Notfallplan fürs Immunsystem

In case of emergency

 

Bäng. Da ist sie also, die Zäsur.
Über einen Zeit­raum von weni­gen Tagen hat ein Virus und die dar­aus fol­gen­den poli­ti­schen Kon­se­quen­zen unser aller Leben auf den Kopf gestellt. Und immer wie­der höre ich den Satz: „end­lich mal Pau­se, wenn auch zwangs­wei­se”.

Jeder von uns hat die letz­ten Wochen unter­schied­lich erlebt und doch sind bei den meis­ten die Gefüh­le sehr ähn­lich. Zuerst waren da Still­stand, Pau­se, Schock, Unsi­cher­heit, Ungläu­big­keit, Ver­drän­gung. Dann kam die Pha­se der Infor­ma­ti­ons­flut auf allen Kanä­len. Pros, Con­tras, der eine Exper­te sagt dies, der ande­re das. Was will man hören, was soll man glau­ben? Neben­bei ver­la­gert sich in Licht­ge­schwin­dig­keit das Lebens in digi­ta­le Räu­me. Zoom machts mög­lich.

Wie und war­um das Virus in die Welt kam, kön­nen wir Lai­en nicht beur­tei­len. Die Wis­sen­schaft­ler schie­nen nicht sooo über­rascht, haben zu Coro­na­vi­ren schon lan­ge geforscht und immer wie­der Simu­la­tio­nen erstellt. Dass sie so zer­stö­re­risch wir­ken konn­ten, liegt wohl an einer Rei­he von Umstän­den, die sich gegen­sei­tig poten­zier­ten. Und das Virus traf auf eine Welt­be­völ­ke­rung, die seit Jahr­zehn­ten ihr Immun­sys­tem durch Stress, Umwelt­gif­te und eine sehr unge­sun­de Ernäh­rung stark her­ab­ge­setzt hat. Deren Leben auf Kan­te genäht war, in allen Berei­chen. Deren Erschöp­fung und Schlaf­lo­sig­keit bereits chro­nisch war. Wie wenn ein Trop­fen das Fass zum über­lau­fen bringt, wirk­ten schein­bar die Abweh­mög­lich­kei­ten der Men­schen nicht mehr aus­rei­chend, zumal ja noch kei­ne Anti­kör­per gebil­det sind. Eine Ana­lo­gie zur Kli­ma­kri­se drängt sich durch­aus auf.

 

Gesundheit in Eigenverantwortung

Bei aller Ver­wir­rung, die sich gera­de aus­ge­brei­tet hat, gibt es EINE gesich­ter­te Erkennt­nis: Wir müs­sen unse­re Gesund­heit eigen­ver­ant­wort­lich auf der rich­ti­gen Spur hal­ten. Wir haben es im gro­ßen und gan­zen in der Hand, unse­re Abwehr­kräf­te so zu stär­ken, dass wir nur in Not­fäl­len das über­stra­pa­zier­te Gesund­heits­sys­tem in Anspruch neh­men müs­sen.
Es macht sehr viel Sinn, so zu leben und sich so zu ernäh­ren, dass man mit einem star­ken Immun­sys­tem vira­len oder bak­te­rio­lo­gi­schen Angrif­fen Paro­li bie­ten kann. Alte natur­heil­kund­li­che Tra­di­tio­nen, egal ob aus Indi­en, Chi­na, Euro­pa oder Süd­ame­ri­ka, leh­ren genau das: Prä­ven­ti­on ist das Zau­ber­wort. Seit es Men­schen gibt ken­nen wir Krank­hei­ten und alle Kuk­tu­ren ent­wi­ckel­ten Gegen­mit­tel aus der Natur. Eines der Prä­ven­ti­ons­mit­tel ist ein Leben in Syn­chro­ni­zi­tät mit der Natur.

 

Empfehlungen zur Stärkung

Selbst­ver­ständ­lich waren seit Aus­bruch der Kri­se sofort auch alle Kanä­le voll mit Tipps, wie man sich schüt­zen kann und was jetzt zu tun und las­sen ist und wel­ches Essen und wel­che Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel und Maß­nah­men unbe­dingt wich­tig sind. Ich war eben­falls ver­sucht, sofort aktiv zu wer­den. In die­sem Over­flow muss­te ich dann aber erst mal sor­tie­ren. In die Tie­fe gehen und füh­len, was sich stim­mig anfühlt. Natür­lich ist alles, was die Ayur­ve­dis je gesagt und geschrie­ben haben, dazu gedacht, das Immun­sys­tem zu stär­ken. Und ich könn­te jeden ermu­ti­gen, der jetzt Zeit hat zuhau­se, mei­ne 60+ Blog­ar­ti­kel zu lesen um damit gerüs­tet zu sein für eine per­fek­te Gesund­heit.

Aber es ist nicht die Brei­te an Infor­ma­tio­nen wich­tig, son­dern die Tie­fe weni­ger Maß­nah­men. Heu­te schrei­be ich also kei­ne Lis­te mit Tipp 1 — XX, son­dern das, was für mich gera­de stim­mig ist. Auf was mein Sys­tem auto­ma­tisch zurück­fällt in die­ser Aus­nah­me­si­tua­ti­on. Maß­nah­men, von denen ich aus lan­ger Erfah­rung weiß, dass sie auf allen Ebe­nen sta­bi­li­sie­ren. Den Geist klä­ren für Ent­schei­dun­gen, die dem­nächst anste­hen. Jeder kann für sich hin­ein­füh­len, ob das eine oder ande­re für die eige­ne Lebens­si­tua­ti­on pas­sen könn­te. Oder ob man etwas Neu­es aus­pro­bie­ren möch­te, in die­ser Zeit wo das Alte eh gera­de aus­ein­an­der fällt.

Dis­c­lai­mer: dies sind kei­ne Emp­feh­lun­gen, um den Coro­na­vi­rus abzu­wen­den oder von Covid-19 geheilt zu wer­den, noch gibt es kei­ne Medi­zin dafür. Sie stär­ken jedoch Immun­sys­tem und Abwehr­kräf­te erheb­lich. Ich gehe davon aus, dass wir die­se brau­chen wer­den in den nächs­ten 8–12 Mona­ten.

 

In die Natur gehen

Wie beru­hi­gend ein Spa­zier­gang drau­ßen, idea­ler­wei­se im Son­nen­licht ist, müs­sen wir nicht dis­ku­tie­ren, alle Men­schen haben die­se Erfah­rung schon gemacht. Beson­ders ver­stärkt wird dies bei Spa­zier­gän­gen im Wald, das heu­te immer öfter auch the­ra­peu­tisch ange­wen­det wird. 30–60 Minu­ten sind eine gute Zeit, je län­ger je bes­ser.

 

Beim Bioladen oder Bauern des Vertrauens frisches Obst und Gemüse einkaufen

In ange­spann­ten Zei­ten ach­te ich auf Nah­rung, die beson­ders viel Lebens­en­er­gie (Pra­na) lie­fert. Sie ist för­der­lich, um die Selbst­hei­lungs­kräf­te anzu­re­gen. Bei Bau­ern- oder Bio­lä­den ist die Qua­li­tät in der Regel sehr hoch und man erhält sai­so­na­le und regio­na­le Ware. Gemü­se, das der­zeit kei­ne Sai­son hat, ver­wen­de ich nicht (Zuc­chi­ni, Toma­ten, Kür­bis z.B.).
Bil­li­ge und min­der­wer­ti­ge Nah­rungs­mit­tel aus indus­tri­el­lem Anbau sind Teil des der­zei­ti­gen Pro­blems. Sie haben unse­re Gesund­heit genau da hin gebracht, wo wir heu­te ste­hen, des­halb ist der Ein­kauf beim Dis­coun­ter kei­ne Alter­na­ti­ve. Der klei­ne Mehr­preis im Bio­la­den ist es mir wert, gesund zu blei­ben. Fol­ge­kos­ten von krank­heits­be­ding­ten Aus­fäl­len bei Selb­stän­di­gen sind immer höher. Und ich will die klei­nen Händ­ler unter­stüt­zen, die die Lebens­mit­tel­ver­sor­gung der­zeit mit auf­recht hal­ten.

In der Spei­se­kam­mer habe ich immer einen Grund­stock an Bio-Lebens­mit­teln, mit denen ich schnell was zau­bern kann. Hier eine klei­ne Ein­kaufs­hil­fe.

 

Frisch und unkompliziert kochen

Für die meis­ten von uns ist das mit dem Kochen nun eh kei­ne Wahl mehr, wenn die Restau­rants geschlos­sen blei­ben müs­sen. Men­schen im home­of­fice haben mehr Zeit, weil das Pen­deln ins Büro ent­fällt und ent­de­cken viel­leicht ihre kuli­na­ri­schen Talen­te. Frisch gekoch­tes Essen schmeckt nicht nur bes­ser, es ist defi­ni­tiv immun­stär­kend. Damit man das aber ein paar Wochen durch­hal­ten kann, sind ein­fa­che und unkom­pli­zier­te Mahl­zei­ten sinn­voll, man muss nicht stun­den­lang in der Küche ste­hen. Obwohl ich von vie­len, die tat­säch­lich lahm­ge­legt sind, von erstaun­lich lan­gen Küchen­zei­ten höre. Es ist ja auch ein biss­chen Medi­ta­ti­on und will­kom­me­ne Ablen­kung. 

Ich mag nicht dar­an den­ken, wie die Men­schen, die die gehams­ter­ten Nudeln, Fer­tig­ge­rich­te, Tief­kühl­kost und das Dosen­es­sen in den nächs­ten 4 Wochen zu sich neh­men, aus der ver­ord­ne­ten Qua­ran­tä­ne her­aus­kom­men. Das Immun­sys­tem geht damit auf alle Fäl­le auf Tal­fahrt.

 

Suppen und einfache Eintöpfe kochen

Sie haben den Vor­teil, dass sie sehr leicht ver­dau­lich sind und mit hoher Nähr­stoff­dich­te punk­ten. Je mehr Flüs­sig­keit in den Mahl­zei­ten, umso bes­ser. Sup­pen mit viel Gemü­se (z.B. Min­e­s­t­ro­ne) und Ein­töp­fe kom­bi­nie­ren sich leicht mit näh­ren­dem Reis, Hir­se, oder Qui­noa. Alle 2–3 Tage ein Dhal lie­fert wich­ti­ge Pro­te­ine und Bal­last­stof­fe. Min­des­tens 90% der Spei­sen soll­ten jetzt vege­ta­risch und vegan sein.
Die Rezep­te, die ich am meis­ten koche:

  • Erkäl­tungs­sup­pe: aller­dings ver­wen­de ich nicht jedes Mal die­se gro­ße Men­ge an Knob­lauch und Ing­wer. Aber als Basis­sup­pe ist sie ein­fach himm­lisch.
  • Reis­sup­pe zum Früh­stück: es ist Bär­lauch­zeit, der Sauer­amp­fer wächst bereits im Beet und im Bio­la­den gibt es Ruco­la, der pefekt passt.
  • Gemü­se­cur­ry: passt immer und über­all. Der­zeit mit Kohl­ra­bi, Karot­ten oder Süß­kar­tof­feln, Brok­ko­li oder Roma­nes­co, Lauch, Kräu­tern.
  • Man­del-Dat­tel-Crè­me: Sehr stär­kend und ange­nehm süß ohne extra Zucker.

Ich neh­me eher Abstand von kal­tem Essen, küh­len­den Smoot­hies (1 Aus­nah­me s.u.), Sala­ten, Detox-Grün­zeugs, rohem oder roh-vega­nem Essen und sog. Super­food-Pül­ver­chen. Es ist jetzt war­me, leicht ver­dau­li­che Nah­rung ange­sagt, ECHTES Essen, das unser Sys­tem auf­grund unse­rer Kul­tur und Tra­di­ti­on sofort erkennt. Genau die­ses wirkt auf­bau­end und sta­bi­li­sie­rend.

 

Hochwertige Gewürze und Kräuter verwenden

Sie die­nen nicht nur zum Wür­zen son­dern haben u.a. auch anti­vi­ra­le, anti­bio­ti­sche und/oder ent­zün­dungs­hem­men­de Wir­kung. Sie för­dern die Ver­dau­ung, die durch das zuhau­se­sit­zen mit weni­ger Bewe­gung evtl. etwas lang­sa­mer arbei­tet. Am meis­ten ver­wen­de ich Kur­ku­ma und Ing­wer, aber auch Cur­ry­mi­schun­gen oder medi­ter­ra­ne Kräu­ter­mi­schun­gen.

 

Die größte Mahlzeit zu Mittag essen

Wann, wenn nicht jetzt, kann man das end­lich mal aus­pro­bie­ren. Es ist für vie­le Men­schen heu­te eine so gro­ße Her­aus­for­de­rung, die­ses Timing, das für unse­re Vor­fah­ren der Nor­mal­fall war, umzu­set­zen. Dabei sagen nicht nur die Chro­no­bio­lo­gen, dass mit­tags die bes­te Zeit ist für die Haupt­mahl­zeit, da sie gut ver­daut wer­den kann und Ener­gie für den Rest des Tages lie­fert. Das Immun­sys­tem ist am stärks­ten, wenn wir mit den Rhyth­mus der Natur leben und essen. Ein klei­nes Früh­stück, ergie­bi­ges Mit­tag­essen und klei­nes, frü­hes Abend­essen ist der chro­no­bio­lo­gi­sche Ide­al­fall.

Bio­lä­den und Restau­rants haben (in Öster­reich) die Erlaub­nis, Mit­tag­essen zu kochen zum abho­len. Falls es sich mal gar­nicht aus­geht, sel­ber zu kochen, ist das Bestel­len von fri­schem Bio­es­sen auf alle Fäl­le ein win-win für bei­de Sei­ten.

 

Zucker so gut wie möglich vermeiden! Weizen und Milchprodukte reduzieren

Ein Immun­räu­ber par excel­lence ist Zucker. Ich süße daher nur mit klei­nen Men­gen Reis­si­rup (fruk­to­se­frei), Dat­tel­si­rup, Dat­teln oder Kokos­blü­ten­zu­cker. Zucker ist vor allem ver­steckt in Fer­tig­ge­rich­ten und ver­ar­bei­te­ten Lebens­mit­teln.
Statt Wei­zen ver­wen­de ich Kamut­pro­duk­te (eine Urwei­zen­sor­te). Das gilt für Brot und Pas­ta. Wobei ich Pas­ta nur max. 1–2 mal pro Woche zu mir neh­me. Es ist ein hoch­ver­ar­bei­te­tes Pro­dukt, das nicht all­zu­vie­le Nähr­stof­fe lie­fert.
Milch­pro­duk­te besor­ge ich in Form von Roh­milch, Bau­ern­but­ter und Käse aus Bio­land­wirt­schaft. Nicht täg­lich und nur zur Ergän­zung.

Wei­te­re Immun­räu­ber, die nicht in die Ernäh­rung gehö­ren (auch nach der Kri­se): Milch- und Milch­pro­duk­te aus Mas­sen­tier­hal­tung. Weiß­mehl­pro­duk­te, Con­ve­ni­ent Food, Tief­kühl­kost, Dosen­ge­rich­te.

 

Heißes Wasser, Kräutertees und Beerensäfte trinken

Es tut dem Kör­per gut, in regel­mä­ßi­gen Abstän­den hei­ßes Was­ser pur oder Kräu­ter­tees zu trin­ken. Mei­ne bevor­zug­ter Tee ist der­zeit Zistro­sen­tee (Cis­tus), er wirkt u.a. anti­vi­ral. Kal­te Geträn­ke, kof­fe­in­hal­ti­ge Geträn­ke in grö­ße­ren Men­gen, Soft­drinks etc. wir­ken eher gegen das Immun­sys­tem. Vit­amin­rei­che kon­zen­trier­te Frucht­säf­te wie Gra­nat­ap­fel­saft oder Aro­nia­s­aft sind eben­falls emp­feh­lens­wert. Sie sind als Mut­ter­säf­te im Bio­la­den erhält­lich oder im gut­sor­tier­ten Dro­ge­rie­markt.
Ein wei­te­res Lieb­lings­ge­tränk an wär­me­ren Tagen ist der­zeit ein Sel­le­rie-Apfel-Shot, ich kom­bi­nie­re mit den fri­schen Kräu­tern, die gera­de aus dem Beet sprie­ßen.

 
Regelmäßig fasten

Inter­es­san­ter­wei­se haben wir ja eh gera­de Fas­ten­zeit. Es gibt sehr vie­le For­men des Fas­tens. Inter­vall­fas­ten von 12–16 Stun­den über Nacht ist der­zeit die bekann­tes­te. Aber es gibt auch die Mög­lich­keit, 1 mal die Woche, alle 2 Wochen, 1 mal im Monat einen Tag zu fas­ten. Dazu gibt es viel­fäl­ti­ge Metho­den, am bes­ten man pro­biert eini­ges aus und schaut, was sich am bes­ten anfühlt. Übers Fas­ten habe ich hier geschrie­ben.
Mei­ne Ver­si­on bis­her: täg­li­ches Inter­vall­fas­ten für ca. 14 Stun­den. Zusätz­lich 2 mal monat­lich an einem bestimm­ten Tag eine sehr klei­ne Men­ge Obst und gedämpf­tes Gemü­se essen. Dies mache ich nun bis auf wei­te­res 1 mal wöchent­lich. Es ist eine gute Zeit fürs Früh­lings­fas­ten und die gerin­ge­re Ener­gie­zu­fuhr ist dem ein­ge­schränk­ten Bewe­gungs­ra­di­u­ses geschul­det.
Fas­ten stärkt nicht nur die Immun- und Abweh­kraft, es geru­higt auch den Geist. Die Gedan­ken wer­den kla­rer, was in die­ser ver­wir­ren­den Zeit durch­aus hilf­reich ist.

 

Ausreichend schlafen

Ein tie­fer und aus­gie­bi­ger Schlaf stärkt das Immun­sys­tem. Je nach Fami­li­en­si­tua­ti­on und man­gels Mög­lich­kei­ten zum Aus­ge­hen kann man pro­bie­ren, wie sich ein etwas län­ge­rer Schlafrhyth­mus anfühlt. Geht man zudem ca. 2 Stun­den vor Mit­ter­nacht ins Bett, hat der Kör­per eine aurei­chend lan­ge Zeit, „house­clea­ning” zu machen. Die Rege­ne­ra­ti­on und Ver­jün­gung unse­rer Zel­len, das Abbau­en von Toxi­nen und Schla­cken, pas­siert näm­lich am inten­sivs­ten in der Zeit zwi­schen 22 Uhr und 2 Uhr mor­gens. In der rest­li­chen Schla­fens­zeit kön­nen die­se Abbau­pro­duk­te dann Rich­tung „Aus­gang” trans­por­tiert und am Mor­gen beim Auf­wa­chen idea­ler­wei­se mehr oder weni­ger „groß” eli­mi­niert wer­den. Regel­mä­ßi­ger Stuhl­gang kor­rel­liert also durch­aus mit einem gestärk­ten Immun­sys­tem.
Sobald wir wie­der in unser nor­ma­les Leben zurück keh­ren, kann man die Schlaf­dau­er auf die gewohn­ten 7–8 Stun­den redu­zie­ren. Den Schlaf vor Mit­ter­nacht aber bei­be­hal­ten ;-).
Schlech­ter Schlaf wegen all der News? Das ist ver­ständ­lich. Hel­fen könn­te: nur ein­mal am Tag die Nach­rich­ten anse­hen um infor­miert zu sein und am Com­pu­ter eine Self­con­trol-App instal­lie­ren.

 

Meditation und Yoga praktizieren

Bei­des hilft, den Fokus zu ver­än­dern, nach innen zu gehen und sich auf der­zeit wesent­li­ches zu kon­zen­trie­ren. Und es redu­ziert die Angst, die auch trotz gutem Essen das Immun­sys­tem in den Kel­ler fah­ren kann. Wobei eine war­me und leich­te Ernäh­rung durch­aus men­ta­le Stär­ke beför­dert und den Sor­gen ent­ge­gen­wirkt. Es gibt vie­le online Yoga­klas­sen und Medi­ta­ti­ons­mög­lich­kei­ten.
Evtl. hat der/die Yoga­leh­re­rIn des Ver­trau­ens seine/ihre Kur­se eben­falls schon auf online umge­stellt. Es hilft die­sen Solo-Selb­stän­di­gen sehr, wenn sie über die­ses Medi­um unter­rich­ten kön­nen, denn die Hil­fen sei­ten des Staa­tes rei­chen bei wei­tem nicht aus für die­se Ziel­grup­pe, soviel kann man schon abse­hen.
Mein lie­ber Mann Flo­ri­an geht gera­de mit einem Medi­da­ti­ons­pod­cast online.

 

Gedanken über die Zukunft machen

 

Gesunde Ernährung für ein gesundes Klima

Die „neue” Esskultur?

Für die jün­ge­re Genera­ti­on scheint dies die heu­ti­ge Welt des Ess­ge­nus­ses zu sein: Mul­ti­tas­king. Wäh­rend der Löf­fel zum Mund geht wird gleich­zei­tig der FB‑, Twitter‑, WA-Feed o.ä. erkun­det bzw. durch die Welt­nach­rich­ten gescrollt. Man isst die News, nicht das fei­ne Essen.

Unse­re Ver­dau­ung funk­tio­niert aller­dings nicht in die­sem Modus. Bio­lo­gisch sind wir so pro­gram­miert, dass das Ner­ven­sys­tem in den para­sym­pa­ti­schen Modus swit­chen muss, um ver­dau­en zu kön­nen. Nennt sich auch rest-and-digest-Modus. Wird gleich­zei­tig der Fokus auf etwas ande­res gelenkt, ver­blei­ben wir im sym­pa­ti­schen Ner­ven­sys­tem, auch fight-and-flight-Modus genannt. In die­sem Modus steht der Schal­ter der Ver­dau­ung auf OFF. Das ist ein­fa­che Bio­lo­gie bzw. sind die Geset­ze der Natur. Nicht aus­zu­he­beln.

Wenn das Ver­dau­ungs­sys­tem abge­schal­tet ist, führt das über kurz oder lang zu einem Berg von Unver­dau­tem im Kör­per. Was nicht ver­daut wird lagert der Kör­per an. Eher in der Brei­te. Die Zel­len kön­nen die Nähr­stof­fe nicht ver­wer­ten, wir füh­len uns müde. Und unter­ernährt auch bei qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gem Essen.
Die­se Art zu Essen wird uns noch viel gesund­heit­li­chen Ver­druß brin­gen. Das gilt auch für Essen vor dem Fern­se­her oder Com­pu­ter, Essen beim Zei­tungs­le­sen, Essen im Ste­hen oder Busi­ness-Lun­ches/-Din­ners.

Der Ide­al­zu­stand wäre, das Essen an einem ruhi­gen Platz zu sich zu neh­men und dabei so wenig wie mög­lich abge­lenkt zu sein. Man­che lie­ben das Schwei­gen beim Essen, für Fami­li­en mit Sicher­heit eine weni­ger prak­ti­ka­ble Lösung. Dr. Ran­gan Chat­ter­jee hat in sei­nem SEHR lesens­wer­ten Buch „Der 4‑Säu­len-Plan” dem Smart­pho­ne eine extra Pas­sa­ge gewid­met. Beim Essen bleibt es außer Reich­wei­te, aber er geht dar­über hin­aus und wirbt für einen smart­pho­ne-frei­en Tag pro Woche. Digi­tal fas­ting auch um den Kopf frei zu krie­gen.

Fasten, diäten oder gleich gesund essen?

Traumfiguren?

Vor ein paar Wochen lief die­ses Vin­ta­ge-Bild durch mei­ne Face­book Time­li­ne und es erin­ner­te mich an eine Zeit, in der ich als Kind an der Adria Sand­bur­gen bau­te. Lan­ge her.
Der Bild­text war eine Ankla­ge gegen die Ernäh­rungs­in­dus­trie: A beach in the 70’s. Not one fat body. My, how the food indus­try des­troy­ed us!

Ein Bild von Men­schen am Strand/See/Bad im Jah­re 2019 hat jeder vom Som­mer noch in Erin­ne­rung. Ein­deu­tig ande­re Kör­per­for­men als in den 70ern und bevor die Nah­rungs­mit­tel-Indus­trie mit nähr­stoff­ar­mem und über­zu­cker­tem Essen in unse­re Küchen ein­mar­schier­te.

Es wäre natür­lich bil­lig, unse­re heu­ti­gen Gewichts- und damit Gesund­heits­pro­ble­me allein der Indus­trie in die Schu­he zu schie­ben, denn gezwun­gen wird nie­mand zu die­sem Essen. Wir sind klug und bele­sen genug, um unse­re Ernäh­rung nicht irgend­wel­chen Lebens­mit­tel­che­mi­kern zu über­las­sen. Denn aus deren Labo­ren wird aus ehe­mals leben­di­ger Nah­rung zwar etwas Ess­ba­res pro­du­ziert, doch kann unser Kör­per das oft nicht ver­ar­bei­ten. Er hat schlicht­weg nicht das „Per­so­nal“ dazu. In der Not wer­den dann die­se ess­ba­ren Sub­stan­zen, befreit von Nähr­stof­fen und bepackt mit viel Unna­tür­li­chem (wie Che­mi­ka­li­en, syn­thes­ti­sche Aro­ma- oder Farb­stof­fe, Kon­ser­vie­rungs­mit­tel u.ä.) nicht ver­daut und oft auch nicht aus­ge­schie­den. Wenn das immer mehr wird ändern sich Gewicht und Kör­per­form in klei­nen Schrit­ten.

 

Das Mikrobiom

In der moder­nen Ernäh­rungs­me­di­zin heißt das „Per­so­nal” jetzt Mikro­bi­om und deren Erfor­schung in den letz­ten 20 Jah­ren ist eine span­nen­de Wis­sen­schaft. Sie erklärt die Kraft unse­res Immun­sys­tems auf­grund des fei­nen Zusam­men­spiels von Tril­lio­nen von Mikro­ben, die haupt­säch­lich in unse­rem Darm sit­zen. Dabei gibt es för­der­li­che Mikro­ben, sol­che die uns eher scha­den und dann wel­che, die ein­fach nur „abhän­gen” und eher kei­ne Wir­kung zei­gen. Unser Job ist es, die guten und hilf­rei­chen Mikro­ben mit hoch­wer­ti­ger Nah­rung so aus­rei­chend zu füt­tern, dass sie immer in der Über­zahl sind und somit den Darm gesund und das Immun­sys­tem stark hal­ten.
Eine gute Ver­dau­ung auf­grund der pas­sen­den Darm­flo­ra ermög­licht ein Gewicht, das zur indi­vi­du­el­len Kon­sti­tu­ti­on passt. Das ist nicht bei jedem ein Six­pack oder eine Model­fi­gur son­dern kann jede Form haben, in der der Mensch sich wohl­fühlt.

Als die Ayur­ve­dis vor tau­sen­den von Jah­ren ihre Tex­te schrie­ben, wuss­te man nichts von Mikro­bio­men. Aber es war schon damals klar, dass die Darm-Gesund­heit der Schlüs­sel zum Gesund­heits­glück ist.

 

Ayurveda und Idealgewicht

In unse­ren Retre­ats koche ich nach den ayur­ve­di­schen Prin­zi­pi­en, die mir am hilf­reichs­ten erschei­nen und die in mei­nem All­tag gän­gi­ge Pra­xis sind. Die Teil­neh­me­rin­nen wun­dern sich manch­mal, dass sie Gewicht ver­lie­ren, obwohl sie doch „ordent­li­che” Por­tio­nen ver­zeh­ren. Und dabei deut­lich mehr Ener­gie füh­len zu Ihrer Freu­de.

Auch frü­her haben die Men­schen „ordent­li­che” Por­tio­nen ver­tilgt ohne gleich dick zu wer­den. Aber sie hat­ten in der Tat weit weni­ger Aus­wahl an indus­tri­el­len Nah­rungs­mit­teln mit Zuta­ten, die die eher dick- und krank­ma­chen­de Mibro­ben füt­tern.
Zusätz­lich war in den letz­ten Genera­tio­nen das Kochen für vie­le eine genuss­vol­le Frei­zeit­be­schäf­ti­gung und nicht eine läs­ti­ge Plicht im hek­ti­schen All­tag.

Wenn man nun eine „Vin­ta­ge-Figur“ erhal­ten oder zurück­be­kom­men möch­te, kann man es z.B. mit Fas­ten oder diver­sen Diä­ten pro­bie­ren. Oder dem Mixen von hip­pen Smoothies/Shots, alter­na­tiv dem Schlu­cken von (meist teu­ren) Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln. Der Markt bie­tet Optio­nen genug.

Eine alte und bewähr­te Metho­de wäre aber, sei­ne Ernäh­rung so umzu­stel­len, dass das Abneh­men neben­bei funk­tio­niert bzw. gar­nicht erst Gewicht auf­ge­baut wird. Wenns klappt, las­sen sich Gesund­heit und Vita­li­tät nicht ver­hin­dern.

 

 

Meine Top 10 Tipps für ein Wohlfühlgewicht ohne Diät

1. Iss fri­sche Nah­rung. Mög­lichst frisch geern­tet, frisch gekocht und gleich danach geges­sen. Umge­kehrt gilt: lass die vor­ge­koch­te oder ander­wei­tig ver­ar­bei­te­te „Nah­rung” aus Dosen, Schach­teln, Glä­sern im Regal ste­hen. Ver­mei­de Lebens­mit­tel, die von der so Natur nicht vor­ge­se­hen sind wie Fer­tig­ge­rich­te, Tief­kühl-Kost, syn­the­ti­sche Aro­men, Far­ben, Geschmacks­ver­stär­ker.

2. Ver­wen­de qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Lebens­mit­tel ohne Che­mi­ka­li­en, das ist in der Regel Bio­wa­re oder Ware vom klei­nen Bau­ern in der Regi­on. Wenn du Fleisch isst, ach­te auf Frei­land­hal­tung und ein „gutes“ Leben der Tie­re. Iss so sel­ten wie mög­lich in Kan­ti­nen und Restau­rants. Aus Kos­ten­grün­den müs­sen die­se oft auf güns­ti­ge und weni­ger hoch­wer­ti­ge Zuta­ten zurück­grei­fen sowie auf Tief­kühl­wa­re und bil­li­ge Öle.

3. Iss haut­säch­lich was in unse­rem euro­päi­schen Kli­ma­kreis wächst. Das heißt jetzt nicht, dass du auf Ing­wer und Pfef­fer ver­zich­ten musst. Lebens­mit­tel aus ande­ren Kon­ti­nen­ten, die bei uns nicht wach­sen, aber sehr för­der­lich sind für die Gesund­heit, kön­nen in klei­ne­ren Men­gen bei­gefügt wer­den. Dazu zäh­len vor allem Gewür­ze, bestimm­te Reis­sor­ten, Kokos­pro­duk­te, Bana­nen uvm.. Ing­wer gibts übri­gens inzwi­schen aus Bay­ern oder dem Bur­gen­land, Qui­noa aus Nord­deutsch­land, Ama­ranth aus Öster­reich, Süß­kar­tof­feln eben­falls.
Mein per­sön­li­cher Kli­ma­kreis erstreckt sich in etwa von Nord­deutsch­land bis Nord­ita­li­en und Frank­reich bis Grie­chen­land mit Schwer­punkt auf regio­na­ler Ware aus Öster­reich oder Bay­ern, jeder hat da je nach Wohn­ort sei­ne eige­ne Regio­nal­zo­ne.

4. Ernäh­re dich über­wie­gend pflan­zen­ba­siert. Ich ken­nen kei­ne Stu­die, die bestrei­ten wür­de, dass die­se Art von Nah­rung gesund ist, die Immun­kraft stärkt und uns län­ger leben lässt. Fürs Kli­ma ist es eben­falls hilf­reich, ein gewich­ti­ges Argu­ment. Und es ist eine Tat­sa­che, dass die Tie­re, die unse­re Milch­pro­duk­te oder Fleisch lie­fern, meist ein grau­si­ges Leben haben, wenn sie nicht auf einem Deme­ter- oder Öko­hof leben. Es fühlt sich nicht gut an, eine sol­che Indus­trie zu unter­stüt­zen.

5. Redu­zie­re Zucker, Wei­zen und Fleisch auf ein für dich mach­ba­res Mini­mum, Betrach­te die­se Lebens­mit­tel als sel­te­ne­re Bei­ga­ben, du musst nicht kom­plett dar­auf ver­zich­ten.

6. Koche so oft wie mög­lich selbst, idea­ler­wei­se mind. 1 Mahl­zeit pro Tag. So hast du maxi­ma­le Kon­trol­le über Qua­li­tät, Fri­sche und Inhalt des Essens. Also kei­ne ver­steck­ten Zucker, bil­li­ge Palm­fet­te, syn­the­ti­sche Stof­fe o.ä.. Koche unkom­pli­ziert und mit eher weni­ger Zuta­ten. Das ver­daut sich leich­ter und Unver­dau­tes kann sich nicht als Gewicht anla­gern. Außer­dem redu­ziert es die Zeit in der Küche.

7. Nimm ein klei­nes Früh­stück, ein gro­ßes Mit­tag­essen, ein klei­nes Abend­essen. Die­ser Rhyth­mus ist der natür­lichs­te für das Ver­dau­ungs­sys­tem und ent­spricht unse­rer inne­ren Uhr. In den letz­ten 2 Jah­ren wur­den vie­le Tex­te und Bücher zum The­ma Chro­no­bio­lo­gie ver­öf­fent­licht, die der inne­ren Uhr gewid­met sind. Ver­mei­de Zwi­schen­mahl­zei­ten.

8. Iss gene­rell weni­ger als dein Kopf dir ein­re­det. Die ältes­ten Men­schen auf dem Pla­ne­ten haben ein Leben lang wenig geges­sen. Bei hoch­wer­ti­gen Lebens­mit­teln benö­tigt man sowie­so weni­ger, weil sie nahr­haf­ter sind und schnel­ler satt machen.

9. Inter­vall­fas­ten über 12–16 Stun­den in der Nacht hält die Ver­dau­ungs­kraft fit. Das The­ma ist sehr tren­dy und das zu Recht. Man kann durch expe­ri­men­tie­ren die für sich pas­sen­de Fas­ten­form fin­den.

10. Trin­ke haupt­säch­lich Was­ser, gekocht, gewürzt, als Tee etc.. Ver­mei­de alle gesüß­ten Geträn­ke, Soft­drinks, Limo­na­den und Geträn­ke auf Sirup­ba­sis.

 

Die Vorteile liegen auf dem (Küchen)Tisch

Man benö­tigt kei­ne Tabel­len, Lis­ten und Kalo­ri­en­rech­ner. Hun­ger­at­ta­cken kom­men sel­ten vor, weil man die aus­rei­chen­de Essens­men­ge erspü­ren lernt ohne sich zu über­la­den. Man kann mit Bekann­ten aus­ge­hen oder bei Freun­den essen, ohne durch Spe­zi­al­diä­ten gehan­di­capt zu sein. Man erspart sich das Ein­ar­bei­ten in eng gefass­te Ernäh­rungs­kon­zep­te und das völ­li­ge Umstel­len sei­ner Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten. Beim Kochen mögen ein paar neue Tech­ni­ken hin­zu­kom­men, das alt­be­währ­te darf bis auf weni­ge Aus­nah­men blei­ben.
Die Beschäf­ti­gung mit sei­ner Ernäh­rung schärft Kör­per­ge­fühl und Bewusst­sein, har­mo­ni­siert im Ide­al­fall also auch den Geist. Die Besin­nung auf Alt­be­währ­tes und Tra­di­tio­nel­les schafft eine neue/alte Ver­bin­dung zur Natur. Ernäh­rung wird nicht zur gehyp­ten Reli­gi­on son­dern erhält den unauf­ge­reg­ten Stel­len­wert, den sie ein­neh­men soll­te. Ent­span­nend.

Wenn man mit die­sen Tipps eine Wei­le expe­ri­men­tiert und trotz­dem kei­ne Ände­rung spürt, kann man mit einem Ayur­ve­daarzt, Ernäh­rungs­be­ra­ter oder TCM-Exper­ten die indi­vi­du­el­le Ernäh­rung beleuch­ten und geziel­te Maß­nah­men aus­pro­bie­ren. Manch­mal brauchts nur ein paar klei­ne Anpas­sun­gen, manch­mal viel­leicht eine grö­ße­re Darm­rei­ni­gung. Neben den Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten spielt letzt­end­lich auch der Lebens­stil eine gro­ße Rol­le für einen gesun­den Darm.

24-Stunden-Fasten bei Erkältungen

Es pas­siert mir manch­mal, dass ich mich auf Rei­sen erkäl­te. Am ehes­ten auf unter­kühl­ten Flug­hä­fen bzw. in Flie­gern.

Die­ses Jahr kam ich mit einer ordent­li­chen Ver­küh­lung in der Ayur­ve­dakli­nik an. Eine Box faci­al tis­su­es war in null­kom­ma­nix weg und die Ver­schlei­mung wan­dert dann ja wei­ter in die Brust und will sich über Hus­ten­an­fäl­le befrei­en. Der gan­ze Ablauf dau­ert 5–7 Tage, wenn man sich an ein paar Regeln hält (leich­tes Essen, vie­le Sup­pen, viel ruhen, warm­hal­ten usw.). Und/oder Schnup­fen­mit­tel, Hus­ten­säf­te, Erkäl­tungs­tees o.ä. zu sich nimmt.

Mein Doc hat mir eine ande­re Vor­ge­hens­wei­se emp­foh­len, die gleich zu Beginn der Ver­küh­lung wir­ken soll­te. Es han­delt sich um ein 24-Stun­den-Fas­ten, bei dem man kei­ne Nah­rung zu sich nimmt und in hoher Fre­quenz sehr hei­ßes Was­ser trinkt. Kei­ne Medi­zin sei nötig, ver­sprach der Doc. Falls der Hun­ger stark wird, könn­te man Reis­was­ser oder eine dün­ne Reis­sup­pe (Kan­ji) trinken/essen. Kom­plet­te Ruhe ist essen­ti­ell, es funk­tio­niert also nur, wenn man einen oder zwei Tage frei neh­men kann. Das gan­ze nennt sich upa­va­sa (sans­krit).
Also, hab ich es bei der nächs­ten Gele­gen­heit, 4 Wochen spä­ter kam die näm­lich, aus­pro­biert. Und sie­he da, es hat funk­tio­niert. Das 24 Stun­den-Ziel hal­te ich aller­dings für sport­lich und es dürf­te nur funk­tio­nie­ren, wenn man die Erkäl­tung rela­tiv am Anfang erwischt. Aber je nach Stär­ke des Immun­sys­tems könn­te man das in 1–2 Tagen hin­krie­gen, es braucht dann evtl. eini­ge Reis­sup­pen, um den Hun­ger zu besänf­ti­gen. Mir scheint es zumin­dest sinn­vol­ler als sich eine Woche lang mit Hus­ten und Schnup­fen durch die Arbeit zu quä­len oder Phar­ma­pro­duk­te zu schlu­cken. Wenn es nicht hilft, kann man das immer noch ;-).

Die Theo­rie dahin­ter: Bei Erkäl­tun­gen und auf­kom­men­dem Fie­ber, wan­dert das Feu­er (agni) aus dem Magen, sei­nem eigent­li­chen Sitz, in die Extre­mi­tä­ten und ver­ur­sacht Ent­zün­dun­gen, um Fremd­kör­per los­zu­wer­den. Des­halb fühlt sich der Kör­per heiß an und man hat meist auch kei­nen Hun­ger. Die Behand­lung der Wahl zielt glei­cher­mas­sen auf die Reduk­ti­on von Schleim (Kapha) UND Hit­ze (Pit­ta), was mit Fas­ten erreicht wird. Das Feu­er wan­dert zurück in den Magen und der Kör­per ver­daut die ange­stau­ten Ver­schlei­mun­gen (Amas, Kapha­über­schüs­se) qua­si sel­ber. Das ist unser ein­ge­bau­ter Selbst­hei­lungs­ef­fekt, immer wie­der ein Wun­der :-).

Wenn man möch­te, kann man dies unter­stüt­zen mit bestimm­ten Kräu­tern oder Gewür­zen, Kori­an­der­sa­men und/oder Ing­wer sind dabei die belieb­tes­ten Haus­mit­tel. Kurz auf­ge­kocht in hei­ßem Was­ser kann man das bei star­kem Durst zusätz­lich ver­ab­rei­chen. Wei­te­re för­der­li­che Gewür­ze sind Kreuz­küm­mel­sa­men, Fen­chel­sa­men, Zimt, schwar­zer Pfef­fer. Sie haben die Eigen­schaft, das Ama auch bei sehr schwa­chem Ver­dau­ungs­feu­er (Agni) zu ver­dau­en bzw. zu neu­tra­li­sie­ren. Dazu ver­wen­det man etwas höhe­re Dosen für eine sehr kur­ze Zeit.

Was machen wir jetzt mit dem Gluten?

Die­se Fra­ge scheint die Gemü­ter mehr und mehr zu beschäf­ti­gen in die­sen Zei­ten. Ich war lan­ge indif­fe­rent zu die­sem The­ma, die Medi­en wie­der­ho­len in einer schein­ba­ren End­los­schlei­fe ein „Ich-bin-glu­ten­in­to­le­rant-bashing“, das meist damit endet, dass nur 1–2 % der Men­schen an einer ech­ten Unver­träg­lich­keit, also Zöl­lia­kie, lei­den und die ande­ren sich irgend­et­was ein­bil­den oder ein­re­den las­sen und teu­er bezah­len für unnö­ti­ge „frei-von“-Produkten und ähn­li­chem…

Doch so ein­fach ist es dies­mal nicht. Wenn man tie­fer forscht, fin­den sich aus­rei­chend seriö­se Stu­di­en, die den Zusam­men­hang von Glu­ten (beson­ders im Wei­zen) und Ver­dau­ungs­pro­ble­men schlüs­sig doku­men­tie­ren. Hor­mo­nel­le Schwan­kun­gen, Erschöp­fung, Kopf­schmer­zen, Bauch­schmer­zen, Haut­pro­ble­me, Durch­fall, schwe­re Ver­dau­ung, Leaky Gut, Can­dida­be­fall sind nur eini­ge Bei­spie­le für Sym­pto­me, die mit Glu­ten­ver­zehr in Ver­bin­dung ste­hen.

Die Schul­me­di­zi­ner und Wis­sen­schaft­ler sind sich noch nicht genau im kla­ren, wie das alles zustan­de­kommt. Glu­ten­sen­si­ti­vi­tät ist rela­tiv neu im Gegen­satz zur Zöl­lia­kie, die ein­deu­tig dia­gnos­ti­ziert wer­den kann. Man strei­tet sich noch, ob es eine Glu­ten­sen­si­ti­vi­tät über­haupt gibt.

Natur­ärz­te und die gro­ße Func­tio­n­al Medi­ci­ne Com­mu­ni­ty in den USA erken­nen zwar eini­ge Zusam­men­hän­ge, sind sich aber nicht schlüs­sig, wie man das Pro­blem lösen könn­te. Des­halb rei­chen die Emp­feh­lun­gen von vega­ner Ernäh­rungs­wei­se bis zur Stein­zeit­di­ät, dem genau­en Gegen­teil.

Wenn man das Pro­blem auf den Kern redu­zie­ren will, kom­men wohl fol­gen­de Fak­to­ren zusam­men:

- im Gegen­satz zu frü­her stark ver­än­der­tes Getrei­de (haupt­säch­lich Wei­zen), das mehr Glu­ten (auch hier gibt es unter­schied­li­che Mei­nun­gen) und vor allem ATI (Amyla­se-Tryp­sin-Inhi­bi­to­ren = Abwehr­stof­fe von Getrei­de gegen Schäd­lin­ge) intus hat als unser inne­res Sys­tem ver­tra­gen bzw. ver­dau­en kann

- die gene­rel­len Eigen­schaf­ten von Wei­zen: schwer, kleb­rig und pam­pig (kann Sta­gna­ti­on im Kör­per ver­ur­sa­chen)

- ein wesent­lich höhe­rer Men­gen­ver­zehr von Getrei­de­pro­duk­ten als frü­her (Dis­count­bä­cker, Sand­wich­bars, Piz­za und Pas­ta an jeder Ecke)

- eine beein­träch­tig­te Ver­dau­ungs­kraft (im ayur­ve­di­schen Kon­text AGNI genannt) bei vie­len Men­schen, aus­ge­löst z.B. duch ein­sei­ti­ge Ernäh­rung, zu viel Zucker­kon­sum, zu viel indus­tri­el­le Nah­rung, Stress­fak­to­ren, Essen ohne Hun­ger, Medi­ka­men­te, ungüns­ti­ge Essens­zei­ten und Essens­men­gen, Umwelt­gif­te uvm.

Die­se Fak­to­ren in Kom­bi­na­ti­on ver­an­las­sen das Immun­sys­tem im Darm zu Abwehr­re­ak­tio­nen in Form von Ent­zün­dun­gen, die wie­der­um die o.g. Sym­pto­me her­vor­ru­fen.

glutenseinsitivitaet

Es gibt natür­lich auch einen Zusam­men­hang zwi­schen Darm und Psy­che, das hat die wit­zi­ge Giu­lia End­ers in ihrem Über­ra­schungs­buch „Darm mit Charme“ auf die lus­tigst mög­li­che Art und Wei­se beschrie­ben. Auch sie geht in ihrem Buch ohne Hys­te­rie auf das The­ma Glu­ten­sen­si­ti­vi­tät ein. Sehr fein geschrie­ben und sowie­so ein Buch, das man lesen MUSS 🙂

 

 

Gluten und Schildrüse

Der Grund für mei­ne inten­si­ven Recher­chen war übri­gens pures Eigen­in­ter­es­se. Mei­ne Schild­drü­se hat näm­lich „Unter­funk­ti­on“. Seit 3 Jah­ren weiß ich das sicher, viel­leicht hat sie schon ein Leben lang im Erho­lungs­mo­dus gear­bei­tet und kei­ner hats gemerkt.
Die Haus­ärz­tin sagt, dass dies kein unge­wöhn­li­cher Zustand ist, beson­ders bei Frau­en über 50. Sor­gen mach ich mir also nicht und sub­sti­tu­ie­re das man­geln­de Hor­mon wie Mil­lio­nen ande­re. Doch letz­tes Jahr kam ein wei­te­rer auf­fäl­li­ger Blut­wert zum Vor­schein, Hash­i­mo­to-Anti­kör­per. Das ist nichts ande­res als der Hin­weis auf eine Auto­im­mun­krank­heit in Ver­bin­dung mit Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on. Die Anti­kör­per „essen“ sozu­sa­gen das Schild­drü­sen­ge­we­be auf. Das hat man dann auch ein Leben lang, sagt die Haus­ärz­tin.

Anti­kör­per beun­ru­hi­gen mich schon, an die­sen Zustand will ich mich nicht gewöh­nen.

Ich fin­de eine Heil­prak­ti­ke­rin, die sich auf die­ses The­ma spe­zia­li­siert hat. Sie emp­fiehlt mir, neben eini­gen ande­ren Maß­nah­men für 2–3 Mona­te kom­plett auf glu­ten­hal­ti­ge Pro­duk­te zu ver­zich­ten. Ich schlu­cke, im Kopf läuft ein Film, in dem Scho­ko­brow­nies und But­ter­bre­zeln die Haupt­rol­le spie­len. Aber mein Ehr­geiz ist groß, auch um end­lich zu wis­sen, was es mit all den Theo­ri­en rund um Glu­ten auf sich hat.

Viel muss ich nicht ändern in mei­nem Menü­plan. Reis, Qui­noa, Hir­se etc. sind schon lan­ge fes­te Bestand­tei­le der Ernäh­rung. Das ayur­ve­di­sche Prin­zip des Vari­an­ten-Reich­tums spielt mir also in die Hän­de.

 

Glutenfreies Backen

Der Schreck kommt beim Bro­tes­sen. Ein fri­sches glu­ten­frei­es Brot vom Bäcker läßt sich nach dem Toas­ten gera­de noch so ertra­gen, die abge­pack­ten Vari­an­ten aus Reform­haus, Bio­la­den und Super­markt dage­gen, autsch… das kann man nie­man­dem antun, ehr­lich. Ich fin­de her­aus, dass die Fritz Bäcke­rei in Mün­chen ein rich­tig gutes glu­ten­frei­es Brot hin­kriegt, es ist aus Son­nen­blu­men und Teff­mehl und wird in vie­le Bio­lä­den ver­sen­det. Und zum Glück lan­det es auch 2 mal die Woche in Salz­burg, was mich halb­wegs beru­higt. Das ver­schafft mir Zeit, im Eigen­ver­such glu­ten­frei­es Brot sel­ber zu backen. Es ist eine magi­sche Kunst. Mit kei­nem Gericht bin ich so oft geschei­tert wie mit die­sem. Die ers­ten Bro­te waren Stein. Zum weg­wer­fen also. Es dau­er­te, bis ich eini­ger­mas­sen funk­tio­nie­ren­de Rezep­te fand. Das Kör­ner­brot von Aran Goyo­a­ga wur­de zum Lieb­ling. (Ich vari­ie­re beim Qui­no­a­mehl mal mit Buch­wei­zen, mal mit mehr Teff, das klappt alles gut. Grund: Qui­noa ist gera­de Man­gel­wa­re auf dem Welt­markt mit allen Pro­ble­men, die das für die boli­via­ni­schen Bau­ern mit sich bringt).

Die süße­re Sei­te des Backens ist dage­gen kein Hexen­werk. Kuchen, Brow­nies, Muf­fins etc. las­sen sich ganz pro­blem­los mit Meh­len aus Hir­se, Reis, Teff, Mais usw. pri­ma zube­rei­ten. Die meis­ten Esser mer­ken nicht mal den Unter­schied. Vie­le Bäcke­rei­en und Kon­di­to­rei­en haben die­se glu­ten­frei­en Alter­na­ti­ven inzwi­schen im Ange­bot.

 

Glu­ten­frei­es Essen erfor­dert ein biss­chen Pla­nung, wenn man auf Rei­sen ist. Glu­ten­freie Snacks und Kek­se zum Kau­fen sind dabei nicht die ers­te Wahl, denn hier ist oft der Inhalt und die Zusam­men­set­zung sehr künst­lich. Die Eti­ket­ten der Zustzstof­fe ähneln denen der vega­nen Fleisch- und Käse-Kunst­pro­duk­te, es klingt wie im Che­mie­la­bor. Gesund ist das nicht. Teu­er und unnö­tig schon.
Gut ist, wenn man die asia­ti­schen Restau­rants einer Desti­na­ti­on kennt, man ist da immer auf der siche­ren Sei­te. Sonst endet man am Pom­messtand und fragt goog­le, ob Kar­tof­feln Glu­ten ent­hal­ten 🙂 (Kar­tof­feln ent­hal­ten kein Glu­ten, Pom­mes kön­nen Glu­ten ent­hal­ten).

 

Weizenfrei statt glutenfrei

Nach 3 Mona­ten ohne Glu­ten fühl­te ich mich extrem fit. Unfrei­wil­lig abge­nom­men habe ich auch, was ich dar­auf zurück­füh­re, dass man deut­lich weni­ger snackt (Kek­se und Brow­nies z.B.). Der Pasta­kon­sum war nicht gerin­ger, es gab eben mehr Buch­wei­zen- und Reis­nu­deln statt Weizen/Dinkelpasta. Ein kla­rer Beweis, dass Pas­ta und Co. kei­ne Schlank­ma­cher sind.
Die Anti­kör­per übri­gens: im ganz grü­nen Bereich 🙂

Nach den 3 glu­ten­frei­en Mona­ten habe ich wie­der Din­kel und Kamut in mei­nen Spei­se­plan ein­ge­baut. In eher klei­nen Men­gen. Das Wohl­be­fin­den hat dar­un­ter nicht gelit­ten und auch die Blut­wer­te nach wei­te­ren 3 Mona­ten sind nach wie vor tip­top.

 

Fazit

Es ist eine sehr indi­vi­du­el­le Ent­schei­dung, wie man mit die­sem The­ma umgeht. Von 10 Per­so­nen, die Glu­ten oder zumin­dest Wei­zen aus dem Spei­se­plan gestri­chen haben, sagen 9, dass es ihnen bes­ser bis deut­lich bes­ser geht. Für man­che reicht es nicht, nur den Wei­zen zu ent­fer­nen, für ande­re wird alles gut, wenn sie den Wei­zen nur redu­zie­ren. Man kann es nicht gene­ra­li­sie­ren son­dern nur für sich sel­ber aus­pro­bie­ren. Sicher scheint mir, dass weni­ger glu­ten­hal­ti­ges Getrei­de bes­ser ist für uns. Damit ver­bun­den weni­ger Brot essen, weni­ger Kuchen, weni­ger Mehl­spei­sen, weni­ger Kai­ser­schmarrn (sor­ry Öster­reich 😉 ) usw..

Es gibt übri­gens nur eine ein­zi­ge Mög­lich­keit, her­aus­zu­fin­den, wie sich Glu­ten und Wei­zen auf das eige­ne Wohl­be­fin­den aus­wirkt. Man lässt es für einen Monat oder 6 Wochen weg und beob­ach­tet die Reak­tio­nen im Kör­per. Und nimmt es nach die­ser Zeit wie­der in grö­ße­ren Men­gen zu sich und beob­ach­tet noch­mals. In der Regel hat man dann die Ant­wort.

Die­se Ant­wort scheint mir auch schlüs­si­ger, als die Anti­the­sen, die das gan­ze Pro­blem auf Pla­ce­bo- und Noce­bo-Effek­te redu­zie­ren und die bösen Ernährungs„gurus” in Ein­tracht mit der Indus­trie für „frei von”- Pro­duk­ten sieht. Ganz aktu­ell der­zeit: „Der Feind in mei­nem Topf” von Susan­ne Schä­fer.

Eine Watschn für alle, die ein gutes Kör­per­ge­fühl haben bzw. sich mit einer Reduk­ti­on oder Ver­zicht von Wei­zen und Co. pudel­wohl füh­len. Und ja, es gibt Inter­es­sen der Indus­trie und es gibt Men­schen, die sich ins Bochs­horn jagen las­sen.

Muss man nur schau­en, was die Ame­ri­ka­ner mit die­sem Wis­sen machen. Sie pro­mo­ten die Stein­zeit­di­ät (Paleo) wie die dep­per­ten, und las­sen dabei sogar jede Art von Getrei­de weg, also auch Rei­se, Hir­se usw.. Essen dafür Fleisch, Gemü­se, Obst und vie­le Nüs­se. Nun schwappt die­se Wel­le gera­de zu uns mit all den Risi­ken und Neben­wir­kun­gen, die halt erst in ein paar Jah­ren sicht­bar wer­den.

Ayur­ve­da setzt auf Balan­ce und Vari­an­ten­reich­tum, nie­mals auf radi­ka­len Aus­schluss. Ich kann mir nicht vor­stel­len, dass vor 10.000 Jah­ren die Lebens­mit­tel von heu­te ver­füg­bar waren. Und ehr­lich gesagt weiß ver­mut­lich nie­mand, wie sich die­se Ernäh­rungs­wei­se aus­ge­wirkt hät­te, wenn die Men­schen damals so alt gewor­den wären wie wir heu­te. Aber das ist ein ande­res The­ma 🙂

 

Eine sehr gute ayur­ve­di­sche Sicht­wei­se zum The­ma Glu­ten noch am Ende von John Douil­lard, einen ame­ri­ka­ni­schen Ayur­ve­daarzt, der der Glu­ten-Hys­te­rie sei­ner Lands­leu­te sehr gute Argu­men­te ent­ge­gen­setzt:

Anci­ent Wis­dom Meets the Sci­ence of Glu­ten

 

Die­ses The­ma ist übri­gengs noch lan­ge nicht erschöpft, ich for­sche wei­ter und lass mich über­ra­schen, was sich in nächs­ter Zeit ent­wi­ckelt, bei der Dyna­mik, die drin­steckt 🙂

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