Sellerie aus dem Ofen

Im Herbst ein sehr wür­zi­ges Gericht, der Sel­le­rie wird weich und süß­lich und wird mit Zitro­nen und Kräu­tern ergänzt. Für das Rezept habe ich schwar­zen Knob­lauch aus dem Bur­gen­land ver­wen­det. Schwar­zer Knob­lauch ist fer­men­tiert und schmeckt süß­lich-säu­er­lich. Er kann gut mit­ge­ges­sen wer­den und hin­ter­läßt kei­ne unan­ge­neh­men Aus­düns­tun­gen ;-). Das Gericht funk­tio­niert auch mit wei­ßem Knob­lauch, den man nach dem Backen ent­fer­nen oder mit­es­sen kann.

 

Sellerie aus dem Ofen

Vor­be­rei­tung15 Min.
Zube­rei­tung40 Min.
Arbeits­zeit55 Min.
Por­tio­nen: 4 Per­so­nen

Zutaten

  • ca. 1–2 kg Knol­len­sel­le­rie
  • 1 Bio­zi­tro­ne
  • 2–3 Knob­lauch­ze­henoptio­nal schwar­ze Knoblauchzehen
  • 10–12 Cock­tail­to­ma­tenoptio­nal und sai­so­nal im Spätsommer
  • 4 EL Oli­ven­öl
  • 1 EL Kräu­ter­ge­würz­mi­schung nach Belieben
  • Salz
  • 2–3 Ros­ma­rin­zwei­ge
  • 1 Hand­voll Rucol­a­b­lät­teralter­na­tiv Petersilienblätter
  • Kube­ben­pfef­fer frisch gemörsert

Anleitung

  • 1. Den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Un­ter­hit­ze) vor­hei­zen. Ein Back­blech mit Back­pa­pier auslegen.
  • 2. Den Sel­le­rie waschen/bürsten, die haa­ri­gen Tei­le weg­schnei­den (bei dunk­ler und led­ri­ger Scha­le den gan­zen Sel­le­rie schä­len) und in Wür­fel schneiden.
  • 3. In einer Schüs­sel das Oli­ven­öl mit den Gewür­zen mischen und Sel­le­rie dazu­ge­ben und mischen.
  • 4. Die Wür­fel auf dem Back­blech ver­tei­len, Ros­ma­rin­zwei­ge dazu­ge­ben und auf der mitt­le­ren Schie­ne ca. 40 Minu­ten backen.
  • 5. Die Zitro­ne waschen und in dün­ne Strei­fen schnei­den. Ker­ne ent­fer­nen. Die Knob­lauch­ze­hen im Gan­zen mit dem Mes­ser andrü­cken (Aus­nah­me: schwar­zer Knob­lauch). Falls ver­wen­det, Cock­tail­to­ma­ten halbieren.
  • 6. Zitro­nen­schei­ben, Knob­lauch­ze­hen und Toma­ten nach ca. 20 Minu­ten über den Sel­le­rie geben und wei­te­re 20 Minu­ten backen.
  • 7. Den wei­chen Sel­le­rie aus dem Ofen neh­men, Knob­lauch ent­fer­nen (Aus­nah­me: schwar­zer Knob­lauch), gut pfef­fern, evtl. mit Salz abschme­cken. Mit Ruco­la bestreut servieren.

Sellerie-Apfel-Shot

Sel­le­rie ist ein Super­food. Hei­misch dazu. Der ame­ri­ka­ni­sche Bota­ni­ker James Duke beschreibt in sei­nem Buch „Hei­len­de Nah­rungs­mit­tel” den Stan­gen­sel­le­rie, neben 11 ande­ren Pflanzen(gattungen), die beson­de­re Heil­kräf­te ent­fal­ten können.

Außer dem Stan­gen­sel­le­rie sind das noch: Bohnen/Hülsenfrüchte, Zwie­bel­ge­wäch­se, kof­fe­in­hal­ti­ge Lebens­mit­tel (Scho­ko­la­de, Kaf­fee, Tee) in klei­nen Men­gen, Zimt, Zitrus­früch­te, Ing­wer, Lip­pen­blü­ten­ge­wäch­se (das sind Kräu­ter wie Min­ze, Zitro­nen­me­lis­se, Ore­ga­no, Basi­li­kum, Ros­ma­rin, Thy­mi­an, Laven­del, Sal­bei), Papri­ka, Gra­nat­ap­fel, Kur­ku­ma und Wal­nüs­se. Die Ayur­ve­dis wür­den 2 davon weg­las­sen, die kof­fe­in­hal­ti­gen, weil sie das Feu­er zu sehr anschü­ren und den Papri­ka (Nacht­schat­ten­ge­wächs), alles ande­re passt per­fekt auch in deren System.

Sel­le­rie beinhal­tet eine gan­ze Rei­he ent­zün­dungs­hem­men­der Sub­stan­zen. Er senkt Blut­druck und Cho­le­ste­rin auf­grund sei­ner Bal­last­stof­fe. Wegen sei­ner Antei­le an Ace­tyle­nen, Phe­nol­säu­ren und Cuma­ri­nen wird Sel­le­rie ger­ne in der Krebs­er­näh­rung ein­ge­setzt. Eben­so hilf­reich scheint er bei Schild­drü­sen-Unter­funk­ti­on und Hash­i­mo­to zu sein. Die­sen Saft trinkt man z.B. mor­gens auf nüch­ter­nen Magen oder vor dem Mittagessen.

Sellerie-Apfel-Shot

Vor­be­rei­tung5 Min.
Zube­rei­tung5 Min.
Arbeits­zeit10 Min.
Por­tio­nen: 2 klei­ne Gläser

Zutaten

  • 400 g Sel­le­rie­stan­gen
  • 1 mit­tel­gro­ßer Apfel
  • 1 dau­men­gross­ses Stück Ing­wer
  • 1 Hand­voll Kräu­ter (Löwen­zahn, Sauer­amp­fer, Min­ze, Kori­an­der, Lieb­stöckl, Bren­nes­sel, Ruco­la etc.)

Anleitung

  • 1. Die Zuta­ten waschen und grob zerkleinern.
  • 2. Alles mit ca. 250 ml Was­ser in einen leis­tungs­star­ken Mixer geben und sehr fein pürie­ren. Bei Bedarf etwas mehr Was­ser zugeben.
  • 3. Den Saft durch ein Sieb (oder einen Nuß­milch­beu­tel) in einen Behäl­ter geben und die Fasern gut aus­drü­cken. Den Saft sofort trinken.