Gericht ca. 1 Stun­de. Ein Essen für gemüt­li­che Zei­ten in der Küche also.

 

Wintergemüse-Gulasch mit Tofu

Vor­be­rei­tung15 Min.
Zube­rei­tung40 Min.
Arbeits­zeit55 Min.
Por­tio­nen: 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 700 g Hok­kai­do Kür­bisoder 500 g Karot­ten
  • 250 g fest­ko­chen­de Kar­tof­feln
  • 2–3 Peter­si­li­en­wur­zelnoder Pas­ti­na­ken
  • 1 gel­be Papri­kaoptio­nal
  • 2 Zwie­beln
  • 2–3 Knob­lauch­ze­hen
  • 30–40 g Ing­wer
  • 8 Wachol­der­bee­ren
  • 1 EL getrock­ne­te Kräu­ter­mi­schung
  • 1 TL Papri­ka­pul­ver
  • 1/2 TL Kur­kuma­pul­ver
  • Oli­ven­öloder Ghee
  • 800 ml Gemü­se­brü­he
  • 2 Lor­beer­blät­ter
  • 1 EL Tama­rin­den­mus
  • 1 Becher Bio-Sauer­rahm oder Zie­gen­jo­ghurtvega­ne Alter­na­ti­ve: Kokos­jo­ghurt
  • 1 EL Umepas­teoptio­nal
  • Salz und Pfef­fer aus der Müh­le
  • 1 Bund Peter­si­lie

Zutaten für Tofuwürfel

  • 400 g Tofu
  • 1 EL Sesam­öl
  • 3–4 EL Tama­ri­s­auce
  • 1 TL Gewürz­mi­schung für Fleisch (z.B. Chi­ne­se Five spi­ce), Wild­ge­würz oder Cur­ry

Anleitung

  • Vor­be­rei­tung
  • 1. Back­ofen auf 180 Grad (Umluft) vor­hei­zen.
  • 2. Tofu tro­cken­tup­fen und in Wür­fel schnei­den. Mit Sesam­öl, Tama­ri und Würz­mi­schung für ca. 30 Minu­ten mari­nie­ren.
  • 3. Auf ein mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Blech geben und ca. 45 Minu­ten im Ofen knusp­rig rös­ten.
  • 4. Gemü­se waschen und in ca. 2 cm gro­ße Wür­fel schnei­den. Papri­ka ent­ker­nen und in Strei­fen schnei­den. Zwie­beln klein­schnei­den, Ing­wer klein­ha­cken und Knob­lauch mit dem Mes­ser zer­drü­cken.
  • 5. Wachol­der­bee­ren im Mör­ser leicht andrü­cken.
  • 6. Peter­si­lie waschen, trock­nen und die Blät­ter abzup­fen.
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  • Zube­rei­tung
  • 1. In einem Topf das Öl erhit­zen, Zwie­beln und Ing­wer anbra­ten, bis die Zwie­beln gla­sig wer­den, dann Knob­lauch zufü­gen und noch 30 Sek. wei­ter­bra­ten.
  • 2. Das Gemü­se zufü­gen und unter gele­gent­li­chem Rüh­ren ca. 3 Minu­ten anschmo­ren, dann die Gewür­ze zufü­gen und anrös­ten.
  • 3. Die Gemü­se­brü­he und Lor­beer­blät­ter zuge­ben und alles bei nied­ri­ger Hit­ze und geschlos­se­nem Topf leicht köcheln las­sen. Nach 15 Minu­ten die Tama­rin­den­pas­te unter­rüh­ren
  • 4. Wenn das Gemü­se weich ist, den Herd abschal­ten und Umepas­te (falls ver­wen­det) zufü­gen. Mit Salz und Pfef­fer abschme­cken. Vor dem Ser­vie­ren das Joghurt zufü­gen, die Tofu­wür­fel unter­he­ben und mit Peter­si­li­en­blät­tern ser­vie­ren.

Apfelmus für Herbst und Winter

Im Spät­som­mer und Herbst wird man oft „über­schüt­tet“ mit Äpfeln. Vom Nach­barn, der Fami­lie oder Freun­den mit Apfel­bäu­men im Gar­ten… :-). Ein idea­les Gericht für Äpfel, die kei­nen Schön­heits­preis gewin­nen wür­den und trotz­dem sehr gesund­heits­för­dernd wirkt, ist die­ses schnel­le Apfel­mus. Äpfel ent­hal­ten prä­bio­ti­ki­sches Pek­tin, das sind Fasern, die die „guten” Bak­te­ri­en im Darm füt­tern. Pek­tin hat dadurch einen schüt­zen­den Effekt z.B. gegen Über­ge­wicht, Dia­be­tes und Herz­krank­hei­ten. An apple a day… man kennt das aus Kin­der­ta­gen.
Den herbst­li­chen Touch erhält das Mus durch die Zuga­be von Ghee, das die tro­cke­ne Jah­res­zeit aus­gleicht und den Gewür­zen, die wär­men.
Das Mus dient als gesun­der Snack ohne Bei­ga­be von Zucker. Zum Früh­stück, als Zwi­schen­mahl­zeit, als Des­sert, wann immer es passt.
Gut für alle Kon­sti­tu­tio­nen.

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Apfelmus für Herbst und Winter

Vor­be­rei­tung5 Min.
Zube­rei­tung20 Min.
Arbeits­zeit25 Min.
Por­tio­nen: 2 Glä­ser

Zutaten

  • 6 mit­tel­gro­ße Äpfel
  • 60 ml Apfel­saft natur oder Gra­nat­ap­fel­saft oder Was­ser
  • 1 EL Ghee
  • 1 dau­men­gro­ßes Stück Ing­wer (alter­na­tiv 1/2 TL Ing­wer­pul­ver)
  • 1 Hand­voll Cran­ber­ries (oder ande­re Tro­cken­früch­te)
  • 1–2 TL Gewür­ze nach Wahl, z.B.: Zimt gemah­len, Kar­da­mon gemah­len, Nel­ken, Stern­anis, Vanil­le

Anleitung

  • Vor­be­rei­tung
    1. Äpfel waschen, in Wür­fel schnei­den, das Kern­ge­häu­se ent­fer­nen
    2. Ing­wer schä­len und rei­ben

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  • Zube­rei­tung
    1. Äpfel in einem geschlos­se­nen Topf mit dem Saft oder Was­ser, Ghee und den Gewür­zen anko­chen.
    2. Köcheln, bis die Äpfel weich sind (ca. 15 Minu­ten). Im Schnell­koch­topf dau­ert es ca. 5 Minu­ten.
    3. Vom Herd neh­men und offen abküh­len las­sen.
    4. Im Mixer pürie­ren und gleich ser­vie­ren, oder in einem geschlos­se­nen Glas in den Kühl­schrank geben.

Anmerkungen / Variationen

Man kann das Mus mit 1–2 EL Man­deln oder Man­del­mus, Hasel­nuss­mus oder Tahi­ni ver­fei­nern. Ergibt ein fei­nes Des­sert oder einen fri­schen Brot­auf­strich.
 
apfelmus haselnussmus

Sellerie aus dem Ofen

Im Herbst ein sehr wür­zi­ges Gericht, der Sel­le­rie wird weich und süß­lich und wird mit Zitro­nen und Kräu­tern ergänzt. Für das Rezept habe ich schwar­zen Knob­lauch aus dem Bur­gen­land ver­wen­det. Schwar­zer Knob­lauch ist fer­men­tiert und schmeckt süß­lich-säu­er­lich. Er kann gut mit­ge­ges­sen wer­den und hin­ter­läßt kei­ne unan­ge­neh­men Aus­düns­tun­gen ;-). Das Gericht funk­tio­niert auch mit wei­ßem Knob­lauch, den man nach dem Backen ent­fer­nen oder mit­es­sen kann.

 

Sellerie aus dem Ofen

Vor­be­rei­tung15 Min.
Zube­rei­tung40 Min.
Arbeits­zeit55 Min.
Por­tio­nen: 4 Per­so­nen

Zutaten

  • ca. 1–2 kg Knol­len­sel­le­rie
  • 1 Bio­zi­tro­ne
  • 2–3 Knob­lauch­ze­henoptio­nal schwar­ze Knob­lauch­ze­hen
  • 10–12 Cock­tail­to­ma­tenoptio­nal und sai­so­nal im Spät­som­mer
  • 4 EL Oli­ven­öl
  • 1 EL Kräu­ter­ge­würz­mi­schung nach Belie­ben
  • Salz
  • 2–3 Ros­ma­rin­zwei­ge
  • 1 Hand­voll Rucol­a­b­lät­teralter­na­tiv Peter­si­li­en­blät­ter
  • Kube­ben­pfef­fer frisch gemör­sert

Anleitung

  • 1. Den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Un­ter­hit­ze) vor­hei­zen. Ein Back­blech mit Back­pa­pier aus­le­gen.
  • 2. Den Sel­le­rie waschen/bürsten, die haa­ri­gen Tei­le weg­schnei­den (bei dunk­ler und led­ri­ger Scha­le den gan­zen Sel­le­rie schä­len) und in Wür­fel schnei­den.
  • 3. In einer Schüs­sel das Oli­ven­öl mit den Gewür­zen mischen und Sel­le­rie dazu­ge­ben und mischen.
  • 4. Die Wür­fel auf dem Back­blech ver­tei­len, Ros­ma­rin­zwei­ge dazu­ge­ben und auf der mitt­le­ren Schie­ne ca. 40 Minu­ten backen.
  • 5. Die Zitro­ne waschen und in dün­ne Strei­fen schnei­den. Ker­ne ent­fer­nen. Die Knob­lauch­ze­hen im Gan­zen mit dem Mes­ser andrü­cken (Aus­nah­me: schwar­zer Knob­lauch). Falls ver­wen­det, Cock­tail­to­ma­ten hal­bie­ren.
  • 6. Zitro­nen­schei­ben, Knob­lauch­ze­hen und Toma­ten nach ca. 20 Minu­ten über den Sel­le­rie geben und wei­te­re 20 Minu­ten backen.
  • 7. Den wei­chen Sel­le­rie aus dem Ofen neh­men, Knob­lauch ent­fer­nen (Aus­nah­me: schwar­zer Knob­lauch), gut pfef­fern, evtl. mit Salz abschme­cken. Mit Ruco­la bestreut ser­vie­ren.