Tomatenbrot

Tomaten, Knoblauch, Kräuter und Brot. Mit diesen Zutaten hat schnell man einen sommerlich-meditarranen Snack oder eine Vorspeise gezaubert.

 

Tomatenbrot

Vorbereitung5 Min.
Zubereitung15 Min.
Arbeitszeit20 Min.
Portionen: 4 Brote

Zutaten

  • 200 g aromatische Tomaten, z.B. Ochsenherz, Cocktailtomaten
  • 3 EL Olivenöl kaltgepresst
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll frische Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Oregano, Liebstöckl - optional getr. mediterrane Kräutermischungen
  • Salz und Pfeffer
  • 4 Scheiben Kamutbrot - alternativ: Dinkel-, Roggen-, Einkornbrot oder glutenfreies Brot
  • 1 Handvoll frische Basilikumblätter

Anleitung

  • 1. Den Knoblauch schälen und kleinhacken
    2. Die Tomaten waschen und kleinschneiden bzw. halbieren (Cocktailtomaten)
    3. 2 EL Öl in einem kleinen Topf erhitzen. Den Knoblauch kurz anrösten. Die Tomaten und Kräuter dazugeben und auf kleiner Flamme mind. 15 Minuten einköcheln lassen bis sie zerfallen. Salzen und pfeffern.
    4. Die Brotscheiben anrösten. Die Tomatenmasse dünn auf dem Brot verteilen, noch etwas Olivenöl drüber träufeln, mit frischem Basilikum und falls vorhanden essbaren Blüten dekorieren.

Anmerkungen / Variationen

Die Brote schmecken als warme oder kalte Vorspeise prima.
Eignet sich perfekt für ein Picknick, dann gibt man die Tomatenmasse erst kurz vor dem Essen aufs Brot.

Asiatische Gemüsenudeln

Bei einer koreanisch-österreichischen Familie in Singapur habe ich ein feines Nudelgericht (Japchae) gekostet. Die koreanische Großmama hat ihr Rezept mit mir geteilt und das Gericht Schritt für Schritt nachgekocht. Es wird als Vorspeise oder Beilage serviert.

Dieses Rezept ist eine Variante mit den Nudeln, die bei uns erhältlich sind. In Korea verwendet man Vermicelli (Glasnudeln) aus Süßkartoffelstärke. Bei uns ist das nur schwer erhältlich, deshalb habe ich es mit dünneren Reisnudeln ersetzt, die es in Asienshops und Supermärkten gibt.

 

Asiatische Gemüsenudeln

Vorbereitung15 Min.
Zubereitung15 Min.
Arbeitszeit30 Min.
Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • 350 g dünnere Reisnudeln oder koreanische Dangmyeon-Nudeln - (Asienshop)
  • 1 Knoblauchzehe - optional
  • 4-5 EL Tamarisauce
  • 1 Prise Zucker
  • 2-3 mittelgroße Karotten
  • 250 g Blattspinat
  • 10-12 Shiitake-Pilze - je nach Größe
  • 3 Frühlingszwiebeln - oder 1 mittelgroße Zwiebel
  • 4 EL Sonnenblumenöl - altern. Sesamöl
  • 2-3 EL geröstetes Sesamöl
  • Salz und Pfeffer
  • 2 TL weiße Sesamsamen
  • 1 Bund Korianderblätter

Anleitung

  • Vorbereitung
  • 1. Die Stile der Shiitake-Pilze abschneiden und die Shitake in Scheiben schneiden.
  • 2. Die Karotten waschen, evtl. schälen und in Streifen schneiden. Alternativ mit dem Sparschäler die Karotten in Streifen schälen.
  • 3. Den Blattspinat waschen.
  • 4. Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.
  • 5. Die Sesamsamen in einer Pfanne trocken anrösten, bis sie duften. Herausnehmen und zur Seite stellen.
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  • Zubereitung
  • 1. In einem Topf ca 2,5–3 Liter Wasser erhitzen. Die Knoblauchzehe (optional) grob schneiden und hineingeben, ebenso 4 EL Tamarisauce. Wenn das Wasser kocht, die Nudeln zufügen und ca. 5–10 Minuten weich kochen. Die Nudeln in eine Schüssel abgiessen, mit kaltem Wasser abschrecken und mit einer Küchenschere kürzer schneiden. Mit einigen Tropfen Sesamöl vermischen, damit sie nicht zusammenkleben.
  • 2. Währenddessen in einem weiteren Topf Wasser zum Kochen bringen. Den Spinat zugeben und ca. 2–3 Minuten blanchieren. Den Spinat in einem Sieb abtropfen lassen und gut ausdrücken.
  • 3. In einer Wokpfanne 1-2 EL Sonnenblumenöl erhitzen. Karotten und Frühlingszwiebeln zufügen und heiß anbraten. Aus dem Wok nehmen und zur Seite stellen.
  • 4. Nochmals 1-2 EL Sonnenblumenöl erhitzen. Pilze zufügen und heiß anbraten. Aus dem Wok nehmen und zum Gemüse geben.
    glasnudel gemüse
  • 5. Einen weiteren EL Sonnenblumenöl erhitzen. Spinat zufügen und heiß anbraten. Aus dem Wok nehmen und zur Seite stellen.
  • 6. Die Nudeln und das Gemüse in die Wokpfanne zurückgeben und gut durchmischen. Mit dem gerösteten Sesamöl würzen und mit Salz und Pfeffer und evtl. Tamarisauce abschmecken.
  • 7. In Schüsseln füllen und mit Sesam und frischem Koriander bestreuen.

Kohlrabisalat

Toller Salat, kann kombiniert werden mit Rucola, Feldsalat / Vogerlsalat, Wildkräutern von der Wiese oder Babyspinat.

 

Kohlrabisalat

Vorbereitung10 Min.
Zubereitung15 Min.
Arbeitszeit25 Min.
Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • 2 kleinere Kohlrabiknollen
  • 2 Handvoll Wildkräuter oder Rucola, Pflücksalat, Asiasalat, Babyspinat etc.

Marinade

  • 1 Zitrone
  • 2-3 EL Sauerrahm - vegane Alternative: Soyananda Sauerrahm (Bioladen)
  • 1-2 TL Honig
  • 1 TL Senf
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Marinade vegan mit Tahini

  • Saft von 1 Zitrone
  • 2-3 EL Tahini - Sesammus
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1-2 TL Reissirup
  • 150 ml Wasser (bei Bedarf mehr)
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Anleitung

  • 1. Die Kohlrabis schälen, halbieren und in sehr dünne Scheiben schneiden. Im Dampfgarer oder einem Topf mit Dampfeinsatz die Kohlrabischeiben ca. 10 min dämpfen. Abkühlen lassen.
  • 2. Für die Mariande alle Zutaten gut verrühren.
  • 3. Die Kohlrabi-Scheiben mit der Mariande mischen und den Wildkräutern bzw. Salatblättern anrichten. Mit Blüten (falls vorhanden), frischen Kräutern und optional rosa Pfefferbeeren garnieren.

 

Zucchini-Aufstrich (raw)

Im Sommer haben viele Hobbygärtner einen Überschuss an Zucchini. Hier ein Rezept, das sich fürs Picknick und als Geschenk sehr gut macht. Es empfiehlt sich ein leistungsstarker Mixer, um die Zutaten sämig zu pürieren. Super aufs Brot.

Das Rezept habe ich in Ubud/Bali kennengelernt im Raw Food Café der zauberhaften Sayuri.

Zucchini-Aufstrich (raw)

Vorbereitung

Total

Yield 1 Glas

Zutaten

  • 1 kleine bzw. ca. 125 g Zucchini
  • 70 g weiße Sesamsamen, über Nacht oder mehrere Stunden eingeweicht
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 70 g Tahini
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel, fein gemörsert
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer gemahlen

Anweisungen

  1. Die Zucchini grob zerkleinern.
  2. Zusammen mit den anderen Zutaten in den Mixer geben und pürieren, bis ein cremiger Aufstrich entsteht.
  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Notizen

Verwendet man ungeschälte Sesamsamen, die vollwertiger sind als die weißen (geschälten), muss man sie etwas länger einweichen.

Goldene Paneerwürfel

Die Basis für dieses Rezept ist frischer Paneer-Käse. In der indischen Küche gibt es keine Käsekultur wie bei uns, doch frischer Paneer gehört zur indischen Kochtradition wie der Parmesan zur italienischen.

Dieses Rezept stammt aus dem sehr empfehlenswerten ayurvedischen Kochbuch von Divya Alter: what to eat for how you feel. Sie führt ein ayurvedisches Restaurant in Manhattan, das ich gerne mal besuchen würde… ;-).

Paneer ergänzt als erdendes und proteinreiches Lebensmittel grüne Blattgemüse, Kraut- und Kohlgerichte, nicht-stärkehaltige Gemüse, Salate und Suppen. Schmeckt super mit Rosinen-Ingwer-Chutney als Appetizer. Hat Suchtcharakter.

 

Goldene Paneerwürfel

Kochen

Total

Yield 4 Personen

Zutaten

  • 300 g frischer Paneer
  • 2 EL Ghee
  • 1/2 Tl Kurkuma
  • 1/2 Tl Salz
  • eine Handvoll Gartenkräuter

Anweisungen

  1. Ofen auf 180 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen.
  2. Den Paneer in ca. 3cm dicke Würfel schneiden.
  3. In einem Butterpfännchen Ghee leicht anschmelzen und Kurkuma und Salz zugeben. Das ganze über die Paneerwürfel geben und wenden, bis alle Würfel gelb eingefärbt sind.
  4. Die Würfel in einer Lage in eine Glas- oder Keramik-Auflaufform geben und im Ofen ca. 20-25 Minuten backen, bis eine leichte Kruste entsteht. Zwischendurch vorsichtig wenden und gegen Ende Kräuter hinzufügen (optional).

Notizen

Man kann die Würfel auch in einer Pfanne mit 2 EL Ghee knusprig anbraten.