Kokos-Schmorkartoffeln

Die Kokos-Schmor­kar­tof­feln sind ange­lehnt an ein Rezept der eng­li­schen Autorin Maria Elia aus ihrem Koch­buch: Mei­ne neue vege­ta­ri­sche Küche. Dies war vor vie­len Jah­ren eines mei­ner ers­ten vege­ta­ri­schen Koch­bü­cher, ver­mut­lich eher, weil mir das Design so gut gefiel. Der Inhalt hat sich aller­dings eben­falls als äußerst ange­nehm erwie­sen und die­ses Rezept ist bei den Yoga­retre­ats jedes Mal ein gro­ßer Hit.

Ich koche nicht oft mit Kar­tof­feln (Nacht­schat­ten­ge­wächs), aber wenn sie Sai­son haben und frisch und regio­nal geern­tet wer­den, gibt es ab und zu auch die­ses Gemüse.

 

Kokos-Schmorkartoffeln

Vor­be­rei­tung

Kochen

Total

Yield 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 2 Scha­lot­ten
  • 1 Knob­lauch­ze­he
  • 1 fri­sche grü­ne Chili
  • 1,5 cm Stk Ingwerwurzel
  • 1 Bund fri­scher Kori­an­der mit Wur­zeln, wenn möglich
  • 2 EL Kokos­öl (vega­ne Vari­an­te) oder Ghee
  • 800 g Babykartoffeln
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 600 ml Kokosmilch
  • 3 EL thai­län­di­sche süße Chilisauce
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL frisch gehack­tes Thai­ba­si­li­kum (optio­nal)
  • Salz

Anweisungen

  1. Den Back­ofen auf 180 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen.
  2. Scha­lot­ten, Knob­lauch und Ing­wer klein­ha­cken, grü­ne Chi­li ent­ker­nen und klein hacken.
  3. Die Wur­zeln von den Kori­an­der­blät­tern (falls vor­han­den) abtren­nen, waschen und klein hacken. Blät­ter eben­falls waschen und zur Sei­te legen.
  4. Kar­tof­feln der Län­ge nach hal­bie­ren, bei grö­ße­ren vierteln
  5. Das Öl erhit­zen. Scha­lot­ten, Knob­lauch, Inwer und Chi­li zufü­gen und 1 Minu­te unter Rüh­ren anbra­ten. Die Wur­zeln des Kori­an­ders zuge­ben und eben­falls kurz anbra­ten, danach die Kar­tof­feln zugeben.
  6. Mit Gemü­se­brü­he und Kokos­milch über­gies­sen. Chi­li­s­auce und Soja­su­ace ein­rüh­ren und auf­ko­chen lassen.
  7. Alles in eine Auf­lauf­form fül­len (die Kar­tof­feln sind weit­ge­hend von der Flüs­sig­keit bedeckt) und im Ofen ca. 50 Minu­ten backen.
  8. Aus dem Ofen neh­men und mit Salz abschmecken.
  9. Mit den Kori­an­der­blät­tern und Thai­ba­si­likum­blät­tern garnieren.

Reissuppe mit Variationen

In Asi­en gibt es Reis­sup­pen in allen Varia­tio­nen, und das täg­lich. In der Ayur­ve­da­kü­che und der 5‑Ele­men­te-Küche der Tra­di­to­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin (TCM) heißt sie auch Kan­ji oder Congee.
Im Früh­ling eig­net sie sich pri­ma zum Ent­schla­cken und dann ganz beson­ders in der Kom­bi­na­ti­on mit Kräu­tern wie Bär­lauch, Peter­si­lie oder Blatt­ge­mü­se und vie­lem mehr.
In Sri Lan­ka ist die­se Sup­pe bekannt als „Green Soup“, noch auf dem west­lichs­ten Hotelbuf­fet ist sie zu fin­den, sie gehört ein­fach zum Früh­stück in die­sem Land.
Mit Rote Bete gekocht, ergibt sich eine farb­star­ke Sup­pe, die Gal­le und Leber beim Ent­gif­ten unterstützt.

 

Reissuppe mit Variationen

Vor­be­rei­tung

Kochen

Total

Yield 3–4 Por­tio­nen

Zutaten

  • 100 g Reis (z.B. Bas­ma­ti, Rund­korn­reis, indi­scher roter Reis)
  • 1 Liter Wasser
  • 1 TL gehack­ter Ingwer
  • optio­nal: 1/2 TL Kreuzkümmelsamen, gemörsert
  • 75 ml Kokosmilch
  • 1/2 TL Steinsalz
  • 1/2 TL schwar­ze Pfef­fer­kör­ner, frisch und sehr grob gemörsert

Anweisungen

Grundrezept:

  1. Den Reis waschen, mit Ing­wer und evtl. Kreuzkümmel ca. 20–30 Minu­ten (je nach Reis­sor­te) köcheln, bis eine sämi­ge Kon­sis­tenz ent­steht. Der Reis darf sehr weich wer­den. Bei Bedarf Was­ser zufügen.
  2. Die Kokos­milch hin­zu­ge­ben und kurz wei­ter­kö­cheln lassen.
  3. Mit Salz und Pfef­fer abschmecken.

Ohne Kokos­milch wirkt die Sup­pe leicht und rei­ni­gend z.B. für Ent­las­tungs­ta­ge und Rei­ni­gungs­ku­ren. Zum Würzen gibt man neben Kreuzkümmel noch Kur­ku­ma hinzu.

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Variante 1: Grüné Reissuppe

  1. Den Reis mit ca. 750 ml Was­ser kochen.
  2. 1 Hand­voll grünes Blattgemüse und/oder Kräu­ter der Sai­son (z.B. Ruco­la, Peter­si­lie, Basi­li­kum, Kori­an­der­blät­ter, Cur­ry­blät­ter, Bär­lauch, Man­gold, Spi­nat, Brenn­nes­sel, Löwen­zahn, Giersch etc.) waschen und im Mixer mit ca. 500 ml Was­ser pürieren.
  3. Den grünen Kräuter-Gemüse-Saft durch ein Sieb pas­sie­ren und zur fer­ti­gen Reis­sup­pe geben. (Bei Ver­wen­dung eines Hoch­leis­tungs­mi­xers kann man den kom­plet­ten grü­nen Kräu­ter­saft verwenden).
  4. Noch­mals kurz erwär­men, jedoch nicht mehr aufkochen.
  5. Mit Salz und Pfef­fer abschmecken.

Variante 2: Rote Reissuppe

  1. Ca. 100 g Rote Bete (alter­na­tiv Karot­ten oder ande­res Saisongemüse) fein ras­peln und mit einer Pri­se Kur­ku­ma in der Sup­pe mit­ko­chen, bis alles weich ist. Alter­na­tiv gehen auch Rpte-Bete-Saft oder Karottensaft.
  2. Mit Salz und Pfef­fer abschmecken.

Notizen

Tipp für Hung­ri­ge: Für eine beson­ders nahr­haf­te Frühstückssuppe gibt man zusätz­lich eine Hand­voll roter Lin­sen dazu.

Reis­va­ri­an­te Natur­reis: Mit die­sem Reis erhöht sich die Koch­zeit auf ca. 45–50 Minuten.