Fenchelgemüse im Kräutersud

Fen­chel zählt zu den har­mo­ni­sie­rends­ten Gemü­se­sor­ten und lässt sich sehr viel­sei­tig zube­rei­ten. Mit fri­schen Kräu­tern und Cock­tail­to­ma­ten ergibt dies ein fei­nes, medi­ter­ra­nes Gericht für Som­mer und Herbst.

Fenchelgemüse im Kräutersud

Vor­be­rei­tung

Kochen

Total

Yield 2 Per­so­nen

Zutaten

  • 3–4 mit­tel­gro­ße Fenchelknollen
  • 4–6 EL hoch­wer­ti­ges Olivenöl
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Feigensenf
  • ca 10 Cocktailtomaten
  • fri­sche Kräu­ter (Thy­mi­an, Ore­ga­no, majo­ran, Sal­bei, Peter­si­lie) oder eine medi­ter­ra­ne Kräuter-Gewürz-Mischung

Anweisungen

  1. Den Fen­chel waschen, das Grün ent­fer­nen. Den Strunk­an­satz weg­schnei­den, die Knol­le der Län­ge nach tei­len und noch­mals vier­teln. Den Strunk her­aus­schnei­den und den Fen­chel der Län­ge nach in ca 1 cm dicke Schei­ben schneiden.
  2. Die Cock­tail­to­ma­ten waschen und halbieren.
  3. 2–3 EL Oli­ven­öl in einer hohen Pfan­ne oder einem Topf erhit­zen. Fen­chel in einem oder meh­re­ren Arbeits­schrit­ten (je nach Pfan­nen­grö­ße) auf mitt­le­rer Tem­pe­ra­tur von bei­den Sei­ten ca. 10 Minu­ten anbraten.
  4. Fen­chel aus der Pfan­ne neh­men. Den Brat­rück­stand mit der Gemü­se­brü­he ablö­schen und den Senf dazugeben.
  5. Auf­ko­chen und die Toma­ten und den gesam­ten Fen­chel zuge­ben. Zude­cken und das Gemü­se auf klei­ner Flam­me ca. 15–20 Minu­ten weich dünsten.
  6. Frisch gehack­te Kräu­ter zuge­ben, mit Salz und Pfef­fer abschme­cken. Zum Ser­vie­ren noch­mals 3 EL Oli­ven­öl in das Gemü­se einrühren.

Dal Mediterran

Bei Dal denkt man auto­ma­tisch an indi­sche oder ayur­ve­di­sche Gerich­te mit viel Kreuz­küm­mel, Ghee und Cur­ry­pul­ver. Doch man kann die­se äußerst gesun­de Hül­sen­frucht auch mit unse­ren Kräu­tern und Gewür­zen kochen und kre­iert somit eine Fusi­on im Sin­ne von „India meets Europe”.

Dal mediterran

Vor­be­rei­tung5 Min.
Zube­rei­tung25 Min.
Arbeits­zeit30 Min.
Por­tio­nen: 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 300 gr. rote Lin­senalt. gel­be Mung­boh­nen (sie erhö­hen die Koch­zeit um ca. 15 Minu­ten und müs­sen 1 Std einweichen)
  • 1 mit­tel­gro­ße Zwiebel
  • 2 Knob­lauch­ze­hen
  • optio­nal: 4 aro­ma­ti­sche Toma­ten im Sommer
  • optio­nal: eine klei­ne Men­ge sai­so­na­les Gemüse wie z.B. Sel­le­rie, Lauch, Petersilienwurzel
  • 750 ml Gemü­se­brü­he
  • 1 Msp Asa­foeti­da (Hing)
  • 2–3 EL fri­sche Kräu­ter wie Ros­ma­rin, Thy­mi­an, Ore­ga­noalter­na­tiv: getrock­ne­te Kräu­ter, ita­lie­ni­sche Kräu­ter­mi­schung oder Kräu­ter der Provence
  • 1 TL Papri­ka­pul­ver edelsüß
  • 2 TL Zitro­nen­saft
  • 1/2 TL Salz
  • frisch gemah­le­ner Pfeffer
  • fri­sche Peter­si­lie zum Garnieren
  • 1 EL Ghee und Olivenöl 

Anleitung

Vorbereitung

  • 1. Lin­sen gut waschen (Mung­boh­nen zusätz­lich ca. 1 Stun­de einweichen).
  • 2. Zwie­beln schnei­den, Knob­lauch klein hacken, Peter­si­li­en­blät­ter waschen und klein­schnei­den. Gemü­se klein­schnei­den, falls verwendet.

Zubereitung 1 (detox)

  • 1. Die Lin­sen (oder gel­ben Mung­boh­nen) in einem Topf mit Gemü­se­brü­he auf­gies­sen, Zwie­beln, Knob­lauch, Ros­ma­rin und Papri­ka zufügen und aufkochen.
  • 2. Optio­nal Toma­ten und eine Hand­voll Sai­son­ge­mü­se zufügen.
  • 3. Ca. 15 Minu­ten (25–30 Min. bei gel­ben Mung­boh­nen) auf klei­ner Flam­me weich­ko­chen, nach ca. 10 Minu­ten Asa­foeti­da und die fri­schen Kräu­ter hinzufügen.
  • 4. Mit Zitro­nen­saft, Salz und Pfef­fer abschme­cken. Nach Belie­ben mit fri­schen Kräu­tern, Ruco­la oder Blatt­spi­nat und etwas Oli­ven­öl garnieren.

Zubereitung 2 (mit Ghee)

  • 1. Ghee erhit­zen, Zwie­beln zufügen und gla­sig dünsten, Knob­lauch zufügen und eben­falls kurz dünsten. Falls Toma­ten ver­wen­det wer­den, die­se als nächs­tes zuge­ben und mitschmoren.
  • 2. Lin­sen (Mung­boh­nen), Gemü­se­brü­he, optio­nal Sai­son­ge­mü­se, Kräu­ter und Papri­ka zuge­ben. Ca. 15 Minu­ten (25–30 Min. bei gel­ben Mung­boh­nen) auf mitt­le­rer Flam­me weich kochen.
  • 3. Mit Zitro­nen­saft, Salz und Pfef­fer abschme­cken. Mit fri­schen Kräu­tern und etwas Oli­ven­öl garnieren.

Anmerkungen / Variationen

Gewürz­tipp: Beson­ders gut pas­sen zu die­sem Ein­topf die Gewürz­mi­schun­gen „Scharf­ma­cher” und „Gute Lau­ne” von Son­nen­tor und die Mischung „Mal­lor­qui­ni­scher Kräu­ter­gar­ten” vom Alten Gewürzamt Ingo Hol­land (leich­te Schärfe).

 

 

Süßkartoffelsalat

Ein näh­ren­der und saf­ti­ger Salat aus leuch­ten­den Süß­kar­tof­feln aus dem Ofen und fri­schen grü­nen Kräu­tern. Ide­al in der Süß­kar­tof­fel­sai­son Herbst und Win­ter, der Salat schmeckt auch lau­warm wunderbar.
Hir­se, Qui­noa und Reis sind dabei nach Belie­ben idea­le Ergän­zun­gen, die der Mahl­zeit zusätz­lich Wär­me geben.

Süßkartoffelsalat

Vor­be­rei­tung10 Min.
Zube­rei­tung20 Min.
Arbeits­zeit30 Min.
Por­tio­nen: 4 Per­so­nen

Zutaten

  • 4 mit­tel­gro­ße Süßkartoffeln
  • 4 EL Oli­ven­öl
  • 1 TL Cur­ry­pul­ver (oder belie­bi­ge ande­re Würzmischung)
  • 1 TL grob gemör­ser­te Koriandersamen 
  • Salz und frisch gemah­le­ner Pfeffer
  • 2 Hand­voll fri­sche Kräu­terz.B. Min­ze, Kori­an­der, Peter­si­lie oder Rucolablätter

Dressing

  • 6 EL Oli­ven­öl
  • 3 EL Reis­essig (Bio­la­den) oder Con­di­men­to Bianco
  • 1 klei­ne Oran­geSaft und gerie­be­ne Schale
  • 1 TL fein gemör­ser­ter Kreuzkümmel
  • 50 g Cran­ber­ries
  • 1 EL Man­del­mus
  • Salz und Pfeffer

Anleitung

  • 1. Ofen auf 180 Grad (Ober-/Un­ter­hit­ze) vorheizen.
  • 2. Die Süß­kar­tof­feln schä­len und in Wür­fel schnei­den. In einer Schüs­sel mit Öl, Salz, Pfef­fer und Gewür­zen mischen.
  • 3. Back­pa­pier in eine Auf­lauf­form oder auf ein Back­blech geben, die Süß­kar­tof­feln dar­auf ver­tei­len und ca. 20 Minu­ten backen. Aus dem Ofen neh­men und etwas abküh­len lassen.
  • 4. Für das Dres­sing alle Zuta­ten in ein grö­ße­res Schraub­glas geben und kräf­tig schütteln.
  • 5. Die Süß­kar­tof­feln mit dem Dres­sing und den fri­schen Kräu­tern mischen.

Anmerkungen / Variationen

Die Süß­kar­tof­feln kön­nen zusätz­lich mit gekoch­tem Qui­noa, Kamut-Cous­cous, Reis oder Hir­se gemischt werden.

Reissuppe mit Variationen

In Asi­en gibt es Reis­sup­pen in allen Varia­tio­nen, und das täg­lich. In der Ayur­ve­da­kü­che und der 5‑Ele­men­te-Küche der Tra­di­to­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin (TCM) heißt sie auch Kan­ji oder Congee.
Im Früh­ling eig­net sie sich pri­ma zum Ent­schla­cken und dann ganz beson­ders in der Kom­bi­na­ti­on mit Kräu­tern wie Bär­lauch, Peter­si­lie oder Blatt­ge­mü­se und vie­lem mehr.
In Sri Lan­ka ist die­se Sup­pe bekannt als „Green Soup“, noch auf dem west­lichs­ten Hotelbuf­fet ist sie zu fin­den, sie gehört ein­fach zum Früh­stück in die­sem Land.
Mit Rote Bete gekocht, ergibt sich eine farb­star­ke Sup­pe, die Gal­le und Leber beim Ent­gif­ten unterstützt.

 

Reissuppe mit Variationen

Vor­be­rei­tung

Kochen

Total

Yield 4 Por­tio­nen

Zutaten

  • 100 g Reis (z.B. Bas­ma­ti, Rund­korn­reis, indi­scher roter Reis)
  • 1 Liter Wasser
  • 1 TL gehack­ter Ingwer
  • optio­nal: 1/2 TL Kreuzkümmelsamen, gemörsert
  • 50 ml Kokosmilch
  • 1/2 TL Steinsalz
  • 1/2 TL schwar­ze Pfef­fer­kör­ner, frisch und sehr grob gemörsert

Anweisungen

Grundrezept:

  1. Den Reis waschen, mit Ing­wer und evtl. Kreuzkümmel ca. 20–30 Minu­ten (je nach Reis­sor­te) köcheln, bis eine sämi­ge Kon­sis­tenz ent­steht. Der Reis darf sehr weich wer­den. Bei Bedarf Was­ser zufügen.
  2. Die Kokos­milch hin­zu­ge­ben und kurz wei­ter­kö­cheln lassen.
  3. Mit Salz und Pfef­fer abschmecken.

Ohne Kokos­milch wirkt die Sup­pe leicht und rei­ni­gend z.B. für Ent­las­tungs­ta­ge und Rei­ni­gungs­ku­ren. Zum Würzen gibt man neben Kreuzkümmel noch Kur­ku­ma hinzu.

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Variante 1: Grüné Reissuppe

  1. Den Reis mit ca. 750 ml Was­ser kochen.
  2. 1 Hand­voll grünes Blattgemüse und/oder Kräu­ter der Sai­son (z.B. Ruco­la, Peter­si­lie, Basi­li­kum, Kori­an­der­blät­ter, Cur­ry­blät­ter, Bär­lauch, Man­gold, Spi­nat, Brenn­nes­sel, Löwen­zahn, Giersch etc.) waschen und im Mixer mit ca. 500 ml Was­ser pürieren.
  3. Den grünen Kräuter-Gemüse-Saft durch ein Sieb pas­sie­ren und zur fer­ti­gen Reis­sup­pe geben. (Bei Ver­wen­dung eines Hoch­leis­tungs­mi­xers kann man den kom­plet­ten grü­nen Kräu­ter­saft verwenden).
  4. Noch­mals kurz erwär­men, jedoch nicht mehr aufkochen.
  5. Mit Salz und Pfef­fer abschmecken.

Variante 2: Rote Reissuppe

  1. Ca. 100 g Rote Bete (alter­na­tiv Karot­ten oder ande­res Saisongemüse) fein ras­peln und mit einer Pri­se Kur­ku­ma in der Sup­pe mit­ko­chen, bis alles weich ist. Alter­na­tiv gehen auch Rpte-Bete-Saft oder Karottensaft.
  2. Mit Salz und Pfef­fer abschmecken.

Notizen

Tipp für Hung­ri­ge: Für eine beson­ders nahr­haf­te Frühstückssuppe gibt man zusätz­lich eine Hand­voll roter Lin­sen dazu.

Reis­va­ri­an­te Natur­reis: Mit die­sem Reis erhöht sich die Koch­zeit auf ca. 45–50 Minuten.