Cremige Vanille Polenta

Eine sehr cremige Polenta mit feinem Vanillearoma. Inspiriert wurde ich durch ein Rezept aus einem meiner Lieblingskochbücher „Grünkohl trifft Kokos“ von Anne-Katrin Weber. Die Rezepte erfreuen mit spannenden Aromenkombinationen und die meisten passen sehr gut zu den ayurvedischen Prinzipien.

Cremige Vanillepolenta

Zubereitung20 Min.
Arbeitszeit20 Min.
Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • 1 l Wasser
  • 250 ml Reismilch - alternativ Hafermilch
  • 1 TL Salz
  • 2 Lorbeerblätter - optional
  • 1/4 TL Kurkumapulver
  • 1 EL Rosmarin
  • 1 Vanilleschote
  • 3 Stk Sternanis - optional
  • 250 g Maisgries
  • 2 EL Ghee
  • Salz, frisch gemörserter Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss

Anleitung

  • 1. Das Wasser und die Reismilch mit Salz, Kurkuma und Lorbeerblättern zum Kochen bringen.
  • 2. Rosmarinnadeln grob hacken, Vanillemark auskratzen, zusammen mit der Schote in die Flüssigkeit geben.
  • 3. Polenta langsam in das kochende Wasser einrühren und ca. 10 min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Immer wieder umrühren.
  • 4. Den Herd abstellen, Ghee zugeben und die Polenta bei geschlossenem Deckel weitere 5 Minuten ausquellen lassen. Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken.

Gemüsecurry für jede Jahreszeit

Gemüseeintopf mit einer feinen Currysauce funktioniert das ganze Jahr über. Es wird nie langweilig, weil der Geschmack und die Zutaten sich mit den Saisons verändern.
Die u.g. Bespiele können beliebig verändert werden. Neben Karotten, Lauch und Sellerie reichen 1-2 weitere Gemüsesorten, das Gericht ist damit schnell zubereitet und leicht verdaulich.

 

Gemüsecurry

Vorbereitung15 Min.
Zubereitung15 Min.
Arbeitszeit30 Min.
Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • 4-5 mittelgroße Karotten
  • 2 mittelgroße Zucchini
  • 1 kleiner Brokkoli
  • 1 kleine Lauchstange
  • 2 Selleriestangen
  • 4 aromatische Tomaten - optional
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblachzehe
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 kleine grüne Chilischote - falls vorhanden
  • ca. 10 frische Curryblätter - falls vorhanden
  • 1 EL Kokosöl - alt. Ghee
  • 1-2 TL Currypulver
  • 500 ml Wasser oder Gemüsefond
  • 250 ml Kokosmilch
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • 1 Zitrone - optional
  • 1 Bund frischer Koriander - alt. glatte Petersilie
  • optional eine Handvoll Rotkraut in sehr feine Streifen gechnitten

Anleitung

Vorbereitung

  • 1. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und grüne Chili klein hacken. Curryblätter und Korianderblätter waschen und grob schneiden.
  • 2. Karotten waschen, evtl. schälen, würfeln. Zucchini waschen und in Viertelmonde schneiden.
  • 3. Brokoli in Röschen teilen.
  • 4. Lauchstange und Selleriestange waschen und klein schneiden.
  • 5. Optional: Tomaten waschen und kleinschneiden.

Zubereitung

  • 1. Kokosöl oder Ghee erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Curryblätter und Chili auf mittlerer Flamme anbraten bis die Zwiebeln glasig und weich sind.
  • 2. Gemüse zugeben und umrühren, bis alles Gemüse mit der Mischung verbunden ist. Currypulver zugeben und kurz mit anrösten. Falls Tomaten verwendet werden, diese nach den Gewürzen zugeben.
  • 3. Wasser (oder Gemüsefond) und Kokosmilch zugeben und das Gemüse ca. 10-15 Minuten weichkochen, evt. etwas Wasser nachgeben.
  • 4. Salzen und pfeffern und optional mit etwas Zitronensaft abschmecken. Zum Schluß mit den frischen Kräutern und optional feinen Rotkrautstreifen garnieren.

Anmerkungen / Variationen

Saisonale Kombinationsmöglichkeiten:
Frühling: Karotten mit Brokoli oder Kohlrabi oder Spargel, Lauch, Sellerie
Sommer: Karotten mt Fenchel, Zucchini oder Gurken, Tomaten, Lauch, Sellerie
Herbst: Karotten oder Kürbis mit Pastinaken, Brokoli, Lauch, Sellerieknollen
Winter: Süßkartoffeln mit Brokoli, Pastinaken, Lauch, Sellerieknollen oder Rote Bete mit Patinaken und Lauch (Kochzeit ist dann ca .45 Minuten)

 

Quicktipp: Wenns besonders schnell gehen soll, läßt man Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Chili und Curryblätter weg, benötigt dann aber eine sehr schmackhafte Gemüsebrühe und evtl. eine Prise mehr Currypulver.

 

Frischkäse homemade

Mit erstklassiger Rohmilch läßt sich sehr leicht ein simpler Frischkäse kreieren, der durch seinen einfachen und süßen Geschmack besticht.
Die Herstellung ist sehr easy, man benötigt nur Rohmilch und Zitronensaft. Es empfiehlt sich, mind. 2 Liter Milch zu verwenden oder mehr, um eine ausreichende Menge an Käse herzustellen, der größere Teil wird zu Molke. Der Käse ist ca. 3-4 Tage im Kühlschrank haltbar.

Hier eine kleine Hilfs-Tabelle für die Mengenangaben

  • 1 L Milch – ca. 2 EL Zitronensaft (reicht für 1-2 Personen)
  • 1,5 L Milch – ca 3 EL Zitronensaft
  • 2 L Milch – ca. 4 EL Zitronensaft (gute Menge für 2 Personen)
  • Die 2 Käsekugeln im Bild entstanden aus 2,5 L Milch und 6 EL Zitronensaft

Man kann statt Zitronensaft auch Joghurt oder Buttermilch verwenden.
Auf 1 L Milch käme dann ca 125 ml Joghurt oder 200 ml Buttermilch.

Der Frischkäse schmeckt sehr neutral. Mit Kräutersalz oder einem Streugewürz auf einem frisch gebackenen Brot ist er köstlich.
Der Paneer kann in Würfel geschnitten werden und in verschiedenen Varianten zu Gemüse gegeben oder im Ofen gebacken werden. Rezepte folgen.

fresh cheese

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Frischkäse und Paneer

Kochen

Total

Yield 2 Portionen

Zutaten

  • 1 L Rohmilch
  • 2 EL Zitronensaft

Anweisungen

  1. Den Boden eines Kochtopfes dünn mit Wasser bedecken.
  2. Die Milch dazugeben und langsam zum Kochen bringen.
  3. Sobald die Milch hochsteigt, den Herd auf kleine Flamme schalten und den Zitronensaft vorsichtig einrühren, bis die Milch gerinnt. Sobald sich nun einerseits feste Klumpen und andererseits gelbliches Wasser, die Molke, bilden, den Herd sofort abschalten. Wenn die Flüssigkeit milchig weiß bleibt, noch etwas Zitronensaft nachgeben.
  4. Die geronnene Milch noch ca. 15 Minuten im Topf stehen lassen, danach den Topfinhalt in ein Sieb giessen.

    milch und molke

Es gibt 2 Möglichkeiten der Weiterverarbeitung:

  1. der eher lockere Frischkäse wird nach dem Absieben zu Kugeln geformt (s. Bild) und kühl gestellt.
  2. Paneer: Der Topfinhalt wird in ein mit einem Küchentuch ausgelegtes Sieb gegossen, das Tuch wird im Anschluss an den 4 Enden wie eine Tasche geschlossen und für 5-10 Sekunden unter lauwarmes Wasser gehalten. (Achtung: das Tuch ist sehr heiß). Dann wird das Tuch ausgewrungen, um die restliche Molke herausszupressen. Danach wird der Käse im Tuch mit einem schweren Topf beschwert (bei größeren Mengen zwischen 2 Schneidebrettern), bis er schnittfest ist. Das dauert in der Regel nicht länger als 30 Minuten. Der Käse sollte fest aber immer noch weich und luftig sein. Ein längeres Pressen würde den Käse zu hart werden lassen, er ist dann nicht mehr so leicht verdaulich. Bis zur Verwendung im Kühlschrank lagern.

paneer pressen  Paneer

 

 

Buttermilch als Sauce oder Suppe

Buttermilch war früher, bevor es vom Joghurt auf der Beliebtheitsskala verdrängt wurde, ein viel genutztes Milchprodukt. Sie ist sehr verdauungsfördernd und leicht verdaulich, während Joghurt als schwerverdaulich gilt und eher Verstopfung auslösen kann.
Dieses Rezept lässt sich als Sauce oder Suppe servieren. In einem ayurvedischen Reinigungszyklus kann es täglich (tagsüber) verzehrt werden.

Wichtig ist die hohe Qualität der Buttermilch, ideal vom Bauern oder Bioladen. Bifidus- oder Acidophilusmilch funktionieren ebenfalls.

Buttermilchsauce

Kochen

Total

Yield 4 Personen

Zutaten

  • 1/2 l Bio- oder Bauern-Buttermilch
  • 1/4 l Wasser oder Gemüsebrühe
  • Kokosöl (im Sommer) oder Ghee
  • je 1/2 TL Kreuzkümmel- und Senfsamen (alt. Panch Puren Gewürzmischung)
  • ½ TL Kurkuma
  • Salz

Anweisungen

  1. Öl oder Ghee erhitzen, Kreuzkümmelsamen (oder Panch Puren) anrösten.
  2. Wasser (oder Brühe) zugeben und leicht erhitzen.
  3. Topf vom Herd nehmen, Buttermilch und Kurkuma zugeben.
  4. Mit Salz abschmecken und warmhalten (Zimmertemperatur)

Die Sauce oder Suppe wird zimmerwarm serviert. Zu starkes Erhitzen läßt die Buttermilch ausflocken.

Notizen

VariationenMan kann Currypulver oder andere Würzmischungen nach Belieben verwenden.

Wenn man die Sauce mit mehr Wasser zubereitet, kann sie als Suppe verwendet werden.

Dal Mediterran

Bei Dal denkt man automatisch an indische oder ayurvedische Gerichte mit viel Kreuzkümmel, Ghee und Currypulver. Doch man kann diese äußerst gesunde Hülsenfrucht auch mit unseren Kräutern und Gewürzen kochen und kreiert somit eine Fusion im Sinne von „India meets Europe“.

Dal mediterran

Vorbereitung5 Min.
Zubereitung25 Min.
Arbeitszeit30 Min.
Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • 300 gr. rote Linsen - alt. gelbe Mungbohnen (sie erhöhen die Kochzeit um ca. 15 Minuten und müssen 1 Std einweichen)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • optional: 4 aromatische Tomaten im Sommer
  • optional: eine kleine Menge saisonales Gemüse wie z.B. Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 1 Msp Asafoetida (Hing)
  • 2-3 EL frische Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Oregano - alternativ: getrocknete Kräuter, italienische Kräutermischung oder Kräuter der Provence
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1/2 TL Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • frische Petersilie zum Garnieren
  • 1 EL Ghee und Olivenöl

Anleitung

Vorbereitung

  • 1. Linsen gut waschen (Mungbohnen zusätzlich ca. 1 Stunde einweichen).
  • 2. Zwiebeln schneiden, Knoblauch klein hacken, Petersilienblätter waschen und kleinschneiden. Gemüse kleinschneiden, falls verwendet.

Zubereitung 1 (detox)

  • 1. Die Linsen (oder gelben Mungbohnen) in einem Topf mit Gemüsebrühe aufgiessen, Zwiebeln, Knoblauch, Rosmarin und Paprika zufügen und aufkochen.
  • 2. Optional Tomaten und eine Handvoll Saisongemüse zufügen.
  • 3. Ca. 15 Minuten (25-30 Min. bei gelben Mungbohnen) auf kleiner Flamme weichkochen, nach ca. 10 Minuten Asafoetida und die frischen Kräuter hinzufügen.
  • 4. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben mit frischen Kräutern, Rucola oder Blattspinat und etwas Olivenöl garnieren.

Zubereitung 2 (mit Ghee)

  • 1. Ghee erhitzen, Zwiebeln zufügen und glasig dünsten, Knoblauch zufügen und ebenfalls kurz dünsten. Falls Tomaten verwendet werden, diese als nächstes zugeben und mitschmoren.
  • 2. Linsen (Mungbohnen), Gemüsebrühe, optional Saisongemüse, Kräuter und Paprika zugeben. Ca. 15 Minuten (25-30 Min. bei gelben Mungbohnen) auf mittlerer Flamme weich kochen.
  • 3. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit frischen Kräutern und etwas Olivenöl garnieren.

Anmerkungen / Variationen

Gewürztipp: Besonders gut passen zu diesem Eintopf die Gewürzmischungen "Scharfmacher" und "Gute Laune" von Sonnentor und die Mischung "Mallorquinischer Kräutergarten" vom Alten Gewürzamt Ingo Holland (leichte Schärfe).