Mandel-Reis-Pudding

Fir­ni ist ein indi­scher Man­del-Reis-Pud­ding, der sehr bekömm­lich ist und gut nährt. Er wird mit gerie­be­nen Man­deln und Reis­mehl in Milch gekocht, ich ver­wen­de hier eine Man­del­milch. Macht man eine grö­ße­re Men­ge, eig­net sich Fir­ni auch als schnel­les klei­nes Frühstück.

Mandel-Reis-Pudding

Zube­rei­tung20 Min.
Por­tio­nen: 4 Glä­ser

Zutaten

  • 50 g gerie­be­ne Mandeln
  • 40 g Reis­mehl
  • 25 g Kokos­blü­ten­zu­cker
  • 500–600 ml Man­del­milch alter­na­tiv halb Mandel‑, halb Kokosmilch
  • 5 Safran­fä­den
  • 1 TL gemah­le­ner Kardamon
  • 1 EL Rosen­was­seroptio­nal
  • Rosen­blät­ter, gehack­te Man­deln oder unge­sal­ze­ne Pis­ta­zi­en zum Garnieren

Anleitung

  • 1. In einer Schüs­sel Man­deln und Reis­mehl mit ca. 50 ml Man­del­milch zu einer Pas­te mischen.
    2. In einem Topf die rest­li­che Man­del­milch mit Zucker und Safran auf­ko­chen und die Pas­te lagsam ein­rüh­ren. Auf klei­ner Flam­me wei­te­re ca.10–15 Minu­ten rüh­ren, bis die Mas­se andickt. Zum Schluß Kar­da­mon und Rosen­was­ser zuge­ben. Bei Bedarf etwas nach­sü­ßen. Falls die Mas­se zu dick wird, mit etwas Man­del­milch ver­dün­nen.
    3. Den Topf vom Herd neh­men und den Pud­ding abküh­len las­sen. Er wird dabei noch­mal etwas dicker und es bil­det sich eine Haut, die man unter­rüh­ren kann.
    4. Den Pud­ding in Gläs­chen fül­len und bis zum Ver­zehr kühl stel­len. Vor dem Ser­vie­ren mit Rosen­blät­tern, gehack­ten Man­deln oder Pis­ta­zi­en garnieren.

Anmerkungen / Variationen

Der Pud­ding hält sich in einem Schraub­glas im Kühl­schrank 2 Tage.

Ein Bananencreme-Traum

Die­se Bana­nen­creme ent­stand aus einem indi­schen Rezept. Ich habe die Ori­gi­nal­creme in einer Ayur­ve­dakli­nik ken­nen­ge­lernt, sie wird dort zu bestimm­ten Anläs­sen als Pra­sad (Opfer­ga­be) nach Zere­mo­nien gege­ben. Vie­le der Pati­en­ten neh­men vor allem wegen die­sem lecke­ren Abschluss an dem dazu­ge­hö­ri­gen Ritu­al (Puja) teil. Es gibt da ja sonst nie Süßes :-)).

Wie in Indi­en üblich, wird in die­sem Des­sert auch Ghee ver­wen­det. Die Men­ge aus dem Ori­gi­nal­re­zept habe ich redu­ziert, man kann das aber indi­vi­du­ell nach­jus­tie­ren. Fühlt man sich tro­cken, z.B. im Herbst, nimmt man etwas mehr, fühlt man sich schwer, z.B. im Früh­jahr, nimmt man etwas weniger.

Die kon­sis­tenz kann man cre­mi­ger oder kör­ni­ger mixen, ganz nach Belieben.

Bana­nen, Ghee und Cas­hews sind kei­ne leicht ver­dau­li­chen Zuta­ten. Des­halb ist eine sehr klei­ne Men­ge der Crè­me als Des­sert aus­rei­chend. Als Früh­stück kann man sich ein grö­ße­res Schäl­chen gönnen.

Bananencreme

Zube­rei­tung10 Min.

Zutaten

  • 4 Bana­nenca. 650 g 
  • 50 g Kokos­flo­cken
  • 25 g Rosi­nen
  • 25 g Cas­hewsalter­na­tiv Man­deln, Hasel­nüs­se, Walnüsse
  • 15–20 g Ghee

Anleitung

  • Alle Zuta­ten in einen leis­tungs­fä­hi­gen Mixer geben und grob oder fei­ner mixen je nach gewünsch­ter Tex­tur.
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Anmerkungen / Variationen

Die Crè­me wird je nach Rosi­nen­sor­te und Men­ge der Cas­he­ker­ne hel­ler oder dunk­ler werden.
 

 

Gebackener Rhabarber mit Orangen

Der Früh­ling bringt den Rha­bar­ber. Und weil die Oran­gen­sai­son noch nicht vor­bei ist, ergibt die­se Kom­bi­na­ti­on ein fei­nes Kom­pott, Des­sert oder Früh­stück. Hier z.B. mit Polen­ta und Man­del­schaum kombiniert.

Durch das Backen mit rela­tiv wenig Flüs­sig­keit erhält das Kom­pott ein kon­zen­trier­tes Aroma.

 

Gebackener Rhabarber aus dem Ofen

Vor­be­rei­tung10 Min.
Zube­rei­tung30 Min.
Arbeits­zeit40 Min.
Por­tio­nen: 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 600 g Rha­bar­ber
  • 3–4 Oran­gen
  • 1 EL Kokos­blü­ten­zu­ckeroptio­nal Holun­der­blü­ten- oder Granatapfelsirup
  • 1 TL Vanil­le­pul­ver, Vanil­le­ex­trakt oder 1 Vanilleschote
  • etwas Zimt­pul­veroptio­nal
  • etwas Kar­da­mo­n­pul­veroptio­nal

Anleitung

  • 1. Back­ofen auf 140 Grad vorheizen.
  • 2. Rha­bar­ber waschen, die Stän­gel in dau­men­kur­ze Stü­cke schnei­den und in eine ofen­fes­te Glas- oder Por­zel­lan­form geben.
  • 3. Die Scha­le der Oran­gen abrei­ben. 1–2 Oran­gen file­tie­ren und eben­falls in die Form geben. Die übri­gen Oran­gen aus­pres­sen und den Saft zum Obst geben. Den Zucker, eine auf­ge­schlit­ze Vanil­le­scho­te oder Vanil­le­pul­ver bzw ‑extrakt und nach Belie­ben die Gewür­ze zugeben.
  • 4. Im Ofen backen bis der Rha­bar­ber weich ist, das dau­ert ca. 30–40 Minuten.
  • 5. Schmeckt sehr gut warm über Polen­ta, Hafer­por­ridge, Gries­brei oder ähn­li­chem Früh­stücks­ge­trei­de. Eben­so als Des­sert mit einem Klecks Mandelschaum.

Anmerkungen / Variationen

Soll der Rha­bar­ber schnel­ler auf dem Tisch ste­hen, kann man die Back­tem­pe­ra­tur auf 160–180 Grad erhöhen.
Schnell­re­zept Mandelschaum
  • 2 EL Mandelmus
  • 4 EL Wasser
  • 2 EL Sirup
  • 1–2 EL Zitronensaft
  • 1 Pri­se Vanille
Alle Zuta­ten in einem Mixer ein paar Minu­ten pürie­ren bis eine locke­re, flüs­si­ge Crè­me ent­steht. Sofort verwenden.

Apfelmus für Herbst und Winter

Im Spät­som­mer und Herbst wird man oft „über­schüt­tet“ mit Äpfeln. Vom Nach­barn, der Fami­lie oder Freun­den mit Apfel­bäu­men im Gar­ten… :-). Ein idea­les Gericht für Äpfel, die kei­nen Schön­heits­preis gewin­nen wür­den und trotz­dem sehr gesund­heits­för­dernd wirkt, ist die­ses schnel­le Apfel­mus. Äpfel ent­hal­ten prä­bio­ti­ki­sches Pek­tin, das sind Fasern, die die „guten” Bak­te­ri­en im Darm füt­tern. Pek­tin hat dadurch einen schüt­zen­den Effekt z.B. gegen Über­ge­wicht, Dia­be­tes und Herz­krank­hei­ten. An apple a day… man kennt das aus Kindertagen.
Den herbst­li­chen Touch erhält das Mus durch die Zuga­be von Ghee, das die tro­cke­ne Jah­res­zeit aus­gleicht und den Gewür­zen, die wärmen.
Das Mus dient als gesun­der Snack ohne Bei­ga­be von Zucker. Zum Früh­stück, als Zwi­schen­mahl­zeit, als Des­sert, wann immer es passt.
Gut für alle Konstitutionen.

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Apfelmus für Herbst und Winter

Vor­be­rei­tung5 Min.
Zube­rei­tung20 Min.
Arbeits­zeit25 Min.
Por­tio­nen: 2 Glä­ser

Zutaten

  • 6 mit­tel­gro­ße Äpfel
  • 60 ml natur­trü­ber Apfel­saft oder Wasser
  • 1 EL Ghee
  • 1 dau­men­gro­ßes Stück Ing­wer (alter­na­tiv 1/2 TL Ingwerpulver)
  • 1 Hand­voll Cran­ber­ries (oder ande­re Trockenfrüchte)
  • TL Gewür­ze nach Belie­ben, z.B.: gemah­le­ner Zimt, Kar­da­mon, Nel­ken, Stern­anis, Vanille
  • 1–2 EL Man­del­mus (alter­na­tiv Hasel­nuss­mus oder Tahini)

Anleitung

  • Vor­be­rei­tung
    Äpfel waschen und vier­teln, das Kern­ge­häu­se ent­fer­nen, die Apfel­vier­tel in Wür­fel schnei­den. Ing­wer schä­len und rei­ben.
  • Zube­rei­tung
    1. Äpfel mit Saft oder Was­ser, Ghee und den Gewür­zen auf­ko­chen.
    2. Im geschlos­se­nen Topf ca. 15 Minu­ten köcheln, bis die Äpfel weich sind. Vom Herd neh­men und offen abküh­len las­sen.
    3. Die Apfel­mas­se Im Mixer pürie­ren. Optio­nal gibt man in die­sem Schritt das Man­del-/Nuss-/Se­sam­mus hin­zu, dies ergibt ein cre­mi­geress Des­sert oder einen Brot­auf­strich.
    4. Gleich ser­vie­ren oder in einem geschlos­se­nen Glas für eini­ge Tage in den Kühl­schrank geben. 

Anmerkungen / Variationen

apfelmus haselnussmus

Schokoladenpudding

Ein Scho­ko­la­den­pud­ding auf Frucht­ba­sis, der für über­ra­schen­de Momen­te sorgt.  Extrem lecker, ide­al für Vega­ner. Schnell und easy zubereitet.

Schokoladenpudding

Zube­rei­tung10 Min.
Por­tio­nen: 4 Por­tio­nen

Zutaten

  • 2–3 rei­fe Avocados
  • 1–2 mit­tel­gro­ße Bananen
  • 5 Med­joul-Dat­teln
  • ca. 500 ml Man­del­milch(alt. Getrei­de­milch)
  • 50 g dunk­les Bio-Kakao­pul­verschwach ent­ölt
  • 5 EL Ahorn­si­rup(alt. Reis­si­rup)
  • 1/2 TL Vanil­le­pul­ver oder ‑extrakt
  • optio­nal etwas Zimt- und/oder Kardamonpulver
  • optio­nal 1 EL flüs­si­ges Kokosöl
  • für die Deko: Man­del­blätt­chen, Kokos­ras­pel, Min­ze­blät­ter, etwas fri­sches Obst der Saison

Anleitung

  • Dat­teln ent­stei­nen, mit den ande­ren Zuta­ten in einen Mixer geben und pürie­ren.
    Die Kon­sis­tenz kann man je nach Belie­ben durch die Bei­ga­be von Man­del­milch (oder Alter­na­ti­ven) regulieren
  • Zum Ser­vie­ren mit Man­del­blätt­chen oder Kokos­flo­cken dekorieren.

Anmerkungen / Variationen

Varia­tio­nen:
Das Ver­hält­nis von Bana­nen und Avo­ca­dos ist fle­xi­bel, es funk­tio­niert auch 1:1 oder mit mehr Bana­nen als Avocados.
Statt Bana­nen kann man auch Man­gos ver­wen­den. Dann muss der Pud­ding ca. 2 Std. kalt gestellt werden.
Extra­tipp für die Deko: Sehr fein geschnit­te­nes Obst mit etwas Oli­ven­öl und Vanil­le­pul­ver für ca. 1 Stun­de mari­nie­ren und vor dem Ser­vie­ren über dem Pud­ding ver­tei­len. Die­se Vari­an­te  habe ich bei Sebas­ti­an Copien aus Mün­chen gelernt.
Zu Beach­ten:
Die­ser Pud­ding ist sehr nahr­haft und reich­hal­tig, soll­te also nur in einer klei­nen Men­ge ver­zehrt
wer­den.