Sellerie-Apfel-Shot

Sellerie ist ein Superfood. Heimisch dazu. Der amerikanische Botaniker James Duke beschreibt in seinem Buch „Heilende Nahrungsmittel“ den Stangensellerie, neben 11 anderen Pflanzen(gattungen), die besondere Heilkräfte entfalten können.

Außer dem Stangensellerie sind das noch: Bohnen/Hülsenfrüchte, Zwiebelgewächse, koffeinhaltige Lebensmittel (Schokolade, Kaffee, Tee) in kleinen Mengen, Zimt, Zitrusfrüchte, Ingwer, Lippenblütengewächse (das sind Kräuter wie Minze, Zitronenmelisse, Oregano, Basilikum, Rosmarin, Thymian, Lavendel, Salbei), Paprika, Granatapfel, Kurkuma und Walnüsse. Die Ayurvedis würden 2 davon weglassen, die koffeinhaltigen, weil sie das Feuer zu sehr anschüren und den Paprika (Nachtschattengewächs), alles andere passt perfekt auch in deren System.

Sellerie beinhaltet eine ganze Reihe entzündungshemmender Substanzen. Er senkt Blutdruck und Cholesterin aufgrund seiner Ballaststoffe. Wegen seiner Anteile an Acetylenen, Phenolsäuren und Cumarinen wird Sellerie gerne in der Krebsernährung eingesetzt. Ebenso hilfreich scheint er bei Schilddrüsen-Unterfunktion und Hashimoto zu sein. Diesen Saft trinkt man z.B. morgens auf nüchternen Magen oder vor dem Mittagessen.

Sellerie-Apfel-Shot

Vorbereitung5 Min.
Zubereitung5 Min.
Arbeitszeit10 Min.
Portionen: 2 kleine Gläser

Zutaten

  • 400 g Selleriestangen
  • 1 mittelgroßer Apfel
  • 1 daumengrossses Stück Ingwer
  • 1 Handvoll Kräuter (Löwenzahn, Sauerampfer, Minze, Koriander, Liebstöckl, Brennessel, Rucola etc.)

Anleitung

  • 1. Die Zutaten waschen und grob zerkleinern.
  • 2. Alles mit ca. 250 ml Wasser in einen leistungsstarken Mixer geben und sehr fein pürieren. Bei Bedarf etwas mehr Wasser zugeben.
  • 3. Den Saft durch ein Sieb (oder einen Nußmilchbeutel) in einen Behälter geben und die Fasern gut ausdrücken. Den Saft sofort trinken.

Mandel-Reis-Pudding

Firni ist ein indischer Mandel-Reis-Pudding, der sehr bekömmlich ist und gut nährt. Er wird mit geriebenen Mandeln und Reismehl in Milch gekocht, ich verwende hier eine Mandelmilch. Macht man eine größere Menge, eignet sich Firni auch als schnelles kleines Frühstück.

Mandel-Reis-Pudding

Zubereitung20 Min.
Portionen: 4 Gläser

Zutaten

  • 50 g geriebene Mandeln
  • 40 g Reismehl
  • 25 g Kokosblütenzucker
  • 500-600 ml Mandelmilch - alternativ halb Mandel-, halb Kokosmilch
  • 5 Safranfäden
  • 1 TL gemahlener Kardamon
  • 1 EL Rosenwasser - optional
  • Rosenblätter, gehackte Mandeln oder ungesalzene Pistazien zum Garnieren

Anleitung

  • 1. In einer Schüssel Mandeln und Reismehl mit ca. 50 ml Mandelmilch zu einer Paste mischen.
    2. In einem Topf die restliche Mandelmilch mit Zucker und Safran aufkochen und die Paste lagsam einrühren. Auf kleiner Flamme weitere ca.10-15 Minuten rühren, bis die Masse andickt. Zum Schluß Kardamon und Rosenwasser zugeben. Bei Bedarf etwas nachsüßen. Falls die Masse zu dick wird, mit etwas Mandelmilch verdünnen.
    3. Den Topf vom Herd nehmen und den Pudding abkühlen lassen. Er wird dabei nochmal etwas dicker und es bildet sich eine Haut, die man unterrühren kann.
    4. Den Pudding in Gläschen füllen und bis zum Verzehr kühl stellen. Vor dem Servieren mit Rosenblättern, gehackten Mandeln oder Pistazien garnieren.

Anmerkungen / Variationen

Der Pudding hält sich in einem Schraubglas im Kühlschrank 2 Tage.

Haferbrei mit Tahini

Dieses Frühstück kommt mit der herben Note von Tahini (Sesammus), was die Süße sehr gut ausgleicht. Und den Körper versorgt mit Vitaminen, gesunden Fetten, Antioxidantien, Eisen, Calcium, Eiweißen und vielem mehr. Sesam ist der beliebteste Samen in der ayurvdischen Lehre und auch die heutige Ernährungsliteratur singt Loblieder auf die kleinen Powerzellen.

 

Haferbrei mit Tahini

Vorbereitung

Kochen

Total

Yield 2 Personen

Zutaten

  • 100 g Haferflocken, kleinblättrig und glutenfrei am besten
  • 250 ml Mandelmilch
  • 1 Banane
  • 2 Medjoul Datteln
  • 4 EL Tahini (Sesammus)
  • 1 kleines Stück Ingwer gerieben
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer gemahlen
  • 1/2 TL Kurkumapulver
  • 1/4 TL Vanillepulver
  • 1/4 TL Zimt gemahlen

Für das Topping wahlweise je nach Verfügbarkeit:

  1. Mandeln, gestiftelt oder gehobelt
  2. schwarzer Sesamsamen
  3. Rosinen oder Cranberries
  4. Blütenpollen
  5. Hanfsamen
  6. Kokosraspel
  7. Granatapfelkerne
  8. essbare Blüten

Anweisungen

  1. Die Haferflocken in einem Topf kurz anrösten, dann mit der Mandelmilch und etwas Wasser aufgießen, Ingwer und Gewürze zugeben.
  2. Die Datteln entsteinen, kleinschneiden und zu den Haferflocken geben.
  3. Ca. 10-15 Minuten weich köcheln lassen. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben.
  4. Topf vom Herd nehmen, Banane und Tahini einrühren und mit einem Pürierstab in die gewünschte Konsistenz pürieren.
  5. In Schalen geben und mit den gewünschten Toppings bestreuen.

Notizen

Dieses Rezept funktioniert auch als raw food breakfast. Dazu einfach die Haferflocken über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am Morgen abspülen und alle Zutaten in einen leistungsfähgien Mixer geben. In die gewünschte Konsistenz mixen.

Ein Bananencreme-Traum

Diese Bananencreme entstand aus einem indischen Rezept. Ich habe die Originalcreme in einer Ayurvedaklinik kennengelernt, sie wird dort zu bestimmten Anlässen als Prasad (Opfergabe) nach Zeremonien gegeben. Viele der Patienten nehmen vor allem wegen diesem leckeren Abschluss an dem dazugehörigen Ritual (Puja) teil. Es gibt da ja sonst nie Süßes :-)).

Wie in Indien üblich, wird in diesem Dessert auch Ghee verwendet. Die Menge aus dem Originalrezept habe ich reduziert, man kann das aber individuell nachjustieren. Fühlt man sich trocken, z.B. im Herbst, nimmt man etwas mehr, fühlt man sich schwer, z.B. im Frühjahr, nimmt man etwas weniger.

Die konsistenz kann man cremiger oder körniger mixen, ganz nach Belieben.

Bananen, Ghee und Cashews sind keine leicht verdaulichen Zutaten. Deshalb ist eine sehr kleine Menge der Creme als Dessert ausreichend. Als Frühstück kann man sich ein größeres Schälchen gönnen.

Bananencreme

Zubereitung10 Min.

Zutaten

  • 4 Bananen - ca. 650 g
  • 50 g Kokosflocken
  • 25 g Rosinen
  • 25 g Cashews - alternativ Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse
  • 15-20 g Ghee

Anleitung

  • Alle Zutaten in einen leistungsfähigen Mixer geben und grob oder feiner mixen je nach gewünschter Textur.
    .

Anmerkungen / Variationen

Die Creme wird je nach Rosinensorte und Menge der Cashekerne heller oder dunkler werden.
 

 

Kakaopolenta mit Früchten

Manchmal ist man der üblichen Hafer-, Dinkel-, Reisflockenfrühstücke müde und sucht nach Alternativen. Diese Kakaopolenta ist eine feine Abwechslung und zudem gut geeignet für alle, die lieber glutenfrei frühstücken. Er kann mit den jeweils saisonalen Früchten immer wieder neu kombiniert werden.

 

Kakaopolenta mit Früchten

Vorbereitung5 Min.
Zubereitung15 Min.
Arbeitszeit20 Min.
Portionen: 2 Personen

Zutaten

  • 200 ml Mandelmilch - (alternativ jede andere glutenfreie Getreidemilch)
  • 50 g Polenta
  • 1 EL Kakaopulver
  • 2 EL Mandelstifte
  • 1/2 TL Kardamonpulver
  • 1/4 TL Zimtpulver
  • 1-2 EL Reissirup oder Ahornsirup
  • 1 Prise Salz
  • Obst der Saison (Beeren, Kirschen, Aprikosen nach Belieben)
  • 6-8 Minze- oder Melissenblättchen

Anleitung

  • 1. Die Mandelmilch in einem Topf erhitzen, Kakaopulver, Mandelstifte, 1 Prise Salz und Gewürze einrühren. Kurz aufkochen und Polenta einrühren. Auf sehr kleiner Flamme abgedeckt unter gelegentlichem Rühren ca. 8-10 Minuten köcheln. Reis- oder Ahornsirup und evtl. weitere Mandelmilch zugeben. Vom Herd nehmen und nachziehen lassen.
    2. Das Obst, z.B. Aprikosen und/oder Kirschen entsteinen und mittelgroß würfeln oder halbieren. Erdbeeren, falls verwendet, waschen und halbieren.
    3. Die Polenta in Schalen geben, mit den Früchten, Minze-/Melissenblättern und nach Belieben Sesam- oder Hanfsamen garnieren und warm servieren. Bei Bedarf mit Honig, Reis- oder Ahornsirup nachsüßen.

Anmerkungen / Variationen

Man kann jedes Obst der Saison verwenden, auch gekocht, z.B. gedünsteter Apfel, Pflaumen etc.
Den Kakao kann man auch weglassen. Mit etwas Safran und einer Prise Vanille kann man einen sehr sonnengelben und aromatischen Polentabrei zaubern.

Photo: Tina Mannhardt