Zum Ende der 52-Wochen-Serie wirds nun noch etwas tech­nisch.

Gute Küchen­tools erhö­hen in hohem Maße die Arbeits­freu­de, mal ganz zu schwei­gen von der Zeit­er­spar­nis.  Alles von Hand zu bear­bei­ten ist für die meis­ten zu auf­wän­dig, auch wenn vie­le Gesund­heits­kö­che dar­auf schwö­ren. Wegen der Ener­gie. Das Argu­ment ist kor­rekt, aber mei­ne Prio­ri­tät liegt eher bei der All­tags­taug­lich­keit. Für das antän­di­ge Küchen-Hand­werk braucht man übri­gens weder Desi­gner-Küchen­ge­rä­te noch die Welt­neu­hei­ten von Pro-Idee. Gute Funk­ti­on ver­packt in schö­nes Design ist mir das liebs­te, Ken­wood kriegt das z.B. ganz gut hin.

Heu­te also mei­ne Idee einer klei­nen, hilf­rei­chen Küchen­aus­stat­tung, die in jede Gesund­heits­kü­che gehört und kei­nen über­mä­ßi­gen Platz benö­tigt:

  • Stab­mi­xer zum Pürie­ren
  • Stand­mi­xer mit Glas­auf­satz (Smoot­hies, Pas­ten, Des­serts)
  • Mul­ti­zer­klei­ne­rer (elek­trisch oder manu­ell von Rös­le, Fiss­ler, Lurch)
  • Gewürz­müh­le, oft im Set mit Stand­mi­xern erhält­lich, (altern. Kaf­fee­müh­le)
  • Hoch­wer­ti­ge und schar­fe Mes­ser machen sehr viel Spaß beim Vor­be­rei­ten sind wich­ti­ger als jede Küchen­ma­schi­ne. Im Fach­han­del bera­ten las­sen und aus­pro­bie­ren, Mes­ser müs­sen gut in der Hand lie­gen. Für Gemü­se wer­den ger­ne San­to­ku-Mes­ser emp­foh­len, die kos­ten schon mal um die 100 Euro, man wird es nicht bereu­en
  • Schnei­de­bret­ter in versch. Grö­ßen und Mate­ria­li­en (Holz, Kunst­off, Recy­cling­ma­te­ri­al)
  • hoch­wer­ti­ge Spar-Schä­ler in versch. For­men (für Knol­len, Stan­gen, Toma­ten etc.)
  • Küchen­sche­re und Kräu­ter­sche­re
  • Koch­töp­fe in 3–4 versch. Grö­ßen mit hoch­wer­ti­ger Kera­mik­be­schich­tung oder Edel­stahl
  • Pfan­nen in 2–3 Grö­ßen mit hoch­wer­ti­ger Kera­mik­be­schich­tung
  • But­ter­pfänn­chen
  • Mit­tel­gro­ßer Wok
  • 1 gro­ßer, hoher Edel­stahl-Topf für Pas­ta, Gemü­se und Kar­tof­feln
  • beschich­te­te Werk­zeu­ge (Koch­löf­fel, Spach­tel, Schnee­be­sen etc.) für beschich­te­te Koch­töp­fe
  • Micro­pla­ne Rei­be für Ing­wer, Mus­kat, Par­me­san etc.
  • Micro­pla­ne Stand­rei­be für Gemü­se, Äpfel etc.
  • Was­ser­ko­cher mit Tem­pe­ra­tur­vor­wahl
  • mit­tel­gro­ßer, schwe­rer Stein-Mör­ser
  • Schüs­seln in allen Grö­ßen und For­men
  • Mar­me­la­dent­rich­ter (zum Umfül­len ide­al)
  • eng­ma­schi­ge Sie­be in allen Grö­ßen
  • Ther­mos­kan­ne
  • Vor­rats­glä­ser
  • Vor­rats­be­häl­ter aus Glas, Kera­mik oder BPA-frei­em Kunst­off (Emsa, Rot­ho)

 

Für Köchin­nen und Köche, die regel­mä­ßig grö­ße­re Por­tio­nen (> 4) kochen, macht zusätz­lich eine Küchen­ma­schi­ne abso­lut Sinn. Und wer ger­ne und oft auch grü­ne Smoot­hies mag, braucht einen Powerstand­mi­xer (mehr Infos dazu).

Was nicht in die Küche soll: Mikro­wel­le, Alu­mi­ni­um-Koch­ge­schirr, stump­fe Mes­ser, bil­li­ge Plas­tik­be­häl­ter.

 

Für mich sind übri­gens Haus­halts­lä­den wie ein Ber­mu­da­drei­eck, ich könn­te stun­den­lang stö­bern… 🙂

 

Pho­to: © Tho­mas Beth­ge — Fotolia.com

 

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