Schokopraline

Sweet Treats sind manchmal ein wichtiges comfort food für die Seele und ein feines Geschenk für besondere Anlässe. Diese Schokopralinen verwenden die gesündestmöglichen Zutaten und schmecken himmlisch schokoladig.

 

Schokopralinen

Zubereitung20 Min.

Zutaten

  • 200 ml Kokossahne
  • 250 g Bitterschokolade - (hier Vivani 75 Panama)
  • 200 g geriebene Haselnüsse - oder Mandeln
  • 80 g Kokosöl
  • ½ TL Vanillepulver
  • ½ TL Kardamon- oder Zimtpulver - (optional)
  • einige Tropfen Orangenöl - alternativ Orangenzesten
  • Kakaopulver zum Bestreuen
  • ca. 20 g Pistazien gehackt oder gemahlen - alternativ gemahlene Hanfsamen

Anleitung

  • 1. Die Kokosahne in einem Topf aufkochen. Den Herd abschalten und die Schokolade in kleine Stücke in den Topf brechen, damit sie schmilzt. Kokosöl hinzufügen und ebenfalls schmelzen. Danach die geriebenen Nüsse und Gewürze zugeben. Alles solange rühren, bis die Masse glatt ist.
  • 2. Im Kühlschrank für ca. 4 Stunden kühl stellen bis die Masse fest ist. Die Pistazienkerne hacken oder grob mahlen. Mit einem Löffel einen Teil der Schokoladenmasse herausheben und in Kugeln formen. Kakao und Kerne auf einen flachen Teller geben und die Kugeln darin rollen. Danach die Pistazienkerne drüberstreuen. Optional mit essbaren Blüten bestreuen.

Ein Bananencreme-Traum

Diese Bananencreme entstand aus einem indischen Rezept. Ich habe die Originalcreme in einer Ayurvedaklinik kennengelernt, sie wird dort zu bestimmten Anlässen als Prasad (Opfergabe) nach Zeremonien gegeben. Viele der Patienten nehmen vor allem wegen diesem leckeren Abschluss an dem dazugehörigen Ritual (Puja) teil. Es gibt da ja sonst nie Süßes :-)).

Wie in Indien üblich, wird in diesem Dessert auch Ghee verwendet. Die Menge aus dem Originalrezept habe ich reduziert, man kann das aber individuell nachjustieren. Fühlt man sich trocken, z.B. im Herbst, nimmt man etwas mehr, fühlt man sich schwer, z.B. im Frühjahr, nimmt man etwas weniger.

Die konsistenz kann man cremiger oder körniger mixen, ganz nach Belieben.

Bananen, Ghee und Cashews sind keine leicht verdaulichen Zutaten. Deshalb ist eine sehr kleine Menge der Creme als Dessert ausreichend. Als Frühstück kann man sich ein größeres Schälchen gönnen.

Bananencreme

Zubereitung10 Min.

Zutaten

  • 4 Bananen - ca. 650 g
  • 50 g Kokosflocken
  • 25 g Rosinen
  • 25 g Cashews - alternativ Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse
  • 15-20 g Ghee

Anleitung

  • Alle Zutaten in einen leistungsfähigen Mixer geben und grob oder feiner mixen je nach gewünschter Textur.
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Anmerkungen / Variationen

Die Creme wird je nach Rosinensorte und Menge der Cashekerne heller oder dunkler werden.
 

 

Mandel-Kokos-Cookie black & blond

Ein einfaches, glutenfreies Cookierezept, das man sehr gut variieren kann. Die „blonde“ Variante erhält eine zitronige Note, die dunkle Variante ist schokoladig mit Orangenaroma.

Mandel-Kokos-Cookie
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Mandel-Kokos-Cookie

Vorbereitung5 Min.
Zubereitung20 Min.

Zutaten

Basiszutaten

  • 200 g geriebene Mandel
  • 100 g Kokosraspel
  • 50 g gehackte oder gestiftelte Mandeln
  • 1 (über)reife Banane
  • 60 ml Reissirup - oder Ahornsirup/Dattelsirup/Kokosblütensirup

Variante black

  • 30 g Kakao (schwach entölt)
  • 1/2 TL Kardamonpulver
  • Saft einer halben Orange
  • Abrieb einer halben Orange - alternativ 3 Tropfen Orangenöl
  • bei Bedarf etwas mehr Reissirup

Variante blond

  • Saft einer Zitrone
  • Abrieb einer Zitrone - alternativ 3 Tropfen Zitronenöl
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 1 Prise Vanillepulver

Anleitung

  • 1. Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
    2. Alle Basiszutaten mit den jeweiligen Variantenzutaten zusammenmischen und zu einem klebrigen Teig kneten. Bei Bedarf mit etwas Wasser oder mehr Reissirup die Konsistenz optimieren.
    3. Den Teig zu Kugeln formen (alternativ flachere Cookies formen) und auf das Backblech legen. Ca. 15-20 Minuten backen. Die Cookies dürfen innen noch weich sein, sie härten beim Abkühlen nach.

Gebackener Rhabarber mit Orangen

Der Frühling bringt den Rhabarber. Und weil die Orangensaison noch nicht vorbei ist, ergibt diese Kombination ein feines Kompott, Dessert oder Frühstück. Hier z.B. mit Polenta und Mandelschaum kombiniert.

Durch das Backen mit relativ wenig Flüssigkeit erhält das Kompott ein konzentriertes Aroma.

 

Gebackener Rhabarber aus dem Ofen

Vorbereitung10 Min.
Zubereitung30 Min.
Arbeitszeit40 Min.
Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • 600 g Rhabarber
  • 3-4 Orangen
  • 1 EL Kokosblütenzucker - optional Holunderblüten- oder Granatapfelsirup
  • 1 TL Vanillepulver, Vanilleextrakt oder 1 Vanilleschote
  • etwas Zimtpulver - optional
  • etwas Kardamonpulver - optional

Anleitung

  • 1. Backofen auf 140 Grad vorheizen.
  • 2. Rhabarber waschen, die Stängel in daumenkurze Stücke schneiden und in eine ofenfeste Glas- oder Porzellanform geben.
  • 3. Die Schale der Orangen abreiben. 1-2 Orangen filetieren und ebenfalls in die Form geben. Die übrigen Orangen auspressen und den Saft zum Obst geben. Den Zucker, eine aufgeschlitze Vanilleschote oder Vanillepulver bzw -extrakt und nach Belieben die Gewürze zugeben.
  • 4. Im Ofen backen bis der Rhabarber weich ist, das dauert ca. 30-40 Minuten.
  • 5. Schmeckt sehr gut warm über Polenta, Haferporridge, Griesbrei oder ähnlichem Frühstücksgetreide. Ebenso als Dessert mit einem Klecks Mandelschaum.

Anmerkungen / Variationen

Soll der Rhabarber schneller auf dem Tisch stehen, kann man die Backtemperatur auf 160-180 Grad erhöhen.
Schnellrezept Mandelschaum
  • 2 EL Mandelmus
  • 4 EL Wasser
  • 2 EL Sirup
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Vanille
Alle Zutaten in einem Mixer ein paar Minuten pürieren bis eine lockere, flüssige Creme entsteht. Sofort verwenden.

Apfelmus für Herbst und Winter

Im Spätsommer und Herbst wird man oft „überschüttet“ mit Äpfeln. Vom Nachbarn, der Familie oder Freunden mit Apfelbäumen im Garten… :-). Ein ideales Gericht für Äpfel, die keinen Schönheitspreis gewinnen würden und trotzdem sehr gesundheitsfördernd wirkt, ist dieses schnelle Apfelmus. Äpfel enthalten präbiotikisches Pektin, das sind Fasern, die die „guten“ Bakterien im Darm füttern. Pektin hat dadurch einen schützenden Effekt z.B. gegen Übergewicht, Diabetes und Herzkrankheiten. An apple a day… man kennt das aus Kindertagen.
Den herbstlichen Touch erhält das Mus durch die Zugabe von Ghee, das die trockene Jahreszeit ausgleicht und den Gewürzen, die wärmen.
Das Mus dient als gesunder Snack ohne Beigabe von Zucker. Zum Frühstück, als Zwischenmahlzeit, als Dessert, wann immer es passt.
Gut für alle Konstitutionen.

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Apfelmus für Herbst und Winter

Vorbereitung5 Min.
Zubereitung20 Min.
Arbeitszeit25 Min.
Portionen: 2 Gläser

Zutaten

  • 6 mittelgroße Äpfel
  • 60 ml naturtrüber Apfelsaft oder Wasser
  • 1 EL Ghee
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer (alternativ 1/2 TL Ingwerpulver)
  • 1 Handvoll Cranberries (oder andere Trockenfrüchte)
  • TL Gewürze nach Belieben, z.B.: gemahlener Zimt, Kardamon, Nelken, Sternanis, Vanille
  • 1-2 EL Mandelmus (alternativ Haselnussmus oder Tahini)

Anleitung

  • Vorbereitung
    Äpfel waschen und vierteln, das Kerngehäuse entfernen, die Apfelviertel in Würfel schneiden. Ingwer schälen und reiben.
  • Zubereitung
    1. Äpfel mit Saft oder Wasser, Ghee und den Gewürzen aufkochen.
    2. Im geschlossenen Topf ca. 15 Minuten köcheln, bis die Äpfel weich sind. Vom Herd nehmen und offen abkühlen lassen.
    3. Die Apfelmasse Im Mixer pürieren. Optional gibt man in diesem Schritt das Mandel-/Nuss-/Sesammus hinzu, dies ergibt ein cremigeress Dessert oder einen Brotaufstrich.
    4. Gleich servieren oder in einem geschlossenen Glas für einige Tage in den Kühlschrank geben.

Anmerkungen / Variationen

apfelmus haselnussmus