Golden Chai

Ohne Kurkuma Latte (Turmeric Latte) scheint es in hippen Cafes nicht mehr zu gehen ;-). Hier eine Alternative dazu und zum „normalen“ Morgenchai. Kurkuma wird besser absorbiert, wenn etwas Pfeffer und nach Belieben ein paar Tropfen Kokosöl hinzugefügt werden, falls man eine Pflanzenmilch verwendet. Mit Vollmilch (3,8% Fett) braucht man das nicht.

Disclaimer: Kurkuma hat durchaus eine Menge medizinische Qualitäten aufzuweisen: es wirkt u.a. antibiotisch, antifungal, entzündungshemmend, schmerzstillend, krebshemmend. Doch im Übermaß kann es Beschwerden hervorrufen, die im Ayurveda einem Überschuss an Luftelement zugeordnet werden, z.B. Trockenheit, Verstopfung, Blähungen, Nervosität, Unruhe, ängsliche Gedanken, Schmerzen, Schlafstörungen. 1-2 Tassen am Tag ist deshalb die maximale Menge.

Golden Chai

Vorbereitung5 Min.
Zubereitung5 Min.
Arbeitszeit10 Min.
Portionen: 4 Tassen

Zutaten

  • 250 ml Wasser
  • 250 ml Milch - idealerweise vollfette Roh- oder Demetermilch
  • 1 TL Bio-Schwarztee - z.B. English Breakfast Tea, Ostfriesenmischung
  • 1 daumengroßes Stück frischen Ingwer
  • 1 TL frisch gemahlenes Kardamonpulver
  • 1 TL Zimtpulver
  • 1/4 TL Kurkumapulver
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer
  • ca. 1/2 - 1 TL Vollrohrzucker - oder Birkenzucker, Mascobadozucker usw.
  • optional etwas Vanillepulver
  • optional ein paar Tropfen Kokosöl

Anleitung

  • 1. Das Wasser mit dem grob gehackten Ingwer und dem Teepulver zum Kochen bringen.
  • 2. Milch und Gewürze hinzugeben und nochmals aufkochen. Ca 5 Minuten köcheln lassen, zum Schluß mit Zucker (nach Belieben) süßen.
  • 3. Absieben und trinken bzw. in eine Thermoskanne füllen.

Anmerkungen / Variationen

Idealerweise verwendet man Kardamon-Kapseln, die man in einer Gewürzmühle oder Kaffeemühle mittelfein mahlt. Wenn man ein gekauftes Kardamonpulver verwendet, wird der Chai fad, das Aroma ist meist sehr schwach.
Wem das Verhältnis 1:1 zu milchlastig ist, kann den Milchanteil auch reduzieren.
Beste vegane Alternative: Hafermilch, sie schmeckt am ähnlichsten. Zucker kann man dann weglassen oder sehr reduzieren, weil Hafermilch eine eigene Süße mitbringt.