Kurkuma-Ingwer-Shot

Ein gel­ber Wun­der­a­pe­ri­tif. Die­ser Shot aus Kur­ku­ma und ande­ren Gewür­zen wirkt ent­zün­dungs­hem­mend, wär­mend und immun­stär­kend. Sehr wür­zig und ungewöhnlich 🙂

Kurkuma-Ingwer-Shot

Ein immun­stär­ken­der und ent­zün­dungs­hem­men­der Shot
Zube­rei­tung10 Min.
Por­tio­nen: 4 Shots

Zutaten

  • 100 ml Frucht­saft nach Wahlz.B. Apfel­saft, Bir­nen­saft, Trau­ben­saft, Gra­nat­ap­fel­saft etc.
  • 1 EL Apfel­es­signatur­trüb (Voelkl)
  • 1 EL Oli­ven­öl
  • 1 EL Zitro­nen­saft
  • 1 EL Kur­kuma­pul­ver
  • 1 TL Zimt­pul­ver
  • 1 EL gerie­be­nen Ingwer
  • 1 Mes­ser­spit­ze Pfef­fer­pul­ver

Anleitung

  • Alle Zuta­ten in einem Mixer oder Shaker zusam­men­mi­xen und mor­gens oder abends trinken.

Anmerkungen / Variationen

Ohne Ing­wer ergibt das Rezept einen rei­nen Kur­kum-Shot.
Zusätz­lich kann man auch eine Pri­se Nel­ken­pul­ver dazugeben.

Golden Chai

Ohne Kur­ku­ma Lat­te (Tur­me­ric Lat­te) scheint es in hip­pen Cafes nicht mehr zu gehen ;-). Hier eine Alter­na­ti­ve dazu und zum „nor­ma­len” Mor­gen­c­hai. Kur­ku­ma wird bes­ser absor­biert, wenn etwas Pfef­fer und nach Belie­ben ein paar Trop­fen Kokos­öl hin­zu­ge­fügt werden.
Es ist uner­läss­lich, dass man eine Voll­fett­milch ver­wen­det, Kur­ku­ma liebt Öl und Fett.

Dis­c­lai­mer: Kur­ku­ma hat durch­aus eine Men­ge medi­zi­ni­sche Qua­li­tä­ten auf­zu­wei­sen: es wirkt u.a. anti­bio­tisch, anti­fun­gal, ent­zün­dungs­hem­mend, schmerz­stil­lend, krebs­hem­mend. Doch im Über­maß kann es Beschwer­den her­vor­ru­fen, die im Ayur­ve­da einem Über­schuss an Luft­ele­ment zuge­ord­net wer­den, z.B. Tro­cken­heit, Ver­stop­fung, Blä­hun­gen, Ner­vo­si­tät, Unru­he, ängs­li­che Gedan­ken, Schmer­zen, Schlaf­stö­run­gen. 1–2 Tas­sen am Tag ist des­halb die maxi­ma­le Menge.

Golden Chai

Vor­be­rei­tung5 Min.
Zube­rei­tung5 Min.
Arbeits­zeit10 Min.
Por­tio­nen: 4 Tas­sen

Zutaten

  • 250 ml Was­ser
  • 250 ml Milchidea­ler­wei­se voll­fet­te Roh- oder Demetermilch
  • 1 TL Bio-Schwarz­teez.B. Eng­lish Bre­ak­fast Tea, Ostfriesenmischung
  • 1 dau­men­gro­ßes Stück fri­schen Ingwer
  • 1 TL frisch gemah­le­nes Kardamonpulver
  • 1 TL Zimt­pul­ver
  • 1/4 TL Kur­kuma­pul­ver
  • 1 Pri­se schwar­zer Pfeffer
  • ca. 1/2 — 1 TL Voll­rohr­zu­ckeroder Bir­ken­zu­cker, Mas­co­ba­do­zu­cker usw.
  • optio­nal etwas Vanillepulver
  • optio­nal ein paar Trop­fen Kokosöl

Anleitung

  • 1. Das Was­ser mit dem grob gehack­ten Ing­wer und dem Tee­pul­ver zum Kochen bringen.
  • 2. Milch und Gewür­ze hin­zu­ge­ben und noch­mals auf­ko­chen. Ca 5 Minu­ten köcheln las­sen, zum Schluß mit Zucker (nach Belie­ben) süßen.
  • 3. Absie­ben und trin­ken bzw. in eine Ther­mos­kan­ne füllen.

Anmerkungen / Variationen

Idea­ler­wei­se ver­wen­det man Kar­da­mon-Kap­seln, die man in einer Gewürz­müh­le oder Kaf­fee­müh­le mit­tel­fein mahlt. Wenn man ein gekauf­tes Kar­da­mo­n­pul­ver ver­wen­det, wird der Chai fad, das Aro­ma ist meist sehr schwach.
Wem das Ver­hält­nis 1:1 zu milch­las­tig ist, kann den Milch­an­teil auch reduzieren.
Bes­te vega­ne Alter­na­ti­ve: Hafer­milch, sie schmeckt am ähn­lichs­ten. Zucker kann man dann weg­las­sen oder sehr redu­zie­ren, weil Hafer­milch eine eige­ne Süße mitbringt.

 

Goldene Paneerwürfel

Die Basis für die­ses Rezept ist fri­scher Paneer-Käse. In der indi­schen Küche gibt es kei­ne Käse­kul­tur wie bei uns, doch fri­scher Paneer gehört zur indi­schen Koch­tra­di­ti­on wie der Par­me­san zur italienischen.

Die­ses Rezept stammt aus dem sehr emp­feh­lens­wer­ten ayur­ve­di­schen Koch­buch von Divya Alter: what to eat for how you feel. Sie führt ein ayur­ve­di­sches Restau­rant in Man­hat­tan, das ich ger­ne mal besu­chen würde… ;-).

Paneer ergänzt als erden­des und pro­te­in­rei­ches Lebens­mit­tel grü­ne Blatt­ge­mü­se, Kraut- und Kohl­ge­rich­te, nicht-stär­ke­hal­ti­ge Gemü­se, Sala­te und Sup­pen. Schmeckt super mit Rosi­nen-Ing­wer-Chut­ney als Appe­ti­zer. Hat Suchtcharakter.

 

Goldene Paneerwürfel

Kochen

Total

Yield 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 300 g fri­scher Paneer
  • 2 EL Ghee
  • 1/2 Tl Kurkuma
  • 1/2 Tl Salz
  • eine Hand­voll Gartenkräuter

Anweisungen

  1. Ofen auf 180 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen.
  2. Den Paneer in ca. 3cm dicke Wür­fel schneiden.
  3. In einem But­ter­pfänn­chen Ghee leicht anschmel­zen und Kur­ku­ma und Salz zuge­ben. Das gan­ze über die Paneer­wür­fel geben und wen­den, bis alle Wür­fel gelb ein­ge­färbt sind.
  4. Die Wür­fel in einer Lage in eine Glas- oder Kera­mik-Auf­lauf­form geben und im Ofen ca. 20–25 Minu­ten backen, bis eine leich­te Krus­te ent­steht. Zwi­schen­durch vor­sich­tig wen­den und gegen Ende Kräu­ter hin­zu­fü­gen (optio­nal).

Notizen

Man kann die Wür­fel auch in einer Pfan­ne mit 2 EL Ghee knusp­rig anbraten.

Buttermilch als Sauce oder Suppe

But­ter­milch war frü­her, bevor es vom Joghurt auf der Beliebt­heits­ska­la ver­drängt wur­de, ein viel genutz­tes Milch­pro­dukt. Sie ist sehr ver­dau­ungs­för­dernd und leicht ver­dau­lich, wäh­rend Joghurt als schwer­ver­dau­lich gilt und eher Ver­stop­fung aus­lö­sen kann.
Die­ses Rezept lässt sich als Sau­ce oder Sup­pe ser­vie­ren. In einem ayur­ve­di­schen Rei­ni­gungs­zy­klus kann es täg­lich (tags­über) ver­zehrt werden.

Wich­tig ist die hohe Qua­li­tät der But­ter­milch, ide­al vom Bau­ern oder Bio­la­den. Bifi­dus- oder Aci­do­phi­lus­milch funk­tio­nie­ren ebenfalls.

Buttermilchsauce

Kochen

Total

Yield 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 1/2 l Bio- oder Bauern-Buttermilch
  • 1/4 l Was­ser oder Gemüsebrühe
  • Kokos­öl (im Som­mer) oder Ghee
  • je 1/2 TL Kreuz­küm­mel- und Senf­sa­men (alt. Panch Puren Gewürzmischung)
  • ½ TL Kurkuma
  • Salz

Anweisungen

  1. Öl oder Ghee erhit­zen, Kreuz­küm­mel­sa­men (oder Panch Puren) anrösten.
  2. Was­ser (oder Brü­he) zuge­ben und leicht erhitzen.
  3. Topf vom Herd neh­men, But­ter­milch und Kur­ku­ma zugeben.
  4. Mit Salz abschme­cken und warm­hal­ten (Zim­mer­tem­pe­ra­tur)

Die Sau­ce oder Sup­pe wird zim­mer­warm ser­viert. Zu star­kes Erhit­zen läßt die But­ter­milch ausflocken.

Notizen

Varia­tio­nenMan kann Cur­ry­pul­ver oder ande­re Würz­mi­schun­gen nach Belie­ben verwenden.

Wenn man die Sau­ce mit mehr Was­ser zube­rei­tet, kann sie als Sup­pe ver­wen­det werden.