The dirty dozen – besonders belastete Lebensmittel

Lebensmittel aus biologischer Erzeugung schmecken meist nicht nur besser als herkömmlich angebaute Erzeugnisse, sondern liefern oft auch größere Mengen an Nähr- und Vitalstoffen als ihre mehrfach besprühten und synthetisch gedüngten Pendants. Und ja, die Biokritiker behaupten das Gegenteil und mediales Biobashing war in letzter Zeit en vogue. Und manchmal ist es das auch zurecht, vor allem im Bereich der (biologischen) Tierhaltung.

Doch unabhängig davon, wem welches Obst und Gemüse besser schmeckt, gibt es ein gewaltiges Argument für Bioware: die Pestizidbelastung ist deutlich niedriger. Sowohl in der Nahrung als auch in den Böden.

Die Belastung konventioneller Ware liegt zwar unter den (meist willkürlichen) gesetzlich vorgeschreibenen Höchstwerten, doch viele Pestizide und deren Langzeitwirkungen sind noch lange nicht ausreichend erforscht. So kommen z.B. nur langsam Studien über gesundheitliche Beeinträchtigungen durch RoundUp in die Öffentlichkeit, dem wohl bekannstesten Gift von Monsanto in unserem Essen. Die Risiken sind allerdings schon seit Jahrzehnten bekannt. Arte TV hat gerade eine faszinierende Doku darüber ausgestrahlt.

Der Dirty Dozen Guide ist in erster Linie ein Hilfsmittel für diejenigen, die die Pestizide so gering wie möglich halten möchten bei ihren Einkäufen. Die amerikanische ‚environmental working group‚ testet jedes Jahr die Belastung von Obst und Gemüse und fasst das Ergebnis in der sog. dirty dozen Liste zusammen. Das sind die 12 am meisten belasteten Obst- und Gemüsesorten, die man am besten in Bioqualität einkauft. Die deutsche Version von 2012 kann man auf der Homepage von Utopia  nachlesen.

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