Mandel-Hafer-Balls

Eine süße Verführung, die man nicht backen muss. Mandeln und Hafer liefern vollwertige Zutaten und Ballaststoffe, Kokosöl und Mandelmus nähren die Gewebe. Besser als jede süße Nascherei aus weißem Mehl und weißem Zucker.

Das Rezept habe ich aus dem tollen Buch von Kate O’Donnell: Everyday cooking for a calm, clear mind.

Mandel-Hafer-Balls

Yield 25-30 Kugeln

Zutaten

  • 4 EL flüssiges Kokosöl
  • 4 EL Mandelmus (nicht zu fest)
  • 120 ml Reis- oder Ahornsirup
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • optional: Zimt- und/oder Kardamonpulver nach Belieben
  • 125 g geriebene Mandeln
  • 275 g glutenfreies Hafermehl (glutenfreie Haferflocken in einem Mixer zu mittlelfeinem Mehl zerkleinern)
  • 2 EL Kakaonibs
  • 4 EL Kokosraspel

Anweisungen

  1. In einer großen Schüssel das Öl, Mandelmus, Sirup und Gewürze zusammenrühren.
  2. Mandeln und Hafermehl dazurühren und mit den Fingern kneten, bis alles eine homogene Masse ergibt.
  3. Die Kakaonibs vorsichtig dazukneten und den Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank geben zum fest werden.
  4. Auf einem weiten Teller die Kokosraspel verteilen.
  5. Aus dem Teig Bällchen formen und in den Kokosraspeln wälzen.

Bei Zimmertemperatur essen.

Die Bällchen halten im Kühlschrank ca. 1 Woche.

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Notizen

Hat man keine Zeit und Lust zum Bällchen formen, kann man die Masse in eine weite Backform oder eine Auflaufform pressen und mit etwas Kokosflocken bestreuen. Für 1 Stunde in den Kühlschrank geben, dann in Würfel schneiden und servieren.

kakao mandel cookies

Bei dieser Variante sind zusätzlich noch 60 g Kakao und etwas mehr Sirup in der Masse.

Kräutercookie

Diese Cookies bestechen durch ihren Duft nach Gartenkräutern und sind nicht so süß. Sie funktionieren prima mit Kamut- oder Dinkelmehl, als glutenfreie Variante kann man Teffmehl und glutenfreie Haferflocken verwenden.

 

Kräutercookies

Yield 40 Stück

Zutaten

  • 125 g gemahlene Mandeln
  • 100 g kleinblättrige Haferflocken
  • 100 g Kamutmehl (alternativ Dinkelmehl)
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 EL klein gehackte Kräuter (Rosmarin oder Thymian oder Salbei)
  • optional Rosenblätter
  • Ca 80-100 ml Ahornsirup oder Reissirup
  • 150 g Butter

Anweisungen

  1. Ofen auf 160 Grad vorheizen.
  2. Trockene Zutaten und Kräuter in eine Schüssel geben und mischen.
  3. Ahornsirup und Butter mit den Fingern unterkneten bis ein fester Teig entsteht (evtl. etwas mehr Butter oder Ahornsirup dazugeben).
  4. Teig in mehrere Stücke teilen und in Rollen (Durchmesser ca. 5 cm) formen. Diese in Rosenblätter wälzen (falls verwende), in eine Frischhaltefolie einwickeln und ca 1 Std. im Kühlschrank ruhen lassen. 
  5. Die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen, nochmals in eine runde Form rollen, Folie entfernen und Cookies in 1/2 cm Dicke schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, evtl. in der Mitte ein Rosenblatt eindrücken.
  6. Die Cookies im Ofen ca. 12 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene nicht zu dunkel backen (bis der Rand sich goldbraun färbt). Auf einem Küchenrost auskühlen lassen.

Notizen

Die Cookies halten luftdicht verpackt ca. 4-6 Tage.

 

Glutenfreie Variante: Teffmehl statt Kamutmehl und glutenfreie Haferflocken (von Bauckhof) verwenden.

Schoko-Haselnuss-Aufstrich

Wer keine Lust auf Palmöl und Unmengen Zucker hat, kann sich einen sehr leckeren und schnellen Nutella-Ersatz selber herstellen.

 

Schoko-Haselnuss-Aufstrich

Kochen

Total

Yield 3 Gläser

Zutaten

  • 5 EL Kokosöl
  • 4 EL entölter Kakao
  • 300 g Haselnuss-Mus
  • 3-4 EL Ahornsirup oder Honig (nach Belieben)
  • optional 1 TL Vanillepulver

Anweisungen

  1. In einem Topf Kokosöl. Kakao und Haselnuss-Mus erwärmen und rühren, bis alles gut durchmischt ist.
  2. Honig nach Belieben und Vanillepulver zufügen.
  3. In Gläser füllen und im abkühlen lassen.

Falls die Creme sehr weich ist, im Kühlschrank aufbewahren.

Notizen

Für eine cremigere Variante, kann man noch einen Schluck Haselnuss- oder Mandelmilch zufügen.

Verwendet man hochwertigen, schwach entölten Kakao, wird die Creme mehr bitter, was man mit der Menge des Ahornsirups wieder ausgleichen kann.

Mango-Kokos-Kugeln

Süß, exotisch, lecker. Kokosbällchen sind prima als kleines Dessert oder für den Hunger zwischendurch. Sie sättigen schnell und schmecken je nach Inhalt fruchtiger oder nussiger. Man kann sie mit den unterschiedlichsten Gewürzen verfeinern und verzieren, z,B, Flower Power von Sonnentor.
Beste Jahreszeiten für die Kugeln sind Frühling, Sommer und Herbst.

Mango-Kokos-Kugeln

Vorbereitung

Total

Yield 20-25 Stück

Zutaten

  • 200 g Kokosflocken
  • 100 g Kamutgries 
(alt. Dinkelgries)
  • 400 ml Mangopüree (alt. 400 ml Kokosmilch)
  • 80 g  Vollrohrrzucker (etwas weniger, wenn das Mangopüree gesüßt ist)
  • 1 TL Kardamon
  • 50 g Kokosflocken zum Verzieren

Anweisungen

  1. Kokosflocken in einem Topf trocken anrösten.
  2. Sobald die ersten Flocken anbräunen, den Topf vom Herd nehmen, Gries, Zucker und Gewürze zufügen, umrühren und auf den Herd zurückstellen.
  3. Mangopürre (oder Kokosmilch) unterrühren und 10 min. quellen lassen.
  4. Abkühlen lassen und im lauwarmen Zustand Bällchen formen und in Kokosflocken (+ alternativ essbare Blüten o,ä.) wälzen.

Notizen

Folgende Zutaten kann man zur Verfeinerung untermischen: Vanillepulver, Rosenwasser, Kandierte Ingwerstückchen u.v.m.

Hier eine Variante für den Spätsommer, wenn die Heidelbeeren reif sind: Statt Mangopürre ca. 400 ml Heidelbeeren pürieren, bei Bedarf etwas mehr Zucker verwenden.

Die dunkellila Farbe ist unglaublich :-).

heidelbeer kugeln