Rote Bete aus dem Ofen

Wer einen eige­nen Gemü­se­gar­ten hat, wird die Rote Bete (Rote Rüben / Ran­den) seit dem Spät­som­mer ern­ten und so beglei­tet uns die­ses wun­der­ba­re Gemü­se für eini­ge Monat in den Herbst/Winter hin­ein. Es gibt sooo vie­le Mög­lich­kei­ten, die­se vit­amin- und eisen­rei­che Wun­der­knol­le zu genies­sen. Man kann sie kochen, backen, pürie­ren oder als war­men Gemü­se­sa­lat zube­rei­ten.

Rote Bete braucht ein biss­chen län­ger zum gar wer­den als ande­re Wur­zel­ge­mü­se. Als Ofen­ge­mü­se ermög­licht sie aber viel freie Zeit für ande­re Vor­be­rei­tun­gen in der Küche.

Anmer­kung: Rote Bete ent­wi­ckelt einen sehr süßen Eigen­ge­schmack, vor allem beim Backen im Ofen. Zusätz­li­chen Honig oder ande­re Süß­mit­tel ver­wen­de ich nicht.

Rote Bete aus dem Ofen

Vor­be­rei­tung

Kochen

Total

Yield 2 Per­so­nen

Zutaten

  • 4 mit­tel­gro­ße Rote Bete Knol­len (oder ca. 300–400 g)
  • hoch­wer­ti­ges Oli­ven­öl
  • 2–3 Ros­ma­rin­zwei­ge
  • Cur­ry­pul­ver oder ande­re Gewürz­mi­schung, z.B. Afri­can Rub, Ras el Hanout, Seven Secrets von Babet­tes (Wien), o.ä.
  • Salz und Pfef­fer

Anweisungen

  1. Back­ofen auf 190 Grad C (Ober-/Un­ter­hit­ze) vor­hei­zen.
  2. Die Rote Bete schä­len und in Spal­ten (Wed­ges) schnei­den (ca. 6–8 pro Knol­le je nach Grö­ße).
  3. In einer Schüs­sel groß­zü­gig mit Öl und Gewür­zen mischen.
  4. Das Back­blech mit Back­pa­pier aus­le­gen und die Wed­ges und die Ros­ma­rin­zwei­ge dar­auf ver­tei­len.
  5. Im Ofen ca. 40 Minu­ten backen, bis die Bete weich ist. Mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.

Notizen

Dazu passt per­fekt Polen­ta und z.B. Cas­hew-Ing­wer-Aio­li:

Zuta­ten:

  • ca 200 g Cas­hew­ker­ne (mit hei­ßem Was­ser über­gies­sen und für 2–3 Stun­den ein­wei­chen. Bei einem Hoch­leis­tungs­mi­xer reicht 1/2 Stun­de). Wenns schnell gehen muss kann man auf Cas­hew­mus aus­wei­chen.
  • ca. 350 ml Was­ser (oder mehr je nach gewünsch­ter Kon­sis­tenz)
  • 2–3 EL Apfel­es­sig (alt. Zitro­nen­saft)
  • 50 ml flüs­si­ges Kokos­öl oder hoch­wer­ti­ges Oli­ven­öl
  • 1 dau­men­gro­ßes Stück Ing­werknol­le klein gehackt
  • 1–2 Knob­lauch­ze­hen (optio­nal)
  • Salz und Pfef­fer

Alles in einem guten Mixer für ca. 2 Minu­ten mischen und mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.

Das Rezept funk­tio­niert eben­so­gut mit Karot­ten oder Süß­kar­tof­feln.

 

Orangen-Cashew-Crème

Ein fei­nes Des­sert der Kate­go­rie „extra­schnell”. Die Oran­gen-Cas­hew-Crè­me wird nur gemixt und ist sofort ver­zehr­be­reit.
Die Ein­weich­zeit der Nüs­se ist zu beach­ten. Hat man jedoch einen Vit­amix oder ähn­li­ches Power­ge­rät zuhau­se, ver­kürzt sich die Zeit auf 15–20 Minu­ten.

Des­serts auf Nuss­ba­sis nimmt man nur in sehr klei­nen Por­tio­nen.

 

Orangen-Cashew-Crème

Kochen

Total

Yield 4–6 Por­tio­nen

Zutaten

  • 400 g Cas­hew­nüs­se (Cas­hew­bruch)
  • 300 ml frisch gepress­ter Oran­gen­saft
  • gerie­be­ne Scha­le einer Oran­ge und einer Zitro­ne (optio­nal)
  • 2 EL Ahorn­si­rup (oder Reis­si­rup)
  • 1 TL Vanil­le­pul­ver

Anweisungen

  1. Die Cas­hew­nüs­se mit hei­ßem Was­ser über­gies­sen und meh­re­re Stun­den ein­wei­chen.
  2. Die ein­ge­weich­ten Nüs­se abspü­len und mit den ande­ren Zuta­ten in einem Küchen­mi­xer eini­ge Minu­ten glatt und cre­mig mixen.Zur Deko kön­nen Nüs­se, Früch­te oder Kräu­ter­blät­ter nach Belie­ben ver­wen­det wer­den.

Notizen

Varia­ti­on

Zitro­nen­saft statt Oran­gen­saft ver­wen­den.

Süßkartoffelsalat

Ein näh­ren­der und saf­ti­ger Salat aus leuch­ten­den Süß­kar­tof­feln aus dem Ofen und fri­schen grü­nen Kräu­tern. Ide­al in der Süß­kar­tof­fel­sai­son Herbst und Win­ter, der Salat schmeckt auch lau­warm wun­der­bar.
Hir­se, Qui­noa und Reis sind dabei nach Belie­ben idea­le Ergän­zun­gen, die der Mahl­zeit zusätz­lich Wär­me geben.

Süßkartoffelsalat

Vor­be­rei­tung

Kochen

Total

Yield 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 4 mit­tel­gro­ße Süß­kar­tof­feln
  • 4 EL Oli­ven­öl
  • Salz, frisch gemah­le­ner Pfef­fer, optio­nal Cur­ry­pul­ver (oder Ras el Hanout, Afri­can Rub, Baha­rat o.ä.)
  • 2 Hand­voll fri­sche Kräu­ter (z.B. Min­ze, Kori­an­der, Peter­si­lie, Bär­lauch oder Ruco­l­a­b­lät­ter)

Dres­sing

  • 6 EL Oli­ven­öl
  • 3 EL Wein­essig oder Con­di­men­to Bian­co
  • 1 klei­ne Oran­ge (Saft und gerie­be­ne Scha­le)
  • 1 TL gemör­ser­ter Kreuz­küm­mel
  • 50 g Rosi­nen (oder Cran­ber­ries)
  • 1 TL Man­del­mus
  • Salz, Pfef­fer

Anweisungen

  1. Ofen auf 190 Grad (Ober-/Un­ter­hit­ze) vor­hei­zen.
  2. Die Süß­kar­tof­feln schä­len und in Wür­fel schnei­den. In einer Schüs­sel mit Öl, Salz, Pfef­fer und Gewürz mischen.
  3. Back­pa­pier in eine Auf­lauf­form oder auf ein Back­blech geben, die Süß­kar­tof­feln dar­auf ver­tei­len und ca. 20 Minu­ten backen. Aus dem Ofen neh­men und etwas abküh­len las­sen.
  4. Für das Dres­sing alle Zuta­ten in ein grö­ße­res Schraub­glas geben und kräf­tig schüt­teln.
  5. Die Süß­kar­tof­feln mit dem Dres­sing und den fri­schen Kräu­tern mischen.

Notizen

Die Süß­kar­tof­feln kön­nen zusätz­lich mit gekoch­tem Qui­noa, Kamut-Cous­cous, Reis oder Hir­se gemischt wer­den.