Apfelmus für Herbst und Winter

Im Spät­som­mer und Herbst wird man oft „über­schüt­tet“ mit Äpfeln. Vom Nach­barn, der Fami­lie oder Freun­den mit Apfel­bäu­men im Gar­ten… :-). Ein idea­les Gericht für Äpfel, die kei­nen Schön­heits­preis gewin­nen wür­den und trotz­dem sehr gesund­heits­för­dernd wirkt, ist die­ses schnel­le Apfel­mus. Äpfel ent­hal­ten prä­bio­ti­ki­sches Pek­tin, das sind Fasern, die die „guten” Bak­te­ri­en im Darm füt­tern. Pek­tin hat dadurch einen schüt­zen­den Effekt z.B. gegen Über­ge­wicht, Dia­be­tes und Herz­krank­hei­ten. An apple a day… man kennt das aus Kin­der­ta­gen.
Den herbst­li­chen Touch erhält das Mus durch die Zuga­be von Ghee, das die tro­cke­ne Jah­res­zeit aus­gleicht und den Gewür­zen, die wär­men.
Das Mus dient als gesun­der Snack ohne Bei­ga­be von Zucker. Zum Früh­stück, als Zwi­schen­mahl­zeit, als Des­sert, wann immer es passt.
Gut für alle Kon­sti­tu­tio­nen.

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Apfelmus für Herbst und Winter

Vor­be­rei­tungs­zeit5 Min.
Zube­rei­tungs­zeit20 Min.
Arbeits­zeit25 Min.
Por­tio­nen: 2 Glä­ser
Autor: danie­la­wolff

Zutaten

  • 6 mit­tel­gro­ße Äpfel
  • 60 ml Apfel­saft natur oder Gra­nat­ap­fel­saft oder Was­ser
  • 1 EL Ghee
  • 1 dau­men­gro­ßes Stück Ing­wer (alter­na­tiv 1/2 TL Ing­wer­pul­ver)
  • 1 Hand­voll Cran­ber­ries (oder ande­re Tro­cken­früch­te)
  • 1–2 TL Gewür­ze nach Wahl, z.B.: Zimt gemah­len, Kar­da­mon gemah­len, Nel­ken, Stern­anis, Vanil­le

Anleitung

  • Vor­be­rei­tung
    1. Äpfel waschen, in Wür­fel schnei­den, das Kern­ge­häu­se ent­fer­nen
    2. Ing­wer schä­len und rei­ben

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  • Zube­rei­tung
    1. Äpfel in einem geschlos­se­nen Topf mit dem Saft oder Was­ser, Ghee und den Gewür­zen anko­chen.
    2. Köcheln, bis die Äpfel weich sind (ca. 15 Minu­ten). Im Schnell­koch­topf dau­ert es ca. 5 Minu­ten.
    3. Vom Herd neh­men und offen abküh­len las­sen.
    4. Im Mixer pürie­ren und gleich ser­vie­ren, oder in einem geschlos­se­nen Glas in den Kühl­schrank geben.

Anmerkungen / Variationen

Man kann das Mus mit 1–2 EL Man­deln oder Man­del­mus, Hasel­nuss­mus oder Tahi­ni ver­fei­nern. Ergibt ein fei­nes Des­sert oder einen fri­schen Brot­auf­strich.
 
apfelmus haselnussmus

Zucchini-Aufstrich (raw)

Im Som­mer haben vie­le Hob­by­gärt­ner einen Über­schuss an Zuc­chi­ni. Hier ein Rezept, das sich fürs Pick­nick und als Geschenk sehr gut macht. Es emp­fiehlt sich ein leis­tungs­star­ker Mixer, um die Zuta­ten sämig zu pürie­ren. Super aufs Brot.

Das Rezept habe ich in Ubud/Bali ken­nen­ge­lernt im Raw Food Café der zau­ber­haf­ten Say­uri.

Zucchini-Aufstrich (raw)

Vor­be­rei­tung

Total

Yield 1 Glas

Zutaten

  • 1 klei­ne bzw. ca. 125 g Zuc­chi­ni
  • 70 g wei­ße Sesam­sa­men, über Nacht oder meh­re­re Stun­den ein­ge­weicht
  • 2 Knob­lauch­ze­hen, gehackt
  • 70 g Tahi­ni
  • 3 EL Zitro­nen­saft
  • 2 EL Oli­ven­öl
  • 1 TL Kreuz­küm­mel, fein gemör­sert
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwar­zer Pfef­fer gemah­len

Anweisungen

  1. Die Zuc­chi­ni grob zer­klei­nern.
  2. Zusam­men mit den ande­ren Zuta­ten in den Mixer geben und pürie­ren, bis ein cre­mi­ger Auf­strich ent­steht.
  3. Mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.

Notizen

Ver­wen­det man unge­schäl­te Sesam­sa­men, die voll­wer­ti­ger sind als die wei­ßen (geschäl­ten), muss man sie etwas län­ger ein­wei­chen.

Roter Tahini-Aufstrich (raw)

Für die­sen Auf­strich aus Roter Bete, Sesam und Tahi­ni emp­fiehlt sich ein leis­tungs­star­ker Mixer, um die Zuta­ten sämig zu pürie­ren. Passt zu Fla­den- und Knä­cke­brot.

Das Rezept habe ich in Ubud/Bali ken­nen­ge­lernt im Raw Food Café der zau­ber­haf­ten Say­uri.

Roter Tahini-Aufstrich

Vor­be­rei­tung

Total

Yield 1 Glas

Zutaten

  • 1 mit­tel­gro­ße Rote Bete Knol­le
  • 70 g wei­ße Sesam­sa­men, über Nacht oder meh­re­re Stun­den ein­ge­weicht
  • 2 Knob­lauch­ze­hen, gehackt
  • 70 g Tahi­ni
  • 3 EL Zitro­nen­saft
  • 2 EL Oli­ven­öl
  • 1 TL Dijon Senf
  • 1 TL Kreuz­küm­mel­pul­ver
  • ¼ TL Kori­an­der­sa­men
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwar­zer Pfef­fer gemah­len

Anweisungen

  1. Die Rote Bete schä­len und in gro­be Stü­cke zer­klei­nern.
  2. Zusam­men mit den ande­ren Zuta­ten in den Mixer geben und pürie­ren, bis ein cre­mi­ger Auf­strich ent­steht.

Notizen

Varia­ti­on: Statt der Roten Bete kann man eine mit­tel­gro­ße Zuc­chi­ni ver­wen­den. Senf und Kori­an­der­sa­men wer­den nicht ver­wen­det, sonst bleibt alles gleich.

Mandel-Hafer-Balls

Eine süße Ver­füh­rung, die man nicht backen muss. Man­deln und Hafer lie­fern voll­wer­ti­ge Zuta­ten und Bal­last­stof­fe, Kokos­öl und Man­del­mus näh­ren die Gewe­be. Bes­ser als jede süße Nasche­rei aus wei­ßem Mehl und wei­ßem Zucker.

Das Rezept habe ich aus dem tol­len Buch von Kate O’Don­nell: Ever­y­day coo­king for a calm, clear mind.

Mandel-Hafer-Balls

Yield 25–30 Kugeln

Zutaten

  • 4 EL flüs­si­ges Kokos­öl
  • 4 EL Man­del­mus (nicht zu fest)
  • 120 ml Reis- oder Ahorn­si­rup
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL Vanil­le­pul­ver
  • optio­nal: Zimt- und/oder Kar­da­mon­pul­ver nach Belie­ben
  • 125 g gerie­be­ne Man­deln
  • 275 g glu­ten­frei­es Hafer­mehl (glu­ten­freie Hafer­flo­cken in einem Mixer zu mittlel­fei­nem Mehl zer­klei­nern)
  • 2 EL Kakao­nibs
  • 4 EL Kokos­ras­pel

Anweisungen

  1. In einer gro­ßen Schüs­sel das Öl, Man­del­mus, Sirup und Gewür­ze zusam­men­rüh­ren.
  2. Man­deln und Hafer­mehl dazu­rüh­ren und mit den Fin­gern kne­ten, bis alles eine homo­ge­ne Mas­se ergibt.
  3. Die Kakao­nibs vor­sich­tig dazu­kne­ten und den Teig für 30 Minu­ten in den Kühl­schrank geben zum fest wer­den.
  4. Auf einem wei­ten Tel­ler die Kokos­ras­pel ver­tei­len.
  5. Aus dem Teig Bäll­chen for­men und in den Kokos­ras­peln wäl­zen.

Bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur essen.

Die Bäll­chen hal­ten im Kühl­schrank ca. 1 Woche.

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Notizen

Hat man kei­ne Zeit und Lust zum Bäll­chen for­men, kann man die Mas­se in eine wei­te Back­form oder eine Auf­lauf­form pres­sen und mit etwas Kokos­flo­cken bestreu­en. Für 1 Stun­de in den Kühl­schrank geben, dann in Wür­fel schnei­den und ser­vie­ren.

kakao mandel cookies

Bei die­ser Vari­an­te sind zusätz­lich noch 60 g Kakao und etwas mehr Sirup in der Mas­se.

Kräutercookie

Die­se Coo­kies bestechen durch ihren Duft nach Gar­ten­kräu­tern und sind nicht so süß. Sie funk­tio­nie­ren pri­ma mit Kamut- oder Din­kel­mehl, als glu­ten­freie Vari­an­te kann man Teff­mehl und glu­ten­freie Hafer­flo­cken ver­wen­den.

 

Kräutercookies

Yield 40 Stück

Zutaten

  • 125 g gemah­le­ne Man­deln
  • 100 g klein­blätt­ri­ge Hafer­flo­cken
  • 100 g Kamut­mehl (alter­na­tiv Din­kel­mehl)
  • 1/2 TL Back­pul­ver
  • 1 Pri­se Salz
  • 1–2 EL klein gehack­te Kräu­ter (Ros­ma­rin oder Thy­mi­an oder Sal­bei)
  • optio­nal Rosen­blät­ter
  • Ca 80–100 ml Ahorn­si­rup oder Reis­si­rup
  • 150 g But­ter

Anweisungen

  1. Ofen auf 160 Grad vor­hei­zen.
  2. Tro­cke­ne Zuta­ten und Kräu­ter in eine Schüs­sel geben und mischen.
  3. Ahorn­si­rup und But­ter mit den Fin­gern unter­kne­ten bis ein fes­ter Teig ent­steht (evtl. etwas mehr But­ter oder Ahorn­si­rup dazu­ge­ben).
  4. Teig in meh­re­re Stü­cke tei­len und in Rol­len (Durch­mes­ser ca. 5 cm) for­men. Die­se in Rosen­blät­ter wäl­zen (falls ver­wen­de), in eine Frisch­hal­te­fo­lie ein­wi­ckeln und ca 1 Std. im Kühl­schrank ruhen las­sen. 
  5. Die Rol­len aus dem Kühl­schrank neh­men, noch­mals in eine run­de Form rol­len, Folie ent­fer­nen und Coo­kies in 1/2 cm Dicke schnei­den. Auf ein mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Back­blech geben, evtl. in der Mit­te ein Rosen­blatt ein­drü­cken.
  6. Die Coo­kies im Ofen ca. 12 Minu­ten im Ofen auf mitt­le­rer Schie­ne nicht zu dun­kel backen (bis der Rand sich gold­braun färbt). Auf einem Küchen­rost aus­küh­len las­sen.

Notizen

Die Coo­kies hal­ten luft­dicht ver­packt ca. 4–6 Tage.

 

Glu­ten­freie Vari­an­te: Teff­mehl statt Kamut­mehl und glu­ten­freie Hafer­flo­cken (von Bauck­hof) ver­wen­den.